Test: DJI RC – Mehr Spaß dank integriertem Display?

Zusammen mit der DJI Mini 3 Pro Drohne ist auch die neue DJI RC Fernsteuerung veröffentlicht worden. Der neue Controller ist DJIs Antwort auf die Frage nach einer möglichst einfachen, voll integrierten Fernsteuerung für das Consumer-Segment. Wir haben die DJI RC für euch getestet.

Dass man DJI Drohnen nicht zwangsweise mit einem optionalen Smartphone steuern muss, ist spätestens seit 2019 klar. Vor knapp 3 Jahren kam nämlich der DJI Smart Controller auf den Markt und markierte damit die erste Fernsteuerung von DJI, die alle notwendigen Komponenten in einem Gerät vereinte, um die passenden Apps zur Steuerung der Drohne auszuführen. Zuvor gab es natürlich schon die „Plus-Controller“ der Phantom 4 Serie zu kaufen, diese waren ja aber stets an ein bestimmtes Drohnenmodell gebunden.

Seit dem ist einiges an Zeit vergangen und mit dem Launch der Mavic 3 Familie (zum Testbericht) kam auch die neue DJI RC Pro (zum Testbericht) auf den Markt. Dass dieser Controller mit einem Preis von knapp 1000 Euro nicht für die breite Masse gedacht ist, war schnell klar. Um so interessanter ist es also, dass die neue DJI RC dieselbe Philosophie nun auch in das untere Preissegment bringt.

DJI RC: Integriertes Display und trotzdem kompakt

Die DJI RC (RM330) ist im Grunde schnell erklärt: Es handelt sich um die kleinste Fernsteuerung mit integriertem Display und integrierter Hardware zur Ausführung der DJI Fly App, die DJI im Angebot hat. Die DJI RC rundet das Controller-Portfolio also nach unten ab. Deutlich darüber angesiedelt sind die DJI RC Pro (RM510) und die DJI RC Plus (RM700) – nicht nur vom Preis sondern auch von den Features.

Was bei der neuen Fernsteuerung natürlich sofort ins Auge springt ist das große Touch-Display. Wie auch die DJI RC Pro und auch schon der Smart Controller, hat sich DJI wieder für ein 5,5-Zoll-Display entschieden, das genug Platz für einen komfortablen Betrieb bietet.

Die DJI RC mit Display ausgeschaltet

Die Auflösung ist mit 1920 x 1080 Pixel zwar identisch, dafür kommt aber ein Modul mit etwas geringerer Maximalhelligkeit zum Einsatz. Statt bisher 1.000 Nits kommt die der Bildschirm der DJI RC nur noch auf 700 Nits. Das ist für die meisten Szenarien im Freien genug, bei wirklich direkter Sonneneinstrahlung ist der Unterschied zu den Modellen mit 1.000-Nits-Display aber bemerkbar. Gegenüber den meisten Smartphones mach die DJI RC in diesem Punkt aber trotzdem eine gute Figur. Sie hat durch die großen verbauten Akkus vor allem einen Vorteil in Sachen Akkulaufzeit.

Gut gelungen ist DJI das allgemeine Design des neuen Controllers. Die DJI RC ist nur wenig größer, als der bekannte RC-N1 Standard Controller. Vor allem in der Höhe gewinnt die DJI RC ein wenig mehr Platz, was sich auch positiv auf die Ergonomie auswirkt – die Hände haben einfach mehr Platz.

Teilweise kritisiert wurde in der Vergangenheit die Platzierung der Steuerknüppel oberhalb des Displays. Das scheint wohl Geschmacksache zu sein, uns hat es bisher weder bei der DJI RC Pro gestört und es damit ist auch bei der DJI RC kein Problem.

Die Steuerknüppel lassen sich natürlich für den einfachen Transport abnehmen. Im Gegensatz zu allen bisherigen Controllern, ist das Außengewinde aber nun an den Gimbals der Fernsteuerung angebracht und nicht mehr am Knüppel selbst. In der Anwendung macht das aber keinen Unterschied. Bei Nichtgebrauch lassen sich die beiden Knüppel in zwei Gummihalterungen auf der Rückseite verstauen.

