DJI Mini 3 Pro im Flug - Profil

Neues Weitwinkelobjektiv für DJI Mini 3 Pro zeigt sich

Publiziert von Nils Waldmann

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Auch für die beliebte DJI Mini 3 Pro erreichen uns neue Informationen über ein Zubehörteil, das von vielen Piloten bereits sehnsüchtig erwartet wird: ein Weitwinkelaufsatz für die Kamera der aktuellen Mini-Drohne, um noch mehr Inhalte einzufangen.

Die DJI Mini 3 Pro (zum Testbericht) ist die aktuelle Evolutionsstufe der DJI-Mini Serie, die erst vor wenigen Monaten die DJI Mini 2 (zum Testbericht) offiziell an der Spitze der Mini-Familie abgelöst hat.

Aufgrund der etwas verzögerten Lieferbarkeit des neuen Modells hat sich DJI auch mit dem Veröffentlichen einiger Zubehörteile offenbar noch zurückgehalten. Das scheint sich nun zu ändern.

Weitwinkelobjektiv für Mini 3 Pro

Viele Piloten sind bereits mit Kameraufsätzen, wie beispielsweise ND-Filter oder Polarisationsfiltern, vertraut. Diese Filter kommen in erster Linie zum Einsatz, um das einfallende Licht zu beeinflussen bevor es auf den Kamerasensor trifft.

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Es gibt aber auf Aufsätzen, die das Seitenverhältnis des Bildes (anamorphische Linsen) umformen oder aber die Brennweite des fest verbauten Objektives verändern.

Zur letzteren Kategorie gehört das neue Weitwinkelobjektiv, das DJI offenbar in Kürze für die DJI Mini 3 Pro verfügbar machen wird. Der DJI-Insider OsitaLV hat bereits ein Produktfoto veröffentlicht, bisher findet sich das neue Produkt aber noch nicht auf der offiziellen Website von DJI.

Einem Aufdruck auf dem Gehäuse folgend, wird der Aufsatz die Brennweite der Mini 3 Pro um 0,65x verkürzen. Damit würde die Brennweite der Mini 3 Pro von standardmäßig 24 mm auf knapp 15,6 mm verkürzt, was deutlich mehr Öffnungswinkel bedeutet. Die genauen Angaben erfahren wir aber erst mit den offiziellen technischen Daten.

Ein Gewichtsproblem?

Die DJI Mini 3 Pro lebt unter anderem von der Tatsache, dass die Drohne abflugbereit unter 249 g wiegt und damit in vielen Ländern besondere Vorteile in Bezug auf die dort geltenden gesetzlichen Vorschriften genießt.

Wer seine Drohne jetzt mit einem zusätzlichen Bauteil schwerer macht, muss sich über die vor Ort geltenden Konsequenzen beim Überschreiten der 250-g-Grenze informieren.

Für die meisten Piloten in der EU dürfte sich dadurch aber nicht viel ändern. Denn aktuell trägt die Drohne kein offizielles Cx-Label und gehört keiner EU-Drohnenklasse an, sondern wird als Bestandsdrohne (Limited Open Category) angesehen.

Hier ist in der Übergangszeit, welche derzeit bis Anfang 2024 gilt, ein Gewicht von bis zu 500 g für Drohnen vorgegeben, die unter den Bedingungen der Betriebskategorie OPEN A1 geflogen werden dürfen. Danach sinkt diese Grenze auf die üblichen 250 g.

Genaue Preise und die exakte Verfügbarkeit des Mini 3 Pro Weitwinkelobjektive stehen noch aus.

Quelle: OsitaLV via Twitter

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils. Ich bin Modellbauer seit frühen Kindertagen. Meinen ersten Multicopter habe ich bereits im Jahr 2012 gebastelt und bin FPV-Pilot der ersten Stunde. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich Drohnen & UAVs berichte und teste ich auf Drone-Zone.de die neuesten Drohnen, Kameratechnologie sowie interessantes Drohnenzubehör.

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