Test: DJI Mavic 3 – Der neue Platzhirsch?

Die DJI Mavic 3 ist da. Viele Drohnen-Fans haben sich lange gedulden müssen, doch nun hat DJI die Nachfolgerin der beliebten Mavic 2 Serie endlich vorgestellt. Wir haben die Drohne natürlich bereits für euch getestet und verraten euch in unserem ausführlichen Testbericht, was das neue Highend-Modell kann.

Über keine DJI Drohne wurde im Vorfeld so viel geleakt, verraten und gemunkelt, wie über die Mavic 3. Wir haben euch seit 2019 auf dieser Reise begleitet – denn schon damals waren erstmals Gerüchte zu einer Nachfolgerin der Mavic 2 Serie zu lesen.

Nun dass die Mavic 3 offiziell vorgestellt wurde, wird es Zeit sich mit harten Fakten zu beschäftigen. Macht euch also bereit für unseren Testbericht zur Mavic 3 (am besten ein wenig Zeit mitbringen, wir gehen wir immer ins Detail).

Am Anfang des Testberichtes möchten wir euch darüber informieren, dass das Produkt direkt vom Hersteller für einen Test zur Verfügung gestellt wurde. Diese Tatsache hat aber keinen Einfluss auf die Objektivität unserer Meinung/das Testergebnis. Wir haben die DJI Mavic 3 in der Fly More Combo Variante getestet.

Wichtiger Hinweis: Zum Zeitpunkt des Tests standen einige Funktionen für die Mavic 3 durch DJI noch nicht zur Verfügung (Firmware v00.04.1307). Wir werden diesen Testbericht aktualisieren, sobald die Funktionen via Firmware-Update nachgereicht wurden.

Mavic 3 kommt in zwei Varianten

Die für viele wohl wichtigste Sache stellen wir direkt an den Anfang unseres Artikels: DJI bietet die Mavic 3 in zwei verschiedenen Varianten an. Das „kleinere“ Modell nennt sich einfach nur „Mavic 3“ (Modell L2A), die professionelle Varianten trägt den Namen „Mavic 3 Cine“ (Modell L2P). Cine ist dabei eine Anspielung auf die erweiterten Funktionen, die vor allem professionelle Filmemacher interessieren dürften.

Mavic 3 vom schräg vorne
Die Mavic 3 als „Standardversion“.

Überhaupt ist es fast unfair von einer „kleinen“ und einer „professionellen“ Variante der Drohne zu sprechen, denn bis auf zwei Funktionen sind beide Modelle komplett identisch. Und diese Tatsache betrifft auch die Kamera, was wohl die wichtigste Information für die meisten Anwender sein dürfte. Es ist also nicht mehr so, wie bei der Mavic 2 Zoom und Mavic 2 Pro, wo die Variante über die Kameraaustattung entschied. Wer sich also für die Mavic 3 in der Standardversion (vielleicht ein besserer Begriff) entscheidet, kauft immer noch das Beste, was DJI aktuell zu bieten hat.

Der Unterschied zwischen Mavic 3 und Mavic 3 Cine ist im Grunde schnell erklärt: Die Cine-Version hat eine schnelle 1 TB SSD an Bord und kann damit erstmals auch mit dem Apple ProRes 442 HQ Codec aufnehmen. In diesem Format stehen deutlich höhere Bitraten und damit mehr Bildinformationen in der Nachbearbeitung zur Verfügung. Doch dazu später mehr.

Neues Design für mehr Leistung?

Im Vergleich zur Mavic 2 Serie hat DJI seine neue Flaggschiffdrohne ordentlich überarbeitet. Optisch beginnen die Veränderungen bereits bei der Farbgebung. Hier kommt nun ein noch dunkleres Grau zum Einsatz, das dem neuen Produkt in unseren Augen gut steht.

Die Arme der Mavic 3 wachsen um wenige Zentimeter, der Motorabstand beträgt Diagonal nun knapp 38 cm statt 35,4 cm bei der Mavic 2. Die Abmessungen im zusammengefalteten Zustand sind mit 221 x 96 x 90 mm ebenfalls ein wenig größer, als bei der Vorgängerin. Hier geht es aber um Millimeter, die gute Portabilität ist also weiterhin gewährleistet.

Mavic 3 Motor mit Propeller
Die Arme sind zusammen mit den Propeller etwas länger geworden.

Das Gewicht sinkt erfreulicherweise auf 895 Gramm. Eine wichtige Zahl, die wir im Verlaufe des Artikels noch genauer in Hinblick auf die EU-Drohnenklassen diskutieren werden. Im Vergleich ist die Mavic 3 so knapp 12 Gramm leichter als die Mavic 2 Pro. Den Widerstand in der Luft will DJI im Vergleich zur Mavic 2 um ganze 35 % reduziert haben. Die Cine-Version soll 899 g wiegen.

Ebenfalls interessant ist, dass DJI auf größere Propeller setzt. Diese sind nun auch nicht mehr an den Spitzen gewölbt, wie es die Low-Noise-Props der Mavic 2 waren.

Propeller der Mavic Serie
Die Mavic 3 hat größere Propeller als die bisherigen Drohnen.

Von der Form mutet die Mavic 3 ein wenig wie eine Mischung aus Mavic 2 und DJI Air 2S (zum Testbericht) an. Gepaart mit einen massiven Kameramodul, das an einem 3-Achsen-Gimbal hängt.

Der Flugakku wird ab sofort von hinten in die Drohne eingesetzt, so wie wir das bereits von der DJI Mini 2 (zum Testbericht) kennen. Die Oberseite der Drohne ist somit geschlossen und wie aus einem Guss. Diese Design wird lediglich von der massiven Lufthutze an der Stirn durchbrochen, die Frischluft für die Kühlung der internen Komponenten ansaugt. Diese wird anschließen seitlich (oben und unten) sowie mittig durch weitere Lüftungsöffnungen wieder ausgestoßen.

Farblich abgesetzt ist lediglich der hintere Teil der Drohne, der die Sensoren für die nach oben und zur Seite gerichtete Hinderniserkennung trägt.

Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität der Mavic 3 auf exzellentem Niveau. Wie bei modernen Drohnen mittlerweile Standard bestehen die meisten Bauteile aus Kunststoff, um Gewicht zu sparen. Dass DJI jedoch versteht dieses Material in hoher Qualität zu verarbeiten ist kein Geheimnis und die Mavic 3 ist in dieser Hinsicht erfreulicherweise keine Ausnahme.

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Hasselblad #2 – Riesen Sensor und Tele-Option

Wie es nicht anders zu erwarten war, hat DJI bei der Entwicklung der neuen Mavic 3 Kamera wieder sein Tochterunternehmen Hasselblad mit ins Boot geholt. Die erste Kamera dieser Art wird noch heute von der Mavic 2 Pro getragen und hörte auf den Namen Hasselblad L1D-20c.

Mit der neuen Drohne hält nun die Hasselblad L2D-20c und ist natürlich erneut fester Bestandteil der Drohne. Die Kamera lässt sich also nicht einfach wechseln, wie dies bei einigen Konkurrenzprodukten der Fall ist – auch nicht inklusive Gimbal.

Hasselblad Dual-Kamera Close Up
Da ist sie: Die neue Hasselblad-Kamera.