Insgesamt ist die neue Fernsteuerung sehr gut verarbeitet und auch die Haptik stimmt. Das ist besonders begrüßenswert, denn mit knapp 390g ist die DJI RC leichter, als alle Kombinationen aus Standardcontroller (RC-N1) und Smartphone. Das ist vor allem vor dem Hintergrund wichtig, dass DJI das Gerät ja mit der ultrakompakten und leichten DJI Mini 3 Pro ausliefert. Somit macht die neue Fernsteuerung auch im kompakten Gepäck eine gute Figur.

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Endlich zwei Rädchen: Tasten im Überblick

Natürlich haben es sich die Entwickler bei DJI nicht nehmen lassen und der DJI RC ein paar zusätzliche Tasten spendiert. An aller erste Stelle sind die beiden getrennten Auslöser für Foto- und Video an den Schultern des Controllers zu nennen. Beim rechten Auslöser für die Standbilder hat der Buttons sogar zwei Stufen, um den Autofokus der DJI Mini 3 Pro (zum Testbericht) ordentlich nutzen zu können – ziemlich cool.

Für die meisten Piloten ist aber etwas anderes noch viel wichtiger: Die DJI RC hat, wie ihre große Schwester, auch zwei Schulterräder! Das bedeutet mehr Flexibilität bei der Steuerung der Drohne.

Derzeit ist die Funktion dieser Tasten bei der DJI Mini 3 Pro fest auf das Schwenken des Gimbals und den Digitalzoom zugewiesen. Das dürfte sich aber im Laufe der Zeit per Update anpassen lassen, sofern DJI das will.

Natürlich hat die Fernsteuerung auch die obligatorischen C1- und C2 -Tasten auf der Unterseite, die sich in der DJI Fly App mit verschiedensten Funktionen belegen lassen. Die gewöhnlichen Tasten für RTH / Pause sowie der Flugmodus-Schalter sind ebenfalls vorhanden. Andere Buttons oder gar einen Joystick für erweiterte Shortcuts, gibt es hingegen nicht.

Schnell, aber mit Grenzen

Der größte Vorteil der DJI RC gegenüber einem Setup mit dem RC-N1 Standardcontroller ist ohne Frage die Geschwindigkeit mit der man in der Luft ist. Kein Anstecken von Kabeln nötig, kein Platzieren des Smartphones in einer Halterung und auch kein manuelles Starten der richtigen App. Wenn die Drohne bereits zuvor einen gültigen GNSS-Fix hatte, das heißt bereits Satelliten für die Positionierung gefunden sind, kann man die Mini 3 Pro so in unter eine Minute in die Lüfte bringen. Das ist schon ziemlich flott.

DJI RC Controller - Display aktiviert

Intern setzt die DJI RC dabei wieder auf ein Android Betriebssystem, das jedoch im Vergleich zur DJI RC Pro stark eingeschränkt ist. Die DJI Fly App ist die einzige Applikation, die auf dem Controller ausgeführt werden kann. Ausnahme: Das ebenfalls eingeschränkte Android-Einstellungsmenü lässt sich betreten. Und das Home Center kann für Funktionen, wie die WLAN-Verbindung oder Screenshots geöffnet werden. Das war es dann aber auch.

Damit ist die DJI RC also wirklich nur eine Drohnen-Controller und kann nicht für andere Späße und Apps verwendet werden, so wie es beim Smart Controller und der DJI RC Pro der Fall ist. Dieser Einschränkung sollte man sich bewusst sein.

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OcuSync 3.0: Bewährte Technik

Bei der Funkverbindung zur Drohne kommt das bewährte OcuSync 3.0 Protokoll (O3) zum Einsatz, das wir bereits seit der DJI Air 2S kennen. Damit ist in Sachen Signalstabilität alles in trockenen Tüchern. Unter CE-Bedingungen gibt der Hersteller bis zu 8 km Reichweite an. Ein Wert, der durch die gesetzlichen Beschränkungen ohnehin nicht von Bedeutung ist, jedoch mehr als genug Puffer für stets sauberes Videosignal bei freier Sicht bedeutet.

