DJI Mini 4 Pro in der Hand einer Person

Drohnen als Weihnachtsgeschenk 2023: Welche Drohne kaufen?

Publiziert von Nils Waldmann

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Auch Weihnachten 2023 dürften Drohnen als Geschenk wieder zu den beliebten Geschenken gehören. Coole Aufnahmen aus der Luft, spannende Technik und höchste Bildqualität locken. Mehr als Grund genug, im Jahr 2024 vielleicht mit einer neuen Drohne Spaß an der frischen Luft zu haben.

Wer generell noch gar keine Ahnung hat, welche Drohne die richtige für ihn/sie sein könnte, dem/der wollen wir mit diesem Artikel ein wenig Unterstützung geben.

In jedem Fall empfehlen wir auch einen Blick in unseren ausführlichen Drohnen Buyers Guide, um eine schnelle Übersicht über den aktuellen Drohnenmarkt und angesagt Modelle zu bekommen.

In den folgenden Zeilen haben wir euch noch einmal die in unseren Augen interessantesten Drohnen als Weihnachtsgeschenk im Jahr 2023 zusammengefasst!

Da seit 2020 außerdem die neuen EU-Drohnengesetze wirksam sind, haben wir zudem versucht, einen Hinweis auf benötigte Kenntnisnachweis (EU-Drohnenführerschein) im Kurzprofil unter jeder Drohne zu geben. Alle Angaben jedoch ausdrücklich ohne Gewähr.

Kleine und günstige Drohnen als Geschenk

Wer in das Thema Drohnen hineinschnuppern möchte, muss nicht gleich Unmengen an Geld ausgeben. Schon für unter 500 Euro gibt es sehr interessante Modelle, die bereits eine Menge Spaß machen und obendrein in der Lage sind tolle Fotos und Video aus der Luft aufzunehmen.

Drohnen zu Weihnachten 2023 Teaser

Allen Beginnern möchten wir an dieser Stelle unseren Anfänger-Guide ans Herz legen. Hier erfährst du weitere wichtige Punkte, die du unbedingt wissen musst, um eine Drohne legal in Deutschland betreiben zu können.

Genug der Vorrede: auf geht’s!

DJI Mini 3

Weiterhin beliebt im Programm ist bei DJI die DJI Mini 3 (zum Testbericht) zu kaufen. Dieses Modell darf als offizielle Nachfolgerin der DJI Mini 2 betrachtet werden.

DJI Mini 3 im Flug vor WaldBildquelle: DJI | ©
Die DJI Mini 3 (ohne Pro) in Aktion.

Die DJI Mini 3 kommt mit einem großen 1/1,3-Zoll-Sensor daher und kann 4K-Video mit bis zu 30 fps aufzeichnen. Besonders ist an dieser Ultrakompaktdrohne, dass sie bereits HDR-Video in die Einsteigerklasse bringt und sogar über einen Autofokus verfügt.

Wie bei der Mini 2 müsst ihr bei der Mini 3 auf eine ausgefallene Hinderniserkennung verzichtet. Dafür bringt die Drohne nicht einmal 250 g auf die Waage und bleibt laut Hersteller pro Akkuladung bis zu 38 Minuten in der Luft.

In unseren Augen ist die Mini 3 eine gute Wahl für alle, die gerne auf neue Technologie setzen und trotzdem mit einem überschaubaren Budget in die Welt der qualitativ vernünftigen Drohnen einsteigen wollen.

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Preislich müssen Interessenten derzeit 469 Euro (UVP) für die Standardversion der Mini 3 einplanen. Das teuerste Set ist das DJI Mini 3 Fly More Combo inklusive DJI RC Fernsteuerung und kostet 818 Euro (UVP).

Kurzprofil:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 4K
  • Gewicht: unter 249 Gramm
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Nein – aber stark empfohlen!
  • Betriebskategorie: OPEN A1
  • Preis: ab 469 Euro (UVP)
  • Bezugsquellen: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

DJI Mini 2 SE

Spartipp: Für unter 350 Euro durchstarten.