Im Gegensatz zur ersten Generation packt DJI aber noch einmal ordentlich eine Portion drauf. Das gilt gleich in zweierlei Hinsicht: Der Sensor des Kamera wächst ein ganzes Stück und das neue Hasselblad Modul besteht eigentlich aus zwei Kameras. Aber der Reihe nach.

Die Hauptkamera der Mavic 3 ist nun ein massiver 4/3-Zoll-Sensor mit einer nativen Auflösung von 20 MP. Die Auflösung bleibt im Vergleich zur Mavic 2 Pro also identisch, dafür bekommt jedes Pixel auf der Sensoroberfläche mehr Platz. Das sorgt für eine höher Lichtempfindlichkeit und führt vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen zur Abbildung von mehr Details. Außerdem steigt der Dynamikumfang.

Standbilder nimmt die Kamera also mit 20 MP auf. Natürlich stehen die bekannten Fotomodi, wie AEB (Automatic Exposure Bracketing) oder Aufnahmen nach Zeitintervall wieder zur Verfügung. Aufnahmen in DNG-RAW mit 12 Bit sind selbstverständlich auch möglich. Man spendiert der Drohne außerdem die Hasselblad Natural Colour Solution (HNCS), die natürliche Fotos direkt aus der Drohne liefern soll.

Panoramen soll die Mavic 3 nun direkt in der Drohne zusammensetzen. Die Post Production auf dem Smartphone entfällt, das ist schon beachtlich. Noch fehlt das Feature aber.

Das neue 3-Achsen-Gimbal
Das neue Gimbal ist sehr massiv ausgeführt.

Die Videofähigkeiten der neuen Hauptkamera sind wohl das Aushängeschild der Mavic 3. Nachdem die DJI Air 2S (zum Testbericht) bereits mit 5,4K filmen kann, zieht die Mavic 3 in dieser Disziplin gleich und bietet 5,1K-Video mit bis zu 50 fps. Wer auf 4K-Material aus ist, kann dieses nun mit bis zu 120 fps aufnehmen. Da Mavic 2 Pro Nutzer bisher immer auf 30 fps limitiert waren und neidisch in Richtung DJI Air 2S schielten, kommt nun also quasi eine Vervierfachung auf 120 fps. Aufnahme mit dieser Framerate werden dann als Slow-Motion-Clips zeitlich gestreckt wiedergegeben.

Gleichermaßen steigt auch die Videobitrate. Wer in H.265 (HEVC) aufnimmt, bekommt bis zu 140 MBit/s, in H.264 sind sogar 200 MBit/s möglich. Mehr zu den Codecs im nächsten Kapitel.

Die Belichtung erfolgt weiterhin elektronisch, ein mechanischer Verschluss hat es damit nicht in die Mavic 3 geschafft, was tatsächlich schade ist. Ironischerweise bleibt die Phantom 4 Pro V2.0 (zum Testbericht) somit die einzige Drohne im Prosumer-Segment von DJI, die diese Feature aufweise. Dafür hat das Objektiv (24 mm Brennweite / 84° FOV) auch wieder eine variable Blende, die sich von f/2.8 bis f/11 verstellen lässt. Wem das FOV zu eng ist, für den bietet DJI optional eine Weitwinkellinse mit 108° an.

Parallel dazu stattet DJI die neue Hasselblad Payload mit einer zweiten Kamera aus, die für die Telefotografie konzipiert ist. Das Sensor dieser Kamera hat eine Diagonale von 1/2 Zoll und löst mit 12 MP auf. Das Objekt hat eine Brennweite von 162 mm und eine fixe Blende von f/4.4. Im Vergleich zur Hauptkamera ergibt sich damit also ein optischer Zoomfaktor von knapp 7x. Zusätzlich erlaubt DJI mit dieser Kamera weitere 4x Digitalzoom, insgesamt also 28x.

Mavic 3 Kameraobjektive im Detail
Die beiden neuen Objektive in der Nahaufnahme.

In Sachen Standbildern ist die Telekamera leider auf JPEG beschränkt. Für Videos könnt ihr zwar beim Codec zwischen H.264 und H.265 wählen, bei der Auflösung ist aber mit 4K und 30 fps das Maximum erreicht. Im Endeffekt optimiert die Telekamera damit den bisherigen Funktionsbereich der alten Mavic 2 Zoom, spielt für viele Mavic 3 Interessenten aber wohl eine eher untergeordnete Rolle.

In seine Software integriert DJI die neue Kamera deshalb mit dem so genannten „Exploration-Mode“, der mit einem kleinen Fernglas-Symbol aktiviert wird. Dieser Modus ist dazu gedacht, interessante Objekte zum Filmen und Fotografieren mithilfe der Telekamera aus der Ferne zu identifizieren, um dann anschließend näher dran zu fliegen. Vor Ort werden die richtigen Aufnahmen dann mit der 4/3-Zoll-Kamera erledigt.

Spannend wird, ob die neue Zoom-Kamera die Privatsphäre-Debatte rund um Drohne erneut anheizen wird, denn mit der maximalen Zoomstufe ist schon enorm, wie nah man ferne Dinge heranholen kann.

Einen Autofokus gibt es im Übrigen für beide Kameras, was echter Luxus ist. Dieser fokussiert auf der Hauptkamera sehr schnell, bei der Tele-Cam dauert es manchmal ein paar Sekunden.

Die neuen ND-Filter decken im Übrigen immer beide Kameraobjektive gleichermaßen ab und werden wieder mit Bajonettverschluss fixiert. Die Filter selbst sind wieder von guter Qualität und liefern sauberes Bild.

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Zoom, Zoom und noch mehr Zoom

Einen kurzen Blick wollen wir noch auf die Zoom-Fähigkeiten der neuen Kamera werfen. Insgesamt fünf Zoom-Stufen stellt DJI seiner neusten Kreation zur Seite. Dabei teilen sich die beiden Kameras die Arbeit, denn auf einen optischen Telezoom, d.h. auf ein Objektiv mit variabler Brennweite verzichtet die Drohne.

Stattdessen werden die Zoomstufe folgendermaßen verteilt:

  • 1x: Hasselblad 4/3″-Kamera mit vollem FOV (kein Zoom)
  • 2x: Hasselblad 4/3″-Kamera mit 2x Digital-Zoom
  • 4x: Hasselblad 4/3″-Kamera mit 4x Digital-Zoom
  • 7x Hasselblad 1/2″-Kamera mit vollem FOV (kein Zoom)
  • 14x Hasselblad 1/2″-Kamera mit 2x Digital-Zoom
  • 28x Hasselblad 1/2″-Kamera mit 4x Digital-Zoom

Jede Kamera arbeitet also einmal mit ihrer nativen Auflösung, die beiden folgenden Stufen sind dann digitale Crops. Insgesamt erreichen 1x und 7x damit natürlich die schärfste Abbildungsqualität, da die Vergrößerung rein durch die optische Linse erfolgt. Beispiele dazu findet ihr im weiteren Verlauf. Die Bitrate-Analyse ist am Ende des Artikels platziert.

Abbildungsqualität

Standbild (RAW)

Die Bildqualität einer Kamera objektiv zu messen ist teuer und aufwändig. Wir haben anhand einiger einfacher Beispiele versucht, die Unterschiede zwischen der Mavic 3 sowie der Mavic 2 Pro, Mavic Air 2 und der DJI Air 2S darzustellen.