Im Vergleich zur DJI Mini 2 (zum Testbericht) mit Smart Controller, ist das Live-Bild deutlich flüssiger. Außerdem bekommt ihr hier nun einen 1080p-Stream mit bis zu 30 fps direkt in das Display der DJI RC gebeamt.

DJI RC mit DJI Mini 3 Pro Drohne

Die dafür notwendigen Antennen sind vollständig in der Stirn der Fernsteuerung integriert. Das hat den Vorteil, dass externe Antennen keinen extra Platz wegnehmen. Dafür lässt sich diese Art der Antennen aber natürlich auch nicht besonders genau positionieren. Im Grunde muss also der ganze Controller gekippt werden, wenn die Drohne beispielsweise genau über dem Piloten fliegt.

Außerdem hat die DJI RC nun weitere Funkstandards an Bord. Dazu gehört unter anderem Bluetooth 5.2 und WiFi 5 (auch als n-Standard bekannt). Damit ist die neue Fernsteuerung zwar komplett ausgestattet, um auch die QuickTransfer-Funktion zu nutzen, die Geschwindigkeit hinkt der DJI RC Pro (WiFi 6 / ax mit 2×2 MIMO) aber deutlich nach. Für den Alltag aber sicherlich weniger entscheidend.

Drohnen-Kompatibilität: Im Ausbau

Zum Zeitpunkt des Testberichtes arbeitet die DJI RC erstmal nur mit der neuen DJI Mini 3 Pro zusammen und wird auch nur mit dieser gemeinsam verkauft. Über die Zeit hinweg, will DJI die Fernsteuerung aber auch mit anderen Modelle kompatibel machen. Genaue Pläne gibt es dafür aber noch nicht.

Technische Daten der DJI RC

Im Folgenden haben wir euch noch einmal die wichtigsten technischen Daten zu der neuen integrierten Fernsteuerung auf einen Blick zusammengestellt:

DrohneDJI Mini 3 Pro
NameRM330
FunksystemOcuSync 3.0 (O3)
Antennen2 Stück, frei positionierter
SteuerungMode 1 - 4
Status-LEDsJa
USBUSB Type C + USB Type C (Host)
Abnehmbare SteuerknüppelJa, verstaubar
Flugmodi-SchalterCine, Normal, Sport
Sonstige ButtonsRTH, Pause-Taste, Power, 2x Auslöser, 2x Button C1/C2
Drehrad2x, Gimbalsteuerung / Zoom
VideoausgängeNein
AkkuIntegriert (2x 9,37 Wh)
SmartphonehalterungNein
DisplayJa, Full-HD mit 30 fps, 700 cd/m2
Kompatible AppDJI Fly
SonstigesGPS + GLONASS + Galileo, microSD-Slot, WiFi 5, Bluetooth 4.2
PreisN/A (nur im Bundle)
BezugAmazon.de*

Akkulaufzeit, Ladeoptionen, Schnittstellen und Kühlung

Obwohl die DJI RC so leicht ist, hat man im Inneren zwei Lithium-Ionen-Zellen mit jeweils 9,36 Wh untergebracht. Damit soll eine Laufzeit von bis zu vier Stunden möglich sein. Bei voller Helligkeit und normaler Benutzung (Flugbetrieb) haben wir etwas über 3 Stunden gemessen bis sich der Controller über einen niedrigen Akkustand beschwert.

Aufgeladen wird der Controller über eine USB Type C Schnittstelle, die sich auf der zum Piloten gewandten Seite befindet. Dabei ist das Gerät wenig anspruchslos und lädt auch mit normaler 5V-USB-Spannung. Schneller geht es natürlich mit einer Spannungsquelle, die Power Delivery (USB PD) unterstützt.

Außerdem könnt ihr eine microSD-Karte zur Erweiterung des internen Speicherplatzes (8 GB, davon sind circa 2,5 GB nutzbar) einlegen. Funktionen, wie die Screenshot- oder Bildschirmaufnahme, funktionieren ausschließlich mit eingelegter Speicherkarte.