Die DJI Mini 2 SE Drohne ist eine Neuauflage der DJI Mini SE. Das Modell richtet sich an besonders preisbewusste Käufer, die einen schnellen Einstieg in die Drohnenwelt suchen.

So kann auch die neue Mini 2 SE auf ein Gewicht von unter 249 g stolz sein.

Die größte Neuerung ist hier die 2,7K-Kamera, die nun auch Standbilder im RAW-Format schießt. Zudem kommt das stabile Funksystem namens OcuSync 2.0 zum Einsatz, das eine höhere Reichweite und eine bessere Verbindungsqualität verspricht.

DJI Mini 2 SE fliegt vor WolkenBildquelle: DJI | ©
DJI Mini 2 SE Drohne im Flug.

Die DJI Mini 2 SE kommt daher auch mit dem RC-N1 Controller, der komfortabler in der Hand liegt, als die Fernsteuerung der Vorgängerin.

Preislich müssen Interessenten derzeit 349 Euro (UVP) für die Standardversion der Mini 2 SE und 489 Euro (UVP) für das Fly More Combo für dieses Geschenk einplanen.

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Kurzprofil:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 2,7K
  • Gewicht: unter 249 Gramm
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Nein – aber stark empfohlen!
  • Betriebskategorie: OPEN A1
  • Preis: ab 349 Euro (UVP)
  • Bezugsquellen: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

Ryze Tello

Jup, auch die Ryze Tello Drohne schafft es 2023 wieder auf unsere Liste. Diese kleine Drohne ist nämlich vor allem für Kinder ein genialer Einstieg, der vor allem den Geldbeutel schont.

Die Ryze Tello Drohne ist mit DJI Technologie ausgestattet, wird aber von dem Unternehmen Ryze Tech hergestellt. Die kleine Drohne ist mit einer HD-Kamera ausgestattet und eignet sich aufgrund der extrem kompakten Abmessungen und des geringen Gewichts auf für den Einsatz in der Wohnung (aber bitte mit den Kerzen am Weihnachtsbaum und der Umgebung aufpassen!).

DJI Ryze Tello Drohne auf einer Hand
Ryze Tello Drohne.

Der Preis von 115 Euro (UVP) für das einfache Set und 169 Euro (UVP) für das Tello Booster Combo ist für eine erwachsen ausgestattete Drohne definitiv ein guter Kurs und ermöglicht den preissensitiven Eintritt in das Drohnen-Hobby.

Insgesamt ein cooles Geschenk zum schmalen Preis.

Kurzprofil:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 720p
  • Gewicht: ca. 80 Gramm
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Nein – aber stark empfohlen!
  • Betriebskategorie: OPEN A1
  • Preis: ab 115 Euro (UVP)
  • Bezugsquellen: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

Geschenkideen für Drohnen-Fans

Wer bereits etwas tiefer in der Materie steckt, für den gibt es auch in diesem Jahr interessante Optionen als großartiges Geschenk zu Weihnachten 2023.

DJI Mavic 3 Pro & Mavic 3 Classic

Wenn zwei Kameras nicht reichen: Triple-Action. Mehr Flexibilität geht derzeit nicht.

Beginnen wir gleich mit der derzeit neusten Drohne am Markt, die man definitiv zur Oberklasse zählen muss – der DJI Mavic 3 Pro Serie.

Die Mavic 3 Pro (zum Testbericht) ist die Nachfolgerin der DJI Mavic 3 und ersetzt von den Fähigkeiten her sowohl die Mavic 3 als auch die Mavic 3 Cine. Dazu verfügt die Drohne über eine Triple-Kamera, die drei verschiedene Festbrennweiten als Objektive verwendet. Über einen Digitalzoom lassen sich so mehrere Zoomstufe realisieren.