Unser einfaches Beispiel ist ein DNG-RAW-Foto in 16:9 mit jeweils höchste Auflösung (je Drohne). Durch die unterschiedlichen Brennweiten der Objektive ergeben sich leichte Versetzte des Motivs. Für einen Eindruck sollte das Ganze aber genügen.

Wichtiger Hinweis: Die DNG-Fots wurden natürlich als JPEG exportiert und sind somit komprimiert. Die Unterschiede bleiben aber deutlich. Die Bilder wurden nicht nachbearbeitet, lediglich die Belichtung wurde angeglichen.

Um die Unterschiede in den Details sichtbar zu machen, wurde der (annähernd) selbe Bildausschnitt mit einer Kantenhöhe von 1000px extrahiert.

Zoom-Power

Hier noch ein Beispiel für die Fähigkeit des neuen Zooms. In diesem Fall alles JPEGs, denn DJI erlaubt der zweiten Kamera keine RAW-Aufnahmen.

5K Samples

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Zoom 1x bis 28 Sample

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Cringe: Das neue Storage Cover

Gerade wurde das Jugendwort des Jahres 2021 mit „Cringe“ gewählt. Und so gut alle Details der Mavic 3 durchdacht sind, das neue Storage Cover passt ganz gut zu diesem Ausdruck.

Es handelt sich dabei um eine Art Kunststoffhülle mit einem Gummiband und Magnetverschluss, die sich um die Drohne legt und Propeller sowie Kameraeinheit gleichermaßen fixiert. Die Idee kennen wir bereits von der DJI Mini 2, bloß das sich das neue Storage Kamera auch um den Schutz der Kamera kümmert.

Ohne Frage, das Ganze funktioniert und erfüllt seinen Zweck. Es sieht aber komisch aus und ist ein wenig fummelig anzubringen. Wie bleiben daher Fans von den ursprünglichen Gimbal-Covern aus transparentem Kunststoff. Dass nun auch die Propeller der Drohne fixiert werden ist hingegen gegenüber der Mavic 2 aber ein echter Pluspunkt.

Übrigens: Das Gimbal rastet beim Abschalten nun auch leicht mechanisch ein. Das hilft immerhin ein bisschen beim Anziehen des Storage-Cover-Korsetts.

Codec: ProRes für Profis

Wir wollen an dieser Stelle keine lange Abhandlung über Videocodec und Container-Formate schreiben. Wer sich dafür interessiert, wirft am besten einen Blick in unseren Wissensartikel zum Thema.

Eigentlich wäre dieser Aspekt auch kein eigenes Kapitel wert, gäbe es da nicht die Mavic 3 Cine. Diese erweiterte Variante der neuen Drohne wählt nämlich genau den Video-Codec als Differenzierungsmerkmal im Vergleich zur Mavic 3.

Konkret bedeutet das: Wer sich die Mavic 3 Cine zulegt, bekommt Zugriff auf Aufnahmen die mit Apple ProRes 422 HQ codiert werden. Die Enthusiasten und Filmemacher unter euch wissen bereits was das heißt. Für alle andere: Dieser Videocodec erlaubt das effiziente Aufzeichnen von noch mehr Bilddetails bei einer Farbtiefe von 10 Bit. Dabei steigt auch die Bitrate des Videos sehr deutlich gegenüber H.264 und H.265 an.

Genau diese Tatsache ist auch der Grund, wieso die Mavic 3 Cine direkt einen schnellen SSD-Speicher mit einer Kapazität von 1 TB an Bord hat. Herkömmliche microSD-Karten wären nämlich schlicht zu langsam, um 5K-Video mit 50 fps aufzuzeichnen, wenn Apple ProRes 422 HQ verwendet wird. Bei 4K DCI mit 120 fps sprechen wir dann nämlich von Bitraten von bis zu 3722 MBit/s.

Kurz um: Hier bleiben noch mehr Bilddetails erhalten, als bei den Standardvideocodecs. Dafür benötigt der ganze Zauber aber auch deutlich mehr Speicherplatz pro aufgenommener Videominute und es ist ein schnelleres Speichermedium notwendig.

Ebenfalls nicht zu vergessen: Wer Apple ProRes 422 HQ flüssig nachbearbeiten und schneiden will, denkt hoffentlich außerdem an das Budget für einen potenten Schnittrechner.

Noch zwei Worte zum Thema Speicher. Sowohl die Mavic 3 als auch die Mavic 3 Cine haben einen microSD-Karten-Slot, der Speicherkarten mit is zu 2 TB Kapazität unterstützt. Während die Cine-Version auf die SSD mit 1 TB zurückgreifen kann, hat die Mavic 3 wieder 8 GB internen Notfall-Speicher an Bord.

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Lieferumfang – Das gibt’s für’s Geld

Für diesen Test haben wir das Fly More Combo der Mavic 3 zur Verfügung gehabt. Dieses kommt mit folgenden Komponenten:

  • Mavic 3
  • Intelligent Flight Battery (3 Stück)
  • RC-N1 Controller
  • RC -N1 Kabel (3 Stück)
  • Ladegerät
  • Battery Charging Hub
  • Storage Cover
  • Propeller (6 Paar)
  • Control Stick (2 Paar)
  • ND Filterset (ND4\8\6\32)
  • Tragetasche
  • USB Type-C Kabel
  • Anleitungen und Dokumente

Besonders ist in diesem Kontext die neue Tragetasche zu erwähnen. Diese ist nun nämlich aus einem stoffähnlichem gefertigt und fühlt sich dadurch noch hochwertiger an, als die kunstoffartigen Umhängetaschen von Air 2 und Mavic 2 Pro. Der untere Bereich der Tasche scheint aber weiterhin wasserabweisend zu sein.

DJI hat sich außerdem einen weiteren Kniff einfallen lassen: Mit wenigen Handgriffen kann die Umhängetasche zu einem Rucksack mit extra Staufach umgebaut werden. Die Schulterriemen und alles weitere Zubehör für diese Transformation ist bereits dabei. Damit lässt sich die Drohne gerade auf längeren Touren noch komfortabler auf dem Rücken mitnehmen. Die Tasche ist zwar auch einzeln erhältlich, wird in unseren Augen aber zu einem starken Argument über das Fly More Combo nachzudenken.

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Einrichtung – Alles beim Alten

Nachdem alle Komponenten ausgepackt sind, verläuft die Einrichtung der Mavic 3 kinderleicht – das kennt man bereits von DJI. Zu erst heißt es natürlich: Akkus laden. Dazu liegt dem Fly More Combo und dem Cine Premium Combo die neue Dreifach-Ladestation bei, im Standard-Combo wird das Netzteil direkt mit dem Flugakku verbunden.

Erstmals lässt sich der Akku einer Mavic Drohne nun auch direkt über den USB Type C Port des UAVs aufladen, während der Akku eingesetzt ist. Auf Reisen, die wenig Gepäck erfordern, extrem praktisch. Auch das Netzteil und das Ladehub setzen nun konsequent auf USB C.