Außerdem hat die Fernsteuerung noch einen USB Type C Host-Port für die spätere Erweiterung mit zusätzlichem Zubehör. Was genau hier angesteckt werden kann, ist noch offen. Das man an eine mögliche Erweiterbarkeit gedacht hat, ist aber ohne Frage positiv.

Apropos Ports: Einen Videoausgang (egal in welcher Form) sucht man an der DJI RC vergeblich – das ist ganz klar das Territorium der DJI RC Pro.

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Lohnt sich das Upgrade vom Standardcontroller?

Im Vergleich zur Version mit dem RC-N1 „Standardcontroller“ müssen Käufer der neuen DJI RC im Zusammenhang mit der DJI Mini 3 Pro (zum Testbericht) exakt 170 Euro zusätzlich einplanen. Unter diesem Gesichtspunkt fällt die Beantwortung der Frage leicht, sofern es das Budget hergibt: Ja, die DJI RC ist klar zu empfehlen.

Warum? Ganz einfach: Mit der neuen Fernsteuerung ist die DJI Mini 3 Pro sehr komfortabel nutzbar und vor allem noch schneller einsatzbereit. Die Unabhängigkeit vom Smartphone ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn es um die bequeme Steuerung geht. Wer häufig die Online-Karten in der DJI Fly App nutzt, muss sich bei der DJI RC aber darüber bewusst sein, dass ihr die Fernsteuerung per WiFi mit dem mobilen Internet eures Smartphones versorgen müsst (über die Hotspot-Funktion), damit auch dieses Feature voll zur Verfügung steht.

Zusätzlich bietet die DJI RC ein weiteres Wählrad und zwei frei belegbare Tasten, die vor allem anspruchsvollere Drohnenpiloten glücklich machen dürften. Am Ende ist es aber doch eine Luxusfrage, denn die Mini 3 Pro fliegt mit der DJI RC nicht besser, es macht aber mehr Spaß.

DJI RC Pro: Was sind die Unterschiede?

Die Unterschiede zwischen der neuen DJI RC und der teureren DJI RC Pro mögen auf den ersten Blick nicht sofort für jeden ersichtlich sein: Schließlich haben doch beide Controller ein Display – oder?

Wir haben euch die aus unsere Sicht wichtigsten Unterschiede kurz aufgelistet (auf die DJI RC Pro bezogen):

  • schnelleres SOC (kürzere Ladezeiten von Apps, bei der aktuellen Fly App aber zu vernachlässigen)
  • modernerer Funkstandards (WiFi 6)
  • helleres Display (bis zu 1000 Nits)
  • höhere Bildwiederholungsrate bis 60 fps
  • Support für OcuSync 3+ (O3+) [Anmerkung: Könnte DJI theoretisch für die DJI RC irgendwann nachliefern]
  • Video-Ausgang via microHDMI
  • Option zur Integration eines LTE-Modems
  • frei positionierbare Antennen
  • erneut bessere Ergonomie und Druckpunkte der Tasten
  • FN-Taste + Joystick für diverse Shortcuts
  • frei belegbare Schulterräder
  • vollständiger Zugriff auf Android System inklusive Installation anderer Apps

Kurzum: DJI hat ohne Frage dafür gesorgt, dass die DJI RC Pro nicht mit der DJI RC verwechselt wird. Das macht die neue Fernsteuerung aber nicht weniger attraktiv, man muss eben nur klar einordnen, dass es sich um einen Controller für das Consumer-Segment und nicht unbedingt für Enthusiasten oder professionelle Anwender handelt.

Bezugsquellen

Derzeit ist die DJI RC nur zusammen mit der DJI Mini 3 Pro erhältlich. Dort kostet das Bundle insgesamt 999 Euro (UVP). Ob die Fernsteuerung auch einzeln vertrieben wird, bleibt abzuwarten. Dafür müsste natürlich zuvor die Kompatibilität zu weiteren Drohnen hergestellt werden (Mavic 3, DJI Air 2S).

Über einen möglichen Einzelpreis kann man an dieser Stelle nur mutmaßen. Betrachten wir die Differenz zwischen dem kleinsten Paket der DJI Mini 3 Pro (ohne RC) und dem Paket mit DJI RC, kommt man auf eine Delta von 260 Euro. Dass DJI die Fernsteuerung einzeln teurer verkauften dürfte, liegt nahe. Ein Preis zwischen 300 und 400 Euro wäre damit wohl realistisch.