Mavic 3 Pro - im Flug von schräg vorne

Das Herzstück der Mavic 3 ist weiterhin der neue 4/3-Zoll-Sensor der Hasselblad-Kamera, der Video mit 5,1K und bis zu 50 fps aufzeichnen kann. Alternativ ist auch 4K mit bis zu 120 fps möglich.

Gepaart mit der optionalen DJI RC Pro Fernsteuerung steht für Enthusiasten also eine vollständig neuen Plattform bereit, um die eigene Kreativität zu entfalten. Neben der Mavic 3 Pro gibt es darüber hinaus noch die Mavic 3 Pro Cine, welche zusätzlich eine verbaute SSD besitzt und sogar Videos mit Apple ProRes Codec aufnehmen kann.

Preislich liegt die Mavic 3 dafür definitiv am oberen Ende der Preisskala. Los geht es mit dem Standardcombo für 2.099Euro (UVP). Das Fly More Combo (DJI RC) kostet 2.799 Euro (UVP). Wer die Mavic 3 Cine haben will, zahlt im Premium Combo stolze 4.599 Euro (UVP).

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Alternativ gibt es dazu die Mavic 3 Classic (zum Testbericht). Diese Drohne verzichtet im Grunde auf die Dreifachkamera der Mavic 3 Pro, ist ansonsten aber baugleich.

Die Kamera der M3 Classic im Flug aufgenommen
Die Kamera bereit für neue Taten.

Ein wichtiger Unterschied ist aber: Die Mavic 3 Classic kommt mit dem C1-Label. Dieses Modell ist aus unserer Sicht aufgrund des niedrigeren Preises das nahezu perfekte Upgrade für alle, die noch mit der Mavic 2 Pro oder der DJI Air 2S unterwegs sind.

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Kurzprofil Mavic 3 Pro / Mavic 3 Pro Cine:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 5,1K, 10 Bit
  • Gewicht: ca. 958 Gramm / 963 Gramm (Cine)
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Ja (EU-Fernpilotenzeugnis für Betrieb in OPEN A2)
  • Betriebskategorie: OPEN A2/A3, dank C2-Zertifizierung
  • Preis: ab 2.099 Euro (UVP)
  • Bezugsquellen: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

Kurzprofil Mavic 3 Classic:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 5,1K, 10 Bit
  • Gewicht: ca. 895 Gramm
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Ja
  • Betriebskategorie: OPEN A1, dank C1-Zertifizierung
  • Preis: ab 1.599 Euro (UVP)
  • Bezugsquellen: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

DJI Air 3

Tipp für Enthusiasten, die sich alle Optionen offen halten wollen.

Die DJI Air 3 ist in diesem Jahr eine besondere Empfehlung für all diejenigen, die die Balance zwischen Größe, Features und einer flexiblen Verwendung suchen.

Die Air 3 (zum Testbericht) tritt dabei die direkte Nachfolge der beliebten DJI Air 2S an. Das Modell verfügt über ein überarbeitetes System zur Hinderniserkennung und kann auf Active Track 5.0 zurückgreifen, um Objekte automatisch noch besser verfolgen zu können.

Auch die Kamera hat ein Update gegenüber der DJI Air 2S erhalten. Gleich zwei 1/1,3-Zoll-Sensoren bringt DJI in dem neuen Kameramodul unter, um das Filmen und Fotografieren mit zwei Brennweiten zu ermöglichen. Funktionen, wie Video mit einem 10-Bit-D-LOG Farbprofil oder HLG-HDR-Video machen auch anspruchsvolle Anwender glücklich.

DJI Air 3 schwebt vor Bäumen

Dazu kommt, dass die Air 3 (zum Testbericht) weiterhin schön kompakt und leicht gebaut ist. Das C1-Zertifikat macht die Drohne hervorragenden Begleitung auf Reisen und im Alltag.

Das Beste ist in unseren Augen aber der Preis, den DJI für dieses wirklich attraktive Gesamtpaket verlangt: Für das Standard Combo zahlt ihr 1.099 Euro (UVP), das erweiterte Fly More Combo gibt es ab 1.349 Euro (UVP).