Nachdem die Propeller montiert sind, kann die Mavic 3 eingeschaltet und mit der DJI Fly App verbunden werden. Das passiert in der Regel automatisch, denn DJI koppelt den mitgelieferten Controller und die Drohne bereits ab Werk. Die Erstellung eines DJI Accounts und die Annahme der Nutzung- und Datenschutzbedigungen ist zur Verwendung der Drohne weiterhin Pflicht – wie seit Jahren bei DJI.

Natürlich gilt vor dem ersten Flug wie immer: Updates installieren. Dazu empfehlen wir in jedem Fall die Propeller zu demontieren (Better safe than sorry). Solltet ihr ein Set mit mehr als einem Flugakku erwerben auch hier nicht vergessen das Update für jeden Akku durchzuführen.

Pro-Drohne mit DJI Fly App – Geht das gut?

Seit der Einführung der Mavic Mini (zum Testbericht) setzt DJI konsequent auf die Fly App als zentrale Steuerungsplattform für alle neueren Drohnen aus dem Mavic Universum.

Auch die Mavic 3 nutzt jetzt die DJI Fly App.

Dass dieses Schicksal auch die Mavic 3 erahnen würde, war bereits relativ früh klar. Viele Mavic 2 Besitzer dürften vor der „einfachen“ DJI Fly App zurückschrecken, denn in der Vergangenheit war die Anwendung der DJI Go 4 App in einigen Bereichen unterlegen. Durch stetige Funktionsupdates hat DJI diese Lücke aber immer weiter geschlossen.

Und eines ist der DJI Fly Plattform auf keinen Fall abzuerkennen: Die intuitivere Oberfläche und die schnelle Erreichbarkeit von Einstellungen. Sicher, wer sich an die vielen Menüs und Untermenüs der Go 4 App gewöhnt hat, kommt auch damit klar. Für Neulinge im DJI Ökosystem ist die Fly App in unseren Augen aber viel schneller zu bedienen. Diese Vorteile kommen nun auch der Mavic 3 zu Gute.

Vor dem ersten Flug führt einen die App auch durch einen kurzen Guide, der auf wichtige Punkte zur Flugsicherheit aufmerksam macht. Außerdem gibt es ein Anfängertutorial.

ActiveTrack 5.0 und APAS 5.0 in neuem Glanz?

Die Konkurrenz von DJI schläft nicht. Das haben Skydio, Autel und Parrot seit dem Release der Mavic 2 im Herbst 2018 immer wieder unter Beweis gestellt. Stand damals fast ausschließlich die Kameraleistung im Vordergrund, haben die autonomen Flugfähigkeiten seit dem immer mehr an Bedeutung gewonnen.

Hinderniserkennung für die Seite und Rückseite
Die Sensoren an den Ecken decken nun Heck und Seiten ab.

DJI hat sich dieser Herausforderung auch angenommen und mit ActiveTrack 3.0 und ActiveTrack 4.0 sowie der FokusTrack-Suite über die verschiedenen Modelle bis zu letzt der DJI Air 2S immer weiter an seinen Algorithmen gefeilt.

Mit der Mavic 3 werden nun ActiveTrack 5.0 und das automatische Flugsystem APAS 5.0 eingeführt. Beide intelligenten Flugprogramme machen Verwendung von den neuen Sensorsystemen, die nun alle Seiten der Drohne mit jeweils zwei Kameras abdecken. Am Boden bringt der Hersteller zusätzlich einen IR-Sensor zum Einsatz und setzt wieder auf einen LED-Spot, damit das automatische Landesystem auch bei schwachem Umgebungslicht weiterhin zuverlässig arbeitet.

Unterseite mit Sensoren der Mavic 3
Unten ist alles beim Alten: IR, Kameras und LEDs in Kombination.

Die Sensoren können dabei ein deutlich breiteres Sichtfeld abdecken, als die Vorgängerin. Im Betrieb äußert sich das durch ein weicheres Reaktionsverhalten, sobald ein Hindernis erkannt wird. Man merkt außerdem, dass die Drohne Objekte im seitlichen Bereich und vor allem oberhalb deutlich detailliert zu erkennen scheint.

Wir haben euch die Sensordaten in der folgenden Tabelle zusammengefasst, damit der Vergleich einfacher fällt:

AttributMavic 3Mavic 2DJI Air 2S
Vorwärts
SensortypStereokamerasStereokamerasStereokameras
Messbereich0,5 - 20 m0,5 - 20 m0,38 - 23,8 m
Erkennungsbereich0,5 - 200 m20 - 40 mN/A
Erkennungsgeschwindigkeit bis16 m/s14 m/s15 m/s
SichtfeldHorizontal: 90°,
Vertikal: 103°
Horizontal: 40°,
Vertikal: 70°
Horizontal: 72°,
Vertikal: 58°
Rückwärts
SensortypStereokamerasStereokamerasStereokameras
Messbereich 0,5 - 16 m 0,5 - 16 m0,37 - 23,4 m
ErkennungsbereichN/A16 - 32 mN/A
Erkennungsgeschwindigkeit bis14 m/s≤12 m/s≤12 m/s
SichtfeldHorizontal: 90°,
Vertikal: 103°
Horizontal: 60°,
Vertikal: 77°
Horizontal: 57°,
Vertikal: 44°
Aufwärts
SensortypStereokamerasIR-SensorStereokameras
Messbereich0,2 - 10 m0,1 - 8 m0,34 - 28,6 m
Erkennungsgeschwindigkeit bis6 m/sN/AN/A
SichtfeldVorne und hinten: 100°,
Links und Rechts: 90°
N/AHorizontal: 63°,
Vertikal: 78°
Abwärts
SensortypStereokameras + IRStereokameras + IRStereokameras + IR
Messbereich0,3 - 18 m0,5 - 11 m0,1 - 8 m (Im Flug),
0,5 - 30 m (IR schwebend),
0,5 - 60 m (Kamera schwebend)
ErkennungsbereichN/A11 - 22 mN/A
Erkennungsgeschwindigkeit bis6 m/sN/AN/A
SichtfeldVorne und hinten: 130°,
Links und Rechts: 160°
N/AN/A
Seitlich
SensortypMono-Kamera pro SeiteMono-Kamera pro SeiteKeine Abdeckung
Messbereich0,5 - 25 m0,5 - 11 m-
Erkennungsgeschwindigkeit bis16 m/s8 m/s-
SichtfeldHorizontal: 90°,
Vertikal: 85°
Horizontal: 80°,
Vertikal: 65°
-

Der erweiterte Erfassungsbereich von Objekten auf bis zu 200 m gilt dabei für den neuen RTH-Modus, den DJI Advanced Return to Home getauft hat. Damit steigt die Mavic 3 nicht mehr länger auf eine fixe Höhe und fliegt dann den vorher genommenen Weg zurück, sondern berechnet auf Basis aller vorhanden Sensorinformationen selbst den schnellsten, effizientesten und sichersten Weg zum Home Point.

Dabei wird sogar stets die Windgeschwindigkeit gemessen, um sicher an den Startpunkt zurückzukommen. Da das UAV damit deutlich kürzere Rückwege nehmen kann, soll RTH im Bestfall erst später ausgelöst werden, sodass mehr Akkukapzität für produktive Aufgaben überbleibt. In der Praxis hängt das natürlich stark von der Situation ab. Advanced RTH holt die Drohne aber deutlich flotter zurück als das bisherige Vorgehen.

