Patent zeigt neue DJI Kamera und OIS-System

Erneut sind zwei Patente des Drohnenherstellers DJI aufgetaucht. Dieses Mal ist darin eine neue Kamera zu sehen. Außerdem scheint DJI an einem eigenen OIS-System für kommende Produkte zu arbeiten.

Aktuell haben geleakte und vorab veröffentlichte Patentdokumente ohne Frage Hochsaison. Nachdem erst letzte Woche zwei Patente zu einem neuen Faltmechanismus für Drohnen sowie einen magnetischen Landemechanismus aufgetaucht sind, gibt es nun bereits die nächsten Informationen.

Wichtig ist natürlich in jedem Fall zu beachten, das ein Patent noch lange kein fertiges Produkt darstellt. Viele patentierten Mechanismen oder Ideen kommen nur selten genau so auf den Markt. Trotzdem geben die Dokumente Auskunft darüber, was wir in der Zukunft erwarten können.

Neue DJI Kamera mit Winkelangleichung

Bereits seit Längerem gibt es Gerüchte, dass DJI an seiner eigenen Racing Drohne arbeiten könnte. Schon vor dem Launch des Digital FPV Systems war vermutet worden, dass sich DJI offiziell mit einer einen Drohne in das Drone Racing Sport Segment einmischt.

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Die Kamera der Mavic 2 Pro Serie ähnelt in ihrer Form dem Modul im neuen Patent.

Andere Stimmen sagen: DJI arbeitet zwar ein eine Drohne im FPV Racing Format, fokussiert sich aber weniger auf den Rennsport, als auf das Filmen aus FPV-Perspektive. Vor allem im letzten Jahr sind so genannte Cine-Woops (Mini-Drohnen mit 4K-Kamera) extrem beliebt geworden und liefern tolle Aufnahmen, die aktuelle DJI Drohnen aufgrund ihrer Größe nicht hergeben.

Das erste Patent zeigt eine neue Kamera, die in ein zusätzliches Gehäuse eingebettet ist. Auf den ersten Blick erinnert das Gebilde ein wenig an einen Osmo Action. Bei genauem Hinsehen wird aber schnell klar, dass das Modul zur Montage an andere Produkte gedacht zu sein scheint.

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In einem äußeren Gehäuse sitz ein kleineres Kameramodul. Diese Kamera erinnert von der Form her stark an die Kamera der Mavic Air 2 oder vier Mavic 2 Pro.

Mithilfe eines Servos und einem Zahnkranz lässt sich die Kamera dann in ihrem Nick-Winkel verstellen. Ein solcher Mechanismus wäre äußert klug in Verbindung mit FPV Racer. Er würde nämlich die dynamische Anpassung / das Ausgleichen durch das nach vorne Neigen der Drohne ausgleichen.

Die Konstruktion macht außerdem im Allgemeinen den Eindruck, als wäre sie zumindest in Grundzügen auf Robustheit ausgelegt.

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Arbeitet DJI an eigenem OIS-System?

Das zweite Patent, welche ebenfalls über den in der Regel sehr gut informierten Twitter-Account OsitaLV veröffentlicht wurde, zeigt ein OIS von DJI.

OIS steht für Optical Image Stabilization System, also einen optischen Bildstabilisator. DJI hat eine ähnliche Technik bereits in seiner Osmo Action Kamera im Einsatz, die erste Kamera von DJI, die nicht via Gimbal stabilisiert wurde.

In dem Patentdokument ist der grobe Aufbau des OIS-Systems zu erkenne. Es scheint sich dabei um ein System zu handeln, dass Vibrationen direkt durch Gegenbewegungen des Kamerasensors ausgleichen kann.

Außerdem zeigt eine Zeichnung das gesamte Kameramodul. Hier ist eine Aufnahme für Objektive zu erkennen, was auf eine Kamera mit Wechselobjektiven hinweist.

Sowohl für die nie erschienene Phantom 5 Drohne, als auch für die erwartete Mavic 3 Serie steht die Verwendung von wechselbaren Objektiven im Raum.

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Natürlich könnte es sich bei der Erfindung auch um eine Technologie handeln, die wir in einer der nächsten Zenmuse-Kameras (hier geht es zu unseren Zenmuse Guide) wiederfinden, die zusammen mit der Inspire 3 Drohen auf den Markt kommen werden.

Quelle: OsitaLV via Twitter

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

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