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Kurzprofil:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 4K, 10 Bit
  • Gewicht: ca. 720 Gramm
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Ja
  • Betriebskategorie: OPEN A1, dank C1-Zertifizierung
  • Preis: ab 1.099 Euro (UVP)
  • Bezugsquellen: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

DJI Mini 4 Pro

Perfekte Begleiterin für Reisende und Weltenbummler.

Soll es möglichst klein, kompakt und trotzdem vollgestopft mit Funktionen sein, ist die DJI Mini 4 Pro (Testbericht) die richtige Wahl für euch.

Die vierte Mini-Generation ist die direkte Nachfolgerin der beliebten DJI Mini 3 Pro aus dem letzten Jahr und bringt einige interessante Upgrades mit.

Die DJI Mini 4 Pro schwebt in der Morgensonne.
Die Morgensonne fällt auf die Mini 4 Pro.

Dazu gehört unter anderem der Wechsel auf das neue O4-Funkprotokoll und die Ausstattung mit einer allseitigen Hinderniserkennung.

Diese nutzt die DJI Mini 4 Pro unter anderem, um die neu ActiveTrack 360° Motivverfolgung zu ermöglichen. Außerdem hat DJI der Mini 4 Pro einen neuen Prozessor für die Bildverarbeitung verpasst, sodass nun auch in den intelligenten Flugmodi bis zu 60 fps bei 4K möglich sind.

Weiterhin ist die Mini 4 Pro bereits mit einer C0-Zertifizierung für die Zukunft vorbereitet.

Preislich startet die DJI Mini 4 Pro bei 799 Euro (UVP). Wer die neue RC 2 Fernsteuerung direkt dazu haben möchte, zahlt 999 Euro (UVP). Das Fly More Combo – ebenfalls mit RC 2 Controller – gibt es ab 1.129 Euro (UVP).

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Kurzprofil:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 4K, 10 Bit
  • Gewicht: unter 249 Gramm
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Nein – aber stark empfohlen!
  • Betriebskategorie: OPEN A1, dank C0-Zertifizierung
  • Preis: ab 799 (UVP)
  • Bezugsquellen: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

DJI Mini 3 Pro

Ende 2023 die ultimative Empfehlung für Preis-Leistungs-Fans.

Anfang des Frühjahrs 2022 schlug die neue DJI Mini 3 Pro (zum Testbericht) beinahe ein, wie eine Bombe – und das nicht im negativen Sinne. Viele Anwender sind nach wie vor schwer begeistert von der neuen 249g-Generation von DJI – und da nehmen wir uns nicht aus!

Das liegt zum einen an der im Vergleich zur Mini 2 vollständig überarbeiteten Kamera. Hier werkelt nun ein merklich größerer 1/1,3-Zoll-Sensor und erlaubt Aufnahmen mit 4K bei bis zu 60 fps. Sogar 10 Bit Farbtiefe sind für Video im D-Cinelike-Modus möglich. Außerdem kann der Sensor dank Dual-Native-ISO echtes HDR aufzeichnen.

DJI Mini 3 Pro in der Hand

Damit aber nicht genug: Die Drohne hat ein vollständig neues Design, fliegt sich besser und bleibt pro Akkuladung länger in der Luft. Dazu kommt eine Sensorausstattung zur Erkennung von Hindernissen vor, hinter und unter der Drohne. Und damit Einzug halten auch endlich Features, wie die FocusTrack-Tools inklusive ActiveTrack 4.0 und sogar MasterShots.

So vollgestopft mit Funktionen ist die ultraleichte Drohne eigentlich der Traum jedes Reisenden oder Wanderfreunds. Damit das ganze auch vor Ort möglichst einfach zu benutzen ist, gibt es die Mini 3 Pro optional mit der neuen DJI RC Fernsteuerung mit integriertem Display (zum Testbericht).

Für uns ist die DJI Mini 3 Pro auch Ende 2023 eine sehr attraktive Drohne.