Die Position in der Luft hält die Mavic 3 erwartungsgemäß genau über den neuen GNSS-Empfänger, der nun alle drei aktuellen Positionierungssysteme (GPS, Galileo und BeiDou) unterstützt. Damit kann die Drohne also zuverlässig auf der ganzen Welt geflogen werden und es sollten immer genügend Navigationssatelliten empfangen werden können. Laut DJI sollen Satelliten nun noch schneller empfangen und die Positionierung für Timelapse-Aufnahmen nun noch genauer sein. Wir haben in unserem Test in diesem Bereich nichts auszusetzen, schon die Mavic 2 flog aber sehr stabil.

Geschlossene Oberseite der Drohne
Auch oben hat die M3 nun zwei Kameras.

Wichtig zu erwähnen: APAS 5.0 ist ab sofort verfügbar. Das neue Active Track 5.0 will DJI mit einem späteren Update nachliefern. Dieses soll am 22. Januar 2022 erscheinen. Kurz und knapp: ActiveTrack 5.0 soll verdeckte Objekte noch intelligenter weiterverfolgen und den Bewegungen von markierten Objekten nun sehr dynamisch in alle Richtung folgen können.

Die aktuelle Integration von ActiveTrack die zur Verfügung stand, war aber subjektiv bereits dynamischer als bei der Air 2S. Es wird also spannend, was DJI mit dem fertigen ActiveTrack 5.0 veröffentlicht. Wie auch bei der DJI Air 2S kann FocusTrack dabei nicht mit Framerate-Modi verwendet werden, die „hohe Bitraten“ verwenden. In 5,1K funktionierte FocusTrack in unserem Test ab 30 fps, für 48p und 50p war es nicht verfügbar.

Active Track auf der Mavic 3

Das gleiche gilt für die QuickShots und MasterShots. Auch QuickTransfer wird laut DJI mit einer kommenden Firmware nachgeliefert.

Wir werden unseren Testbericht aktualisieren, sobald die Funktion zur Verfügung steht.

Seine AirSense Technologie bringt DJI auch in der Mavic 3 zum Einsatz und erweiterte die Drohne so um ein wichtiges Sicherheitssystem.

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Performance: Enorme Flugzeit

Ein weiterer Punkt den die Mavic 3 ohne Frage für sich verbuchen kann ist die enorme Flugzeit. DJI gibt für seine neue Drohne bis zu 46 Minuten Betriebszeit mit nur einem Akku an. Das ist ein Plus von satten 15 Minuten gegenüber der Vorgängerin.

Mit einem konservativen Puffer von 25 – 30% verbleibender Akkukapazität sind wir auf erstaunliche Durchschnittswerte 31 bis 34 Minuten gekommen. Fairerweise muss dann dazu sagen: Es war ziemlich windig und nicht besonders warm. Wer das unter besseren Bedingungen weiter ausreizen will, kann die 40 Minuten wohl recht locker erreichen – vorausgesetzt es ist windstill.

Für die dafür nötige Energie sorgt nun ein 5000-mAh-Akku mit vier LiPo-Zellen. Dieser wird entweder direkt über das USB Type C Netzteil aufgeladen oder kann automatisiert mit der Akku-Ladestation des Fly More Combos mit bis zu zwei anderen Kollegen nacheinander geladen werden. Das DJI hier nun konsequent auf USB Type C mit Power Delivery sorgt, ist mehr als willkommen.

Wer auf der Suche nach einer Drohne mit langem Atem ist, dürfte mit der Mavic 3 auf jeden Fall schnell warm werden. In einem Wort: Beeindruckend.

Wer es hingegen nicht auf maximale Zeit in der Luft anlegt sondern Lieder durch den Himmel fegt, könnte sich hingegen für den neun Sportmodus interessieren. Dank der neuen Form ist die Mavic 3 nämlich in der Spitze noch einmal 3,6 km/h schneller geworden. Die Topspeed liegt laut DJI nun bei 21 m/s (75,6 km/h). An Power fehlt es der Drohne also in keinem Fall, das Ding ist eine Rakete (für eine Kameradrohne). Man merkt dem neuen Antrieb seine Kraft an.

OcuSync 3+ mit neuer Controller-Auswahl

Zusammen mit der DJI FPV Drone (zum Testbericht) brachte DJI das neue OcuSync 3 (O3) Protokoll auf den Markt, das auch in der DJI Air 2S (zum Testbericht) zum Einsatz kommt. Die größte Neuerung bei dieser Funktechnologie auf vier unabhängige Antennen, die eine noch bessere Signalabdeckung garantieren sollen.

Mit der Mavic 3 hält nun OcuSync 3+ (O3+) Einzug. Im Grunde sind die Technologie identisch, OcuSync 3.0+ stellt jedoch noch mehr Bandbreite bereit. Die deutlichste Verbesserung die sich dadurch ergibt ist die butterweiche Übertragung des Livefeeds in 1080p mit 60 fps.

RC-N1 Controller der Mavic 3

Kompatibel ist die Mavic 3 zum Start mit zwei verschiedenen Controller. Zum einen bringt DJI die bereits von der DJI Mini 2 und der DJI Air 2S bekannte RC-N1 Fernsteuerung zum Einsatz. Diese ist der neue Standardcontroller und liegt dem Standard- sowie dem Fly More Combo bei. Ein Controller mit informativem LCD-Display, wie bei der Mavic 2 Serie gibt es also nicht mehr. Das Ausführen der DJI Fly App und die Anzeige des Videofeed übernimmt dann eine kompatibles Android- oder iOS-Smartphone. Das ist insgesamt ein wenig schade, denn für eine Premium-Drohne den gleichen Controller auszupacken, wie für die DJI Mini 2 (zum Testbericht) fühlt sich einfach nicht richtig an.

Wer gerne alle Komponenten in einem Gerät gebündelt haben will, hat jedoch die Option zum neuen DJI Smart Controller V2 zu greifen, der nun offiziell DJI RC PRO heißt. Hier bekommen Piloten alle Funktionen, die sie bereits vom aktuellen DJI Smart Controller gewohnt sind plus neue Ports und natürlich die Unterstützung für OcuSync 3+.

Wer diese Fernsteuerung dem einfachen Controller vorzieht, kann direkt zum Mavic 3 Cine Premium Combo greifen. Hier ist die DJI RC PRO nämlich statt des RC-N1 Controllers enthalten.

Zum einfachen RC-N1 Controller wollen wir an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren. Es handelt sich um eine solide Fernsteuerung, die alle wichtigen Funktionen abdeckt. Genaueres haben wir dazu bereits in unseren Testberichten zur DJI Mini 2, Mavic Air 2 oder der DJI Air 2S geschrieben. Alle diese Dinge gelten nun auch für die Mavic 3.

DJI RC Pro FrontansichtBildquelle: DJI | ©
Die neue DJI RC PRO (Smart Controller V2).

Im Betrieb macht sich das neue O3+ nur subtil bemerkbar. Denn schon OcuSync 3.0 läuft extrem flüssig und bietet auch bei gewisser Signalabschattung immer noch ein stabiles Bild. Wer also im Rahmen der aktuellen Gesetzgebung fliegt (Stichwort: Sichtflug), wird auch das neue System nicht so schnell an seine Grenzen bringen.