Fazit

Was bleibt am Ende noch zusagen? Die DJI RC ist die Fernsteuerung, auf die viele Freizeitpiloten bereits seit der Mavic Air 2 gewartet haben dürften.

Der Komfortzugewinn und der schnellere Einsatz durch den neuen Controller ist groß und die Ergonomie und Haptik gegenüber der Standardfernsteuerung ist deutlich spürbar.

Im direkten Vergleich mit der (viel teureren) DJI RC Pro hat man dafür gesorgt, dass sich die Produkte klar voneinander abgrenzen. Das macht die DJI RC aber in keinem Fall zu einem uninteressanten Produkt, ganz im Gegenteil. Sie füllt endlich die große Lücke zwischen dem RC-N1 Controller und der DJI RC Pro bzw. zuvor dem DJI Smart Controller.

Unser Rat lautet daher: Wer noch keine RC-N1 Fernsteuerung zu Hause hat, sollte beim Kauf der DJI Mini 3 Pro – sofern finanzielle möglich – direkt zu der neuen Fernsteuerung greifen. Welches Gerät man während des Fluges in der Hand hat, entscheidet nämlich erstaunlicherweise stark darüber, wie sich das Flugerlebnis anfühlt.

In Anbetracht der guten Leistung und dem stimmigen Flugvergnügen, bekommt daher auch die DJI RC unsere Empfehlung.

DJI RC Award Web

Pro

  • sehr gute Ergonomie
  • gute Buttons mit sauberem Feedback und gutem Druckpunkt
  • erneut sehr gutes Display
  • volle O3-Unterstützung
  • schnelles SoC
  • fairer Aufpreis zum Standardcontroller zusammen mit der DJI Mini 3 Pro

Contra

  • Fächer für Steuerknüppel nicht so gut geschützt
  • Antennen lassen sich nicht so flexibel wie bei der DJI RC Pro positionieren
  • Android-System faktisch auf DJI Fly App beschränkt
  • Datenverbindung für Online-Karten benötigen WiFi-Hotspot vom Smartphone

DJI RC: Häufig gestellte Fragen

Was ist die DJ RC?

Die DJI RC ist eine Fernsteuerung mit integriertem Display und integrierter Fly App.

Welche Drohnen unterstützt die DJI RC?

Aktuell wird die DJI Mini 3 Pro unterstützt.

Welchen Funkstandard verwendet die DJI RC?

Für die Kommunikation mit der Drohne kommt OcuSync 3.0 (O3) zum Einsatz.

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

11 Gedanken zu „Test: DJI RC – Mehr Spaß dank integriertem Display?

  • 12. Mai 2022 um 12:00
    Permalink

    Hallo DZ-Team,

    ich sehe aber noch einen entscheidenen Nachteil der RM330 Steuerung gegenüber der dem Standardcontroller (RC-N1):

    Der da wäre:

    Der RC-N1 ist über dem eingelegten Telefon mit dem Internet verbunden z.B. für Maps-Karten in der App.
    kann das die RM330 auch? Ist nichts zu finden in allen bisher gefundenen Beschreibungen. Maps hat ohne Internet keine Online-Karten. Oder sind im Controler Offline-Karten hinterlegt

    viele Grüße und weiter so.

    SV

    Antwort
    • 12. Mai 2022 um 20:29
      Permalink

      Servus Sven,

      ja das geht mit Grenzen. Wenn der Controller im ähnlichen geografischen Gebiet schon einmal Internet hatte, werden zumindest teilweise Kartenausschnitte zwischengespeichert. Alternativ hast du ja aber jederzeit die Möglichkeit dein Smartphone in den Hotspot-Modus zu schalten und die DJI RC (RM330) über Wifi zu verbinden. Dann ist der Controller auch „online“ und alles funktioniert, wie gewohnt.

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
  • 12. Mai 2022 um 22:11
    Permalink

    Ist das Display wirklich „Sehr gut?“ wie im Pro&Contra angegeben, wenn es schlechte Auflösung und geringere Helligkeit hat als moderne Smartphones? Und zusätzlich weniger Akkudauer als die Kombi RC-N1+Handy.