Preislich könnt ihr die DJI Mini 3 Pro mit der bekannten Standardfernsteuerung (DJ RC-N1) bereits ab 659 Euro (UVP) kaufen. Das Set mit der DJI RC gibt es für 799 Euro (UVP). Die Preise sind gegenüber dem letzten Jahr ordentlich gefallen, weil mit der DJI Mini 4 Pro bereits die Nachfolgerin verfügbar ist, was die Mini 3 Pro in unseren Augen noch attraktiver macht.

Außerdem empfiehlt das zusätzliche Mini 3 Pro Fly More Kit (189 Euro UVP) für alle, die gerne häufiger fliegen und mehr Akkus benötigen.

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Kurzprofil:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 4K, 10 Bit
  • Gewicht: unter 249 Gramm
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Nein – aber stark empfohlen!
  • Betriebskategorie: OPEN A1
  • Preis: ab 659 Euro (UVP) (ohne Controller ab 589 Euro)
  • Bezugsquellen: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

Brille auf und los: FPV-Drohnen

Wer damit liebäugelt, im neuen Jahr den Sprung in die FPV-Welt zu wagen, für den bieten sich folgende Modelle an.

DJI Avata

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Unsere Empfehlung für Action-Fans, die Bock auf FPV-Videos haben.

Wer das Neuste in Sachen FPV aus dem Hause DJI will, kann auch in diesem Jahr zur DJI Avata (zum Testbericht) greifen. Die Avata ist kleiner und leichter als die DJI FPV Drone, sollte aber bezüglich ihrer Flugperformance keines Falls unterschätzt werden.

Wir kategorisieren die DJI Avata als so genanten Cinewhoop – so nennt man FPV-Drohnen, die nicht primär zum Fliegen von Rennen, sondern zum Anfertigen schöner Aufnahmen gedacht sind. Und genau das macht die Avata super: Wunderbares 4K-Material mit bis zu 60 fps liefern, stabilisiert durch 1-Achsen-Gimbal und die RockSteady-Technologie.

Die DJI Avata bereit für den Start

Gesteuert wird die Avata in Verbindung mit den neuen DJI Goggles 2, welche erstmals eine Signalübertragung via O3 in echtem Full-HD (1080p) mit bis zu 60 fps ermöglichen. Alternativ – dann wird es etwas günstiger – gibt es die Drohne aber auch mit den neuen DJI Googles Integra.

Die Kontrolle über die Drohne übernehmt ihr mithilfe des bekannten DJI RC Motion 2 Controllers über Bewegungen mit der Hand oder optional mit dem klassischen DJI FPV Controller V2 im Gamepad-Design.

Die DJI Avata kostet zusammen mit den neuen DJI Goggles Integra dann 1.269 Euro (UVP). Das Set mit den DJI Goggles 2 gibt es hingegen bereits ab 1.459 Euro (UVP).

Gute Neuigkeiten für alle Besitzer einer DJI FPV Drone, die ja bereits Brille und Controller gekauft haben: Ihr könnt die DJI Avata als einzelnes Produkt für 579 Euro (UVP) kaufen und eure bestehenden DJI-FPV-Komponenten der FPV Drone weiterverwenden.

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Kurzprofil:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 4K
  • Gewicht: ca. 410 Gramm
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Nein – aber stark empfohlen! (+ zusätzlicher Spotter für FPV-Betrieb benötigt)
  • Betriebskategorie: OPEN A3
  • Preis: ab 1.269 Euro (UVP)
  • Bezugsquelle: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

DJI FPV Drone

Für diejenigen unter euch, die es gerne noch wilder mögen, gehört dieses Jahr die DJI FPV Drone (zum Testbericht) unter den Weihnachtsbaum.

Erschienen im Frühjahr 2021, verwirklichte DJI für viele FPV-Enthusiasten – und vor allem auch für Einsteiger – den Traum einer Kombination aus FPV-Racing-Drohne mit der DJI-typischen leichten Bedienbarkeit.