Positiv ist weiterhin zu erwähnen, dass die Übertragung von Videos von der Drohne auf den neuen Smart Controller oder alternativ ein Smartphone mit Fly App noch einmal deutlich schneller funktioniert, als bei der DJI Air 2S. Das ist praktisch, wenn es Mal schnell gehen muss. Auf QuickTransfer-Unterstützung warten wir aber noch ein wenig bis DJI per Firmware nachliefert – aktuell soll das am 22. Januar 2022 passieren.

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Bitrates: Ein genauer Blick

Wie bei allen unseren Testberichten haben wir euch im Folgenden eine Übersicht unserer Analyse der verschiedenen Videomodi aufgeführt. Wir haben uns dabei den H.265 Codec und den H.264 Codec angesehen. Außerdem kann man natürlich auch mit 10 Bit Farbtiefe (D-Log) aufzeichnen, dabei sind H.264 und H.265 gleichermaßen möglich.

Die gemessenen Bitraten für 8 Bit D-Log unterscheiden sich nicht vom Standard-8-Bit-Farbprofil. Hier können also die 8-Bit-Werte angenommen werden

Wer sich für diese technischen Details nicht interessiert, kann weiterscrollen. Für alle Interessierten: Los geht’s.

5,1K

H.264 / 8 Bit / 5,1K

Modus5,1K / 50p5,1K / 48p5,1K / 30p5,1K1 / 25p5,1K/ 30p
Auflösung5120 x 27005120 x 27005120 x 27005120 x 27005120 x 2700
Ratio1.896:11.896:11.896:11.896:11.896:1
Avg. Framerate50 fps47,925 fps29,970 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate202 MBit/s203 MBit/s182 MBit/s182 MBit/s182 MBit/s
Encoding Profile (Codec)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.264 / 10 Bit / 5,1K

Modus5,1K / 50p5,1K / 48p5,1K / 30p5,1K1 / 25p5,1K/ 30p
Auflösung5120 x 27005120 x 27005120 x 27005120 x 27005120 x 2700
Ratio1.896:11.896:11.896:11.896:11.896:1
Avg. Framerate50 fps47,925 fps29,970 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate201 MBit/s201 MBit/s181 MBit/s181 MBit/s181 MBit/s
Encoding Profile (Codec)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.265 / 8 Bit / 5,1K

Modus5,1K / 50p5,1K / 48p5,1K / 30p5,1K / 25p5,1K / 24p
Auflösung5120 x 27005120 x 27005120 x 27005120 x 27005120 x 2700
Ratio1.896:11.896:11.896:11.896:11.896:1
Avg. Framerate50 fps48 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate162 MBit/s161 MBit/s142 MBit/s142 MBit/s142 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / REC.7098 Bit / REC.7098 Bit / REC.7098 Bit / REC.7098 Bit / REC.709
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.265 / 10 Bit / 5,1K

Modus5,1K / 50p5,1K / 48p5,1K / 30p5,1K / 25p5,1K / 24p
Auflösung5120 x 27005120 x 27005120 x 27005120 x 27005120 x 2700
Ratio1.896:11.896:11.896:11.896:11.896:1
Avg. Framerate50 fps48 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate161 MBit/s161 MBit/s141 MBit/s141 MBit/s141 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / REC.70910 Bit / REC.70910 Bit / REC.70910 Bit / REC.70910 Bit / REC.709
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

4K DCI

H.264 / 8 Bit / 4K DCI

Modus4K / 60p4K / 50p4K / 48p4K / 30p4K / 25p4K / 24p
Auflösung4096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 2160
Ratio1.896:11.896:11.896:11.896:11.896:11.896:1
Avg. Framerate59,94 fps50 fps47.952 fps29.97 fps25 fps23.976 fps
Avg. Bitrate161 MBit/s160 MBit/s163 MBit/s132 MBit/s132 MBit/s132 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.264 / 10 Bit / 4K DCI

Modus4K / 60p4K / 50p4K / 48p4K / 30p4K / 25p4K / 24p
Auflösung4096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 2160
Ratio1.896:11.896:11.896:11.896:11.896:11.896:1
Avg. Framerate59,94 fps50 fps47.952 fps29.97 fps25 fps23.976 fps
Avg. Bitrate160 MBit/s160 MBit/s161 MBit/s132 MBit/s131 MBit/s131 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main10@L5.1 (H.264)Main10@L5.1 (H.264)Main10@L5.1 (H.264)Main10@L5.1 (H.264)Main10@L5.1 (H.264)Main10@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.265 / 8 Bit / 4K DCI

Modus4K DCI / 60p4K DCI / 50p4K DCI / 48p4K DCI / 30p4K DCI / 25p4K DCI / 24p
Auflösung4096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 2160
Ratio1,896:11,896:11,896:11,896:11,896:11,896:1
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate132 MBit/s130 MBit/s132 MBit/s111 MBit/s111 MBit/s112 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.265 / 10 Bit / 4K DCI

Modus4K DCI / 60p4K DCI / 50p4K DCI / 48p4K DCI / 30p4K DCI / 25p4K DCI / 24p
Auflösung4096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 21604096 x 2160
Ratio1,896:11,896:11,896:11,896:11,896:11,896:1
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate130 MBit/s131 MBit/s131 MBit/s111 MBit/s111 MBit/s112 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

4K

H.264 / 8 Bit / 4K

Modus4K / 60p4K / 50p4K / 48p4K / 30p4K / 25p4K / 24p
Auflösung3840 x 21603840 x 21603840 x 21603840 x 21603840 x 21603840 x 2160
Ratio16:916:916:916:916:916:9
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate160 MBit/s161 MBit/s163 MBit/s132 MBit/s132 MBit/s132 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)Main@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.264 / 10 Bit / 4K

Modus4K / 60p4K / 50p4K / 48p4K / 30p4K / 25p4K / 24p
Auflösung3840 x 21603840 x 21603840 x 21603840 x 21603840 x 21603840 x 2160
Ratio16:916:916:916:916:916:9
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate120 MBit/s121 MBit/s121 MBit/s101 MBit/s101 MBit/s103 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.265 / 8 Bit / 4K

Modus4K / 60p4K / 50p4K / 48p4K / 30p4K / 25p4K / 24p
Auflösung3840 x 21603840 x 21603840 x 21603840 x 21603840 x 21603840 x 2160
Ratio16:916:916:916:916:916:9
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate122 MBit/s121 MBit/s120 MBit/s101 MBit/s101 MBit/s103 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.265 / 10 Bit / 4K

Modus1080p / 60p1080p / 50p1080p / 48p1080p / 30p1080p / 25p1080p / 24p
Auflösung1920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 1080
Ratio16:916:916:916:916:916:9
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate90,2 MBit/s90,3 MBit/s90,3 MBit/s70,4 MBit/s70,4 MBit/s70,5 MBit/s
Encoding Profile (Codec)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

1080p

H.264 / 8 Bit / 1080p

Modus1080p / 60p1080p / 50p1080p / 48p1080p / 30p1080p / 25p1080p / 24p
Auflösung1920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 1080
Ratio16:916:916:916:916:916:9
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate90,9 MBit/s90,3 MBit/s87,7 MBit/s57,4 MBit/s49,2 MBit/s49,0 MBit/s
Encoding Profile (Codec)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.264 / 10 Bit / 1080p