    Auch das Bootzeit-Argument.. mit etwas Übung krieg ich die Drohne in 30 Sekunden mit dem Handy in die Luft, da kommt das auf 2 Sekunden weniger auch nicht an, und ich hab direkt Mobile Daten zum Laden von Satelliten-Bildern zur Verfügung.

    Der einzige Vorteil, den ich sehe, ist das zusätzliche Rädchen, und auch das wird erst bei Mavic 3-Kompabilität zur Blendenkontrolle interessant.

    Ich finde es schade, dass ihr inzwischen sehr Pro-Hersteller berichtet. Ich bin auch ein DJI-Fanboy, trotzdem hat jedes Produkt seine schwächen, und die müssen nicht alle relativiert werden. Würde mich sehr über etwas Neutralität freuen. Trotzdem Vielen Dank für den Test!

    Antwort
    • 13. Mai 2022 um 06:16
      Permalink

      Hallo Dave,

      danke für dein Feedback, das ist immer sehr willkommen!

      Das ist in keinen Falls „pro Hersteller“ gemeint. Das Display ist sehr gut. Es gibt in dem Segment integrierter Fernsteuerung derzeit nichts, was in Bezug auf den DPI-Wert höher geht (DJI RC etwa 400 dpi). Der Autel Robotics Smart Controller hat zwar eine Auflösung von 2048*1536 Px nutz dafür aber auch einen größeren Bildschirm (etwa 324 dpi).

      Die geringere Helligkeit hat sich während unserer Tests als nicht weiter störend herausgestellt. Aber die 1000 Nits sind in einigen Situation ohne Frage besser, so wie im Artikel geschrieben. Es gibt sicherlich Smartphones, die hellere Displays haben, die auch eine noch feinere Auflösung bieten – da hast du völlig Recht. Aber hier muss man fairer Weise dann auch den meist deutlich höhere Anschaffungspreis für das Smartphone selbst im Auge behalten, sonst hinkt der Vergleich. Viele aktuelle Smartphones arbeiten bei der Darstellung von SDR-Inhalten im Übrigen mit recht ähnlichen Maximalwerten zwischen 600 und 800 Nits. UND: Du bekommst von der Drohne ohnehin nativ nur einen 1080p-Stream, bedeutet moderne Smartphones mit 3K- und 4k-Auflösung skalieren dann ohnehin bereits ordentlich hoch.

      Zum deinem Gedanken mit der Akkulaufzeit: Das kann man so sehen. Aber eine unabhängige Fernsteuerung hat für mich gerade den Vorteil, dass sie nicht meinen Smartphone-Akku leer macht. :)

      Das Thema Datenverbindung: Ohne Frage, hast du das Recht. Das geht mit der Kombination aus Smartphone und RC-N1 schneller. Außer du hast deinen Hotspot am Smartphone aktiviert und die DJI RC kann sich direkt automatisch verbinden. Das habe ich noch einmal ergänzt.

      Ich hoffe, dass gibt dir etwas mehr Einblick in die Überlegungen hinter dem Artikeltext.

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
      • 13. Mai 2022 um 22:26
        Permalink

        Moin Nils,

        Vielen Dank für deine sehr ausführliche Antwort!
        Du hast recht, die Kombi Handy+RC-N1 ist nicht besser als die DJ RC, aber für mich eben auch nicht andersherum.
        Wo ich dir nicht 100% zustimme wäre den Anschaffungspreis des Handys miteinzuberechnen, die meisten Hobby-Piloten die eine Mini 3 Pro in Betracht ziehen werden bereits ein ziemlich gutes Smartphone haben.

