Zenmuse X9 Kamera für Inspire 3 bestätigt?

Viele professionelle Filmemacher warten schon seit Langem auf eine Nachfolgerin der aktuellen Inspire 2 Plattform. Die Inspire 3 dürfte dieses Jahr endlich das Licht der Welt erblicken. Jetzt gibt es neue Hinweise auf die Kamera der Kinodrohne.

Zugegeben: Wir haben bereits in 2022 fest mit der Vorstellung der DJI Inspire 3 gerechnet. Stattdessen präsentierte der Drohnenhersteller mit der DJI Mini 3 (zum Testbericht) und der DJI Mavic 3 Classic (zum Testbericht) zwei Modelle im Consumer-Segment, die die wenigsten auf dem Plan gehabt haben dürften.

Nachdem DJI auch im Segment der professionellen Kameradrohnen für die Filmproduktion nicht mehr alleine ist, unser Blick fällt in Richtung der Sony Airpeak S1, wird es Zeit für DJI, auch im Pro-Segment seine Drohnenplattform auf den neusten Stand zu bringen.

Inspire 3: Einige Details sind bereits bekannt

Dabei verhält es sich ja nicht so, als hätten wir in 2022 gar nichts von der Inspire 3 gehört. Im Gegenteil sind sogar diverse Fotos von Prototypen und relativ final anmutenden I3-Drohnen ins Netz geraten und haben uns erste Einblicke gewährt. Auch im Flug wurde das neue Modell bereits aus mehreren Perspektiven bei internen Tests abgelichtet.

Insgesamt dürfte die Inspire 3 ein wenig schlanker ausfallen als die aktuelle zweite Generation, welche im Übrigen bereits seit Ende 2016 auf dem Markt ist. Die bisherigen Leaks haben uns bereits verraten, dass der Transformer-Modus zum Hochklappen des Landegestells aber sehr wahrscheinlich weiterhin Bestandteil und Markenzeichen der Inspire 3 bleiben wird. Zudem wird die Drohne die Nase des Rumpfes im Landemodus anheben können, sodass die Payload genügend Bodenfreiheit hat.

Über weitere Features gibt es bisher noch wenige Details. Es gilt aber als ziemlich sicher, dass die dritte Inspire-Generation ein deutliches Update in Sachen Hinderniserkennung, autonomen Flugmodi und natürlich ein neues Übertragungssystem (O3 Pro oder gar eine gänzliche neue OcuSync-Generation?) bekommen wird.

Spannend wird, in welche App-Plattform die Inspire 3 eingegliedert wird oder ob DJI eine neue App extra für seine einzige Drohne im „Pro-Segment“ herausbringt.

Neue Informationen zur Kamera: 8K bestätigt?

Bereits im letzten Jahr wurde viel gemutmaßt, welche Kamera DJI für die Inspire 3 zum Einsatz bringen wird. Auf einigen ersten Bildern der Prototypen sieht es so aus, als wären die Drohnen mit der Zenmuse P1 Vollformat-Kamera unterwegs gewesen. Das dürfte aber kaum die Serienausstattung für eine Drohne sein, die eigentlich für die professionelle Filmproduktion gedacht ist.

Stattdessen fiel der Blick schnell auf die Zenmuse X9-Serie, die zusammen mit der Ronin 4D Kinokamera vorgestellt wurde. Diese gibt es sowohl in eine 6K- als auch in einer 8K-Variante.

Der Leaker DealsDrone hat nun einen Ausschnitt aus einer nicht näher benannten Tabelle gepostet, die die Zenmuse X9 Kamera erstmals direkt mit der Inspire 3 Drohne in Verbindung bringt. Genauer gesagt ist in dem kleinen Bildausschnitt der Begriff „Zenmuse X9-8K Air G[imbal?]“ zu lesen. Beide Produkte wurden mit einem Tag Unterschied im September 2022 in die ominöse Liste aufgenommen.

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Damit wäre die Inspire 3 die erste 8K-fähige Filmdrohne von DJI, die zusätzlich mit einem Vollformatsensor ausgestattet ist. Spannend bleibt, welche Codecs DJI professionellen Anwendern zur Verfügung stellen wird. Viele Nutzer hoffen neben Apple ProRes zusätzlich auf CinemaDNG als RAW-Format.

Auch über ein mögliches Erscheinungsdatum lässt sich der Insider aus: Im März 2023 könnte die DJI Inspire 3 offiziell vorgestellt werden. Unsere Einschätzung dazu lest ihr hier.

Update 13.01.2022: Noch mehr Inspire 3 Bilder geleakt

So schnell kann es gehen. Hier sind drei neue Fotos der vermeintlichen Inspire 3 und offenbar auch des neuen Transportkoffers für euch, die uns der Leaker NGDrone über Twitter bereitgestellt hat.

Darauf zu sehen ist auch das Kameramodul, welches rein von der Form her gut zum Design der bereits bekannten Zenmuse X9 für Anwendungen am Boden passt.

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Quelle: DealsDrone via Twitter, NGDrone via Twitter

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Nils Waldmann

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