Modus1080p / 60p1080p / 50p1080p / 48p1080p / 30p1080p / 25p1080p / 24p
Auflösung1920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 1080
Ratio16:916:916:916:916:916:9
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate90,2 MBit/s90,3 MBit/s90,3 MBit/s70,4 MBit/s70,4 MBit/s70,5 MBit/s
Encoding Profile (Codec)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)High10@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.265 / 8 Bit / 1080p

Modus1080p / 60p1080p / 50p1080p / 48p1080p / 30p1080p / 25p1080p / 24p
Auflösung1920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 1080
Ratio16:916:916:916:916:916:9
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate81,3 MBit/s80,3 MBit/s80,2 MBit/s60,5 MBit/s60,4 MBit/s60,6 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

H.265 / 10 Bit / 1080p

Modus1080p / 60p1080p / 50p1080p / 48p1080p / 30p1080p / 25p1080p / 24p
Auflösung1920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 10801920 x 1080
Ratio16:916:916:916:916:916:9
Avg. Framerate59,94 fps50,00 fps47,952 fps29,97 fps25 fps23,976 fps
Avg. Bitrate80,4 MBit/s80,3 MBit/s80,2 MBit/s60,3 MBit/s60,3 MBit/s60,4 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)Main10@L6.0 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressivProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:04:2:04:2:04:2:0

Slow Motion Recordings

Die Slo-Mo-Funktion der Drohne kann mit 120 fps aufzeichnen. Daraus werden dann zeitlich gestreckte Clips mit vierfacher Aufnahmezeit und 30 fps erstellt. Beispiel: Ihr nehmt 10 Sekunden auf, das dabei entstehende Video ist 40 Sekunden lang. In einem Videoschnittprogramm lässt sich mit Framerate und Dauer dann natürlich beliebig spielen.

In den folgenden Tabellen ist die ursprüngliche Framerate der Aufzeichnung und die errechnete Bitrate angegeben.

H.264 / 120 fps / 8 Bit

Modus4K DCI / 120p4K / 120p1080p / 120p
Auflösung4096 x 21603840 x 21601920 x 1080
Ratio1.896:116:916:9
Avg. Framerate119,88 fps119,88 fps119,88 fps
Avg. Bitrate200,4 MBit/s200,4 MBit/s120,4 MBit/s
Encoding Profile (Codec)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:0

H.264 / 120 fps / 10 Bit

Modus4K DCI / 120p4K / 120p1080p / 120p
Auflösung4096 x 21603840 x 21601920 x 1080
Ratio1.896:116:916:9
Avg. Framerate119,88 fps119,88 fps119,88 fps
Avg. Bitrate200,4 MBit/s200,8 MBit/s120 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main10@L5.1 (H.264)Main10@L5.1 (H.264)Main10@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:0

H.265 / 120 fps / 8 Bit

Modus4K DCI / 120p4K / 120p1080p / 120p
Auflösung4096 x 21603840 x 21601920 x 1080
Ratio1.896:116:916:9
Avg. Framerate119,88 fps119,88 fps119,88 fps
Avg. Bitrate160,4 MBit/s160,4 MBit/s100,4 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main@L6 (H.265)Main@L6 (H.265)Main@L6 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV8 Bit / YUV8 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:0

H.265 / 120 fps / 10 Bit

Modus4K DCI / 120p4K / 120p1080p / 120p
Auflösung4096 x 21603840 x 21601920 x 1080
Ratio1.896:116:916:9
Avg. Framerate119,88 fps119,88 fps119,88 fps
Avg. Bitrate160,8 MBit/s160,4 MBit/s100 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main10@L6 (H.265)Main10@L6 (H.265)Main10@L6 (H.265)
InterlacingProgressivProgressivProgressiv
Farbraum10 Bit / YUV10 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:04:2:0

Zoom-Aufnahmen

H.264 / 7x Zoom (native Auflösung)

Modus4K / 30p1080p / 30p
Auflösung3840 x 21601920 x 1080
Ratio16:916:9
Avg. Framerate29,97 fps29,97 fps
Avg. Bitrate131 MBit/s70,2 MBit/s
Encoding Profile (Codec)High@L5.1 (H.264)High@L5.1 (H.264)
InterlacingProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:0

H.265 7x Zoom (native Auflösung)

Modus4K / 30p1080p / 30p
Auflösung3840 x 21601920 x 1080
Ratio16:916:9
Avg. Framerate29,97 fps29,97 fps
Avg. Bitrate101 MBit/s60,3 MBit/s
Encoding Profile (Codec)Main@L6.0 (H.265)Main@L6.0 (H.265)
InterlacingProgressivProgressiv
Farbraum8 Bit / YUV10 Bit / YUV
Sub-Sampling4:2:04:2:0

In allen unseren Tests wird recht deutlich, dass die neue Hasselblad Kamera und der neue SoC der Drohne in Kombination die Bitraten liefert, die DJI in seinen Datenblättern verspricht. Datenraten um die 200 MBit/s sehen wir dabei erwartungsgemäß nur in den Hohenauflösungen mit hohen Bildwiederholungsraten (5K50p und 4K/120p) in Kombination mit H.264.

Aufgrund der ebenfalls hohen Bitraten in 4K DCI und 4K ist interessant zu sehen, dass auch in den unteren Framerate-Modi stets die hohen Codec-Profil-Stufen Main@L5.1, High@L5.1 und Main@L6.0 zum Einsatz kommen.

Auch bei den neuen High-FPS-Modi liefert die Hasselblad-Kamera die angegeben Bitraten ab.

Insgesamt liefert die Kamera also mehr Bilddetails bis in das Videofile, als die bisherigen Modelle.

EU-Drohnenregeln: Welche Drohnenklasse hat die Mavic 3?

Das Thema Cx-Zertifizierung nach einer der neuen EU-Drohnenklassen der Mavic 3 haben wir in einem separaten Artikel ausführlich für euch behandelt.

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Was die DJI Mavic 3 besser machen könnte

Insgesamt macht DJI mit der Mavic 3 so ziemlich alles richtig, was man bei einer Drohne richtig machen kann. Wir wollen aber auch die Bereiche nicht verschweigen, in denen wir für eine Highend-Drohne Verbesserungspotenzial sehen.

Hardware

Kein mechanischer Verschluss: Wir hätten uns für die neue Hasselblad-Kamera einen mechanischen Verschluss (Global Shutter) gewünscht, damit auch die P4P V2 endlich in Rente darf. Zwar spielt dieses Feature für viele Anwender vielleicht eine eher untergeordnete Rolle, für einen bestimmten Kundenkreis fällt die Mavic 3 damit aber eher raus.

Keine Cx-Zertifizierung: Auch der Mavic 3 fehlt (noch) eine Zertifizierung und Auszeichnung mit einer offiziellen Drohnenklasse (Cx) nach den Vorhaben der neuen EU-Drohnenregelung. Mehr dazu hier.