        Was ich im Endeffekt sagen will: bei den integrierten Fernsteuerungen erwarte ich noch viel Potential für Veränderungen. Ich selber besitze die Mavic 3, und klar, die Zoom-Linse könnte noch ein wenig mehr Auflösung haben, vielleicht kriegt DJI die Flugzeit noch 20% höher oder die Lautstärke 5% leiser, aber irgendwo sind die physikalischen Grenzen gesetzt und dann kann die Drohne kaum weiter verbessert werden, und wir werden in einen Produktzyklus wie beim iPhone reinkommen, die Zahl ändert sich aber alles andere nur auf dem Papier.
        Bei der Fernsteuerung sehe ich mich in 8 Jahren bei einem 4k-Stream auf meiner AR-Brille meiner Drohne die ich mit Haptischen Handschuhen steuere. Der Motion-Controller der DJI FPV hat gezeigt, wo die Reise hingehen könnte. Noch ist die Technik nicht für Kreative ausgereift, aber das wird bestimmt noch ;)

        Lg Dave

        Antwort
  • 14. Mai 2022 um 10:57
    Permalink

    Hallo Nils,

    Kann ich die Mini 3 komplett mit dem RC betreiben? Hotspot Funktion für die Karten wäre kein Problem und Bildmaterial können via SD Karte übertragen werden. Habe ich irgendwelche Einschränkungen, wenn ich keinerlei DJI Apps auf meinem Smartphone installiere? Mit geht es hier primär um den Datenschutz :)
    Ich freue mich von dir zu hören.

    LG Markus

    Antwort
    • 14. Mai 2022 um 19:00
      Permalink

      Hallo Markus,

      ja, die Mini 3 Pro lässt sich mit der DJI RC vollständig unabhängig von deinem Smartphone betreiben. Apps von DJI brauchst du demnach nicht auf deinem Telefon installieren. Das mit den Online-Kraten hast du schon richtig erkannt, das läuft dann am besten über den Hotspot des Smartphones via WLAN.

      Ansonsten fallen mir keine Nachteile ein – eher nur Vorteile: zB: die Haptik und die zusätzlichen Buttons der DJI RC im vergleich zum Standardcontroller + Smartphone.

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
  • 14. Mai 2022 um 15:37
    Permalink

    Wenn man seit über 9 Jahren Drohnen von DJI fliegt, dann möchte man eigentlich viel oder alles wissen. Das hier ist eine wahnsinnig gute Website, macht weiter so!

    Antwort
    • 14. Mai 2022 um 19:01
      Permalink

      Hi Ratatz,

      vielen Dank für dein positives Feedback. Das freut mich immer sehr!

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
  • 14. Mai 2022 um 19:16
    Permalink

    Hi Nils,

    interessant informativer Artikel – Danke!
    Was mir allerdings in Bezug auf den Controller im Vergleich „fehlt“ sind die entsprechenden Abmessungen (im Vergleich) zum N1 bzw. Smart Controller – Die Bilder geben zwar einen ungefähren Eindruck, bei Nutzung (Anschaffung) eines Senderpults wären tatsächliche Maße jedoch hilfreich, vor allem da dein Beitrag sich um den M330 und Verleiche dreht.

    Lg Erwin

    Antwort
    • 14. Mai 2022 um 19:30
      Permalink

      Hallo Erwin,

      danke für deinen Kommentar. Guter Punkt. Hier kurz die Abmessungen für dich (Steuerknüppel kommen auf die Höhe noch einmal drauf, Antennen eingeklappt):

      Breite: lange Kante (von Seite zu Seite), Länge: Kurze Kannte (von oben nach unten), Höhe: (von Rückseite zur Vorderseite mit Display). Jeweils die „maximal herausstehenden Punkte“ gemessen.

      DJI RC: ca. 168 mm (Breite) x 124 mm (Länge) x 47 mm (Höhe)
      DJI RC-N1: (ohne Smartphone-Halterung, da abhängig von der Smartphone-Größe): ca. 148 mm (Breite) x 102 mm (Länge) x 48 mm (Höhe)
      DJI RC Pro: ca. 183 mm (Breite) x 137 mm (Länge) x 47 mm (Höhe)

      Ein Senderpult ist in meinen Augen für die beiden wirklich kompakten Fernsteuerung aber fast ein wenig „Overkill“. Ist aber natürlich Gewohnheitssache. Man hält hier aber definitiv keine Jeti DS-14 oder ähnliches in der Hand. :) Bei der RC Pro kann man sich es sicher vielleicht überlegen. :)

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort

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