Zu dem Konzept von DJIs FPV-Drohne gehört neben der neuen Videobrille DJI Goggles Integra auch der DJI FPV Controller V2, der allen Konsolengamern sofort gut in der Hand liegen dürfte.

Die DJI FPV Drohne im Flug - Schräg von der Seite
Die DJI FPV Drone schwebt auf der Stelle.

Die Kamera erlaubt das Aufzeichnen von Video mit 4K und 60 fps, was für weiche Action-Videos sorgt.

Die DJI FPV Drohne ist keine reinrassige Racing-Drohne. Vielmehr bekommt ihr hier einen Hybriden, der die Welt des schnellen FPV-Racings mit coolen Möglichkeiten zur Erstellung von Videos verbindet.

Preislich gibt es das sogenannte DJI FPV Explorer Combo für 1.029 Euro (UVP). Den Motion Controller gibts für weitere 149 Euro (UVP) optional. Statt zusätzliche Fly More Set mit extra Akkus und weiterem Zubehör kostet zusätzlich noch einmal 279 Euro (UVP).

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Kurzprofil:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 4K
  • Gewicht: ca. 795 Gramm
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Ja (+ zusätzlicher Spotter für FPV-Betrieb benötigt)
  • Betriebskategorie: OPEN A3
  • Preis: ab 1.029 Euro
  • Bezugsquelle: Amazon.de*, Globe-Flight.de*, Camforpro.com*

Autel EVO Nano & EVO Nano+

Mit der EVO Nano Serie wagte auch Autel den Vorstoß in das Sub-250g-Segment. Die neue Serie richtet sich damit also vor allem an Hobbypiloten, die von den vielerorts weniger strengen Auflagen für Drohnen mit einem Gewicht von weniger als 250 Gramm profitieren wollen.

Autel teilt seine Ultraleichtdrohnen in zwei Modelle auf: EVO Nano und EVO Nano+. Beide Varianten haben rein optisch viele Gemeinsamkeiten. Die Unterschiede finden sich vor allem im Bereich der Kamera.

Autel EVO Nano Drohne im Flug über WasserBildquelle: Autel Robotics | ©

Die EVO Nano setzt auf einen 1/2-Zoll-Sensor mit einer Auflösung von 48 MP und einer maximalen Videoauflösung von 4K bei 30 fps. Die EVO Nano+ kann auf einen größeren 1/1,28-Zoll-Sensor mit 50 MP und Autofokus zurückgreifen. Beide Drohnen können auch HDR-Video aufzeichnen.

Außerdem verpasst Autel der Plus-Variante eine front- und rückseitige Hinderniserkennung sowie eine Sensorabdeckung am Boden. Darauf muss die EVO Nano in der einfachen Ausführung verzichten.

Kurzprofil:

  • Kamera mit Gimbal: Ja / 4K
  • Gewicht: unter 250 g
  • EU-Kenntnisnachweis erforderlich: Nein – aber stark empfohlen!
  • Betriebskategorie: OPEN A1 / A3
  • Preis: ab etwa 900 Euro
  • Bezugsquelle: Amazon.de

Schlusswort

Wir hoffen, euch hat unser Buyers Guide zum Weihnachtsfest 2023 ein wenig Orientierung gegeben und ihr wisst nun, welches Modell das richtige Geschenk für euch oder eure Liebsten ist.

Sollte dies der Fall sein, freuen wir uns darüber, wenn du den Artikel teilst. Bei Fragen oder Anregungen hinterlasse gerne jederzeit einen Kommentar. Auch freuen wir uns darüber, wenn du für den Kauf einer neuen Drohne einen unserer Partnerlinks verwendest (mit * gekennzeichnet), so erhalten wir eine kleine Provision.

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

Bildquellen

  • DJI Mini 3 im Flug vor Wald: DJI | ©
  • DJI Mini 2 SE fliegt vor Wolken: DJI | ©
  • Autel EVO Nano Drohne im Flug über Wasser: Autel Robotics | ©

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