Fummelige Propeller-/Gimbal-Fixierung: Dass das neue Cover nun Gimbal und Propeller gleichzeitig festhält ist gut. Alle beweglichen Komponenten in das Teil zu fummeln und dann noch mit einem gespannten Gummi zu fixieren ist aber manchmal anstrengend.

microSD-Karten Slot: Der Slot ist nun von hinten zugängig. Leider sitz die Karte sehr nah am Rand der kleinen Vertiefung mit dem USB C Port. Die microSD-Karte zu entnehmen ist also gar nicht so einfach.

Standardcontroller: Ohne Frage, der RC-N1 Controller ist vollkommen okay und macht seine Arbeit gut. Bei dem aufgerufenen Preis der Mavic 3 wäre eine etwas umfangreichere Fernsteuerung (z.B. mit weiteren C-Buttons) eigentlich eher gerechtfertigt.

Software

ActiveTrack 5.0 noch nicht verfügbar: DJI hat sich entschlossen die neue Objektverfolgung erst nachträglich zu liefern. Ein wenig schade für eine so teure Drohne zum Launch auf eine Kernfunktion warten zu müssen.

QuickTransfer via WiFi nicht verfügbar: Gleiches gilt für die QuickTransfer Funktion (mehr dazu hier). Auch hier müssen wir uns noch gedulden.

Master Shots lassen auch auf sich warten: Die dritte Funktion im Bunde, die noch eine Weile braucht, sind die MasterShots. Wer schon einmal einen Eindruck bekommen will, schaut in unseren Testbericht zur DJI Air 2S.

FocusTrack nicht mit hohen Bitraten: Wie auch bei der DJI Air 2S müssen Anwender beim Verwenden von Videomodi mit hohen Bitraten auf die FocusTrack-Tools verzichten.

Keine Way Point-Modus: Die Mavic 3 verzichtet auf den Way Point-Modus zur Planung von Flugmissionen. Way Points tauchen damit nur im Kontext von Hyperlapse-Aufnahmen auf. Für Profis, die Shots öfter reproduzierbar aufnehmen müssen sicher ein Nachteil

Bezugsquellen

Die Mavic 3 ist unter anderem bei folgenden Händlern erhältlich. Bestellbar ist das neue Modell ab sofort.

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Fazit

Bleibt nur noch, ein abschließendes Fazit zu ziehen. In Anbetracht der extrem hohen Erwartungshaltung, die sich seit den ersten Gerüchten zur Mavic 3 im Jahr 2019 aufgebaut hat, war das Spiel für DJI dieses Mal nicht leicht.

Trotzdem ist es dem Unternehmen gelungen, eine in unseren Augen mehr als würdige Nachfolgerin für die (immer noch sehr gute) Mavic 2 Pro zu liefern. Die neue Drohne stellt dabei außerdem das Ungleichgewicht im Mavic-Portfolio richtig, das seit der Vorstellung der DJI Air 2S ohne Frage vorhanden war.

Die neue Hasselblad-Kamera dürfte auch Enthusiasten überzeugen. Die Aufnahmen sind scharf und detailreich, was unter anderem den erhöhten Bitrates zu verdanken ist, die den Fähigkeiten neuen 4/3-Zoll-Sensor entgegenkommen. Die Hauptkamera macht dabei dank der großen Sensorfläche auch bei schwierigeren Lichtverhältnissen eine sehr gute Figur. Das gilt zum einen für Aufnahmen mit wenig Restlicht zum anderen aber auch für Gegenlicht, denn der Dynamikumfang ist beachtlich. Die neue Telekamera ist eine nette Zugabe und macht ebenfalls gute Aufnahmen. In 90% der Fälle wird die Arbeit aber wohl von der Hauptkamera erledigt werden.

Preislich greifen Käufer dieses Mal aber tief in die Tasche. Das Standard Combo gibt es für 2.099 Euro (UVP). Das erweiterte Fly More Combo kommt euch 2.799 Euro zu stehen. Wer es wirklich wissen will (und die Vorteile auch nutzen kann), greift zum Cine Premium Combo für stolze 4.799 Euro.

In unseren Augen gilt daher: Wer wirklich nur ab und zu zum Vergnügen fliegt, bekommt mit der DJI Air 2S wahrscheinlich das bessere Preis-Nutzungs-Verhältnis. Und so stellt DJI seine Produkte in Zukunft auch auf. Die Mavic 3 rückt ein ganzes Stück in Richtung professionelle Anwender, die Air 2S deckt die Ansprüche der Normalanwender ab.

Am Ende bleibt uns – trotz des im Vergleich zur Mavic 2 stark gestiegenen Preises – keine andere Wahl, als der Mavic 3 ein positives (Zwischen-)Zeugnis auszustellen. Das Gesamtpaket aus Größe und Bildleistung ist nämlich schlicht genial. Dass DJI sich entschieden hat einigen wichtige Funktionen zum Launch nicht direkt zur Verfügung zu stellen passt hingegen nicht zum Premium-Preis des Produktes.

Pro

  • Sehr hochwertige verarbeitet
  • Geniale Kamera mit 4/3-Sensor
  • Sehr hohe Flugzeit
  • Kraftvoll und sehr wendig
  • Sehr gute Objekterkennung mit allseitiger Abdeckung (APAS 5.0)
  • Advanced RTH ist ein Traum
  • Endlich ProRes-Support auf Wunsch (nur Mavic 3 Cine)
  • Unterstützung von AirSense (ADS-B)

Contra

  • Mehr als stolzer Preis
  • Leider keine offizielle Cx-EU-Drohnenklasse
  • ActiveTrack 5.0, MasterShots und QuickTransfer noch nicht verfügbar
  • Standard Controller ist gut, wird der Mavic 3 aber nicht gerecht

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Bildquellen

  • DJI RC Pro Frontansicht: DJI | ©

Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

3 Gedanken zu „Test: DJI Mavic 3 – Der neue Platzhirsch?

  • 22. November 2021 um 00:28
    Permalink

    Hi Nils,
    habe gerade deinen Bericht über die neue Mavic 3 gelesen. Was ich vermisse sind Infos über die Serienbildrate im Fotomodus. Ich nutze die Mavic 2 Pro und die 3 oder 5/Sekunde sind für mich ein großes Manko. Bei Sportaufnahmen ist es Glücksache den richtigen Momenteinzufangen. Die Auslöseverzögerung tut das seine hinzu. Jetzt würde mich interessieren wie das bei der 3er funktioniert.
    Kannst du mir das beantworten?
    Danke und viele Grüße
    Markus

    Antwort
    • 22. November 2021 um 06:57
      Permalink

      Hi Markus,

      danke für deinen Kommentar und deine Frage. Gute Punkt – schaue ich mir noch einmal im Detail an und komme hier auf dich zurück!

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
    • 24. November 2021 um 17:04
      Permalink

      Hallo Markus,

      sorry für die kurze Verzögerung. Also Serienbilder im Sinne von getimten Aufnahmen kann die Mavic 3 ab 2s bis 60s Intervall (wenn ich das richtig erinnere) aufnehmen. Auch wenn man manuell im Single Shot Modus mehrere Bilder schnell hintereinander schießen will, habe ich es nicht hinbekommen, deutlich unter 2s Abstand zwischen den Bildern zu kommen. Dabei wurde im RAW & JPEG Modus geknipst.

      Einen Burst-Modus (also beispielsweise 30 Bilder in einer Sekunde aufnehmen) hat die Mavic 3 aktuell nicht.

      Hilft dir das schon weiter?

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort

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