Kamera: Mavic 3 könnte 4/3-Zoll-Sensor bekommen

Einige Details zur Kamera der kommenden Mavic 3 Drohne von DJI sind bereits vor wenigen Tagen ans Licht gekommen. Nun gibt es neue Aktivitäten bekannter Quellen, die auf einen 4/3-Zoll-Sensor hinweisen. Das vermeintliche Rennen zwischen der Autel EVO 3 Pro und der DJI Mavic 3 wäre dann perfekt.

In den letzten Tagen haben sich vor allem die Gerüchte und Leaks zu neuen Drohnen aus dem Hause Autel überschlagen. Neben zwei kleineren Modellen (im Vergleich mit der aktuellen EVO 2 Serie) soll auch die EVO 3 Serie bereits in Planung sein.

Ein Leak, der besonders für Aufmerksamkeit gesorgt hat: Die EVO 3 Pro soll einen 4/3-Zoll-Sensor verpasst bekommen. Und damit wäre DJI ohne Frage im Zugzwang.

Quellen sprechen von MFT-Sensor bei DJI Drohne

DJI wird es sich mit der Mavic 3 nur schwer erlauben können, nicht an vorderster Front dabei zu sein. Das gilt zum einen für die Flugfähigkeiten des neuen Modells (Objekterkennung und Autonomie) als auch für die technische Ausstattung. Ganz vorne auf dieser Liste steht die Performance der Kamera, denn das ist für viele Interessenten wohl der Hauptgrund, auf das neue Modell zu wechseln oder die Mavic 3 der Konkurrenz vorzuziehen.

Es wundert also nicht, dass einige in der Vergangenheit sehr gut im DJI-Universum informierte Quellen nun auch auch einen größeren Kamerasensor für die Hauptkamera der einer kommenden DJI Drohne in die Diskussion bringen.

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Aus dem ersten umfassenden Leak zu den Eckdaten der Mavic 3 wissen wir bereits, dass die neue Drohne wohl mit einer Dual-Kamera ausgestattet sein wird. Ein Hauptsensor soll demnach 5,7K Videos liefern, während ein zweiter Sensor (Details unbekannt) mit einem Zoomobjektiv bis zu 7x Vergrößerung bringen soll. Ein Bild dieses neuen Kameramoduls ist auch bereits in ersten Renderings zu sehen.

Der Insider OsitaLV sinniert auf seinem Twitter-Profil nun darüber, wie die vermeintlichen Specs einer neuen Hubsan Drohne die Konkurrenz bei DJI unter Druck setzen müssten. Der Account von Jasper Ellens (- 27 Leaks) findet noch klarere Worte: Demnach sind sich mehrere Quellen der Branche bereits einig, dass DJI einen Sensor mit 4/3-Zoll Diagonale bringen wird wird, nur traue sich aktuell noch niemand so wirklich, das vorab öffentlich zu machen und mit Beweisen zu hinterlegen.

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In diesem Kontext sei angemerkt: Die Mavic 3 wird hierbei nicht direkt genannt, sie ist aber als Produkt die einzig logische Konsequenz, die mit einer Autel EVO 3 Pro konkurrieren könnte.

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Was ein 4/3-Sensor (für die Mavic 3) bedeuten würde

Mehr Sensorfläche lässt sich im Regelfall mit einer besseren Low-Light-Performance, sprich weniger Bildrauschen übersetzen. Je Größer die Fläche des Bildsensors ist (meist wir dessen Diagonale in Zoll angegeben), desto mehr Fläche hat jedes einzelne Pixel auf dem Sensor.

So haben größere Sensoren häufig auch eine bessere Dynamic Range, können also einen größeren Bereich zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Punkt einer Aufnahme mit mehr Details abbilden. All dies sind Faktoren, die größere Sensoren auch bei Drohnenkameras ohne Frage sinnvoll erscheinen lassen und von Enthusiasten begrüßt werden dürften.

DJI ist auch bereits bestens mit Sensoren in diesem Format vertraut. Die Zenmuse X5, Zenmuse X5R und Zenmuse X5S Kameras nutzen bereits einen solchen Sensor im Micro Four Thirds Format (MFT). Bisher war es aber unter anderem eine Herausforderung, diese Sensoren in einem möglichst kompakten Gehäuse unterzubringen und dort für ausreichend Kühlung zu sorgen

Dass die Mavic 3 einen solchen MFT-Sensor und einen weiteren Sensor in einem Kameragehäuse unterbringen könnte, lässt darauf schließen, dass die Kameraeinheit merkbar größer sein müsste, als beispielsweise bei der Mavic 2 Pro. MFT ist außerdem ein komplettes System bestehend aus Sensor, Objektivaufnahme und Objektiv. Aktuelle MFT-Komponenten sind somit deutlich größer als die Kamera der Mavic 2 Pro. (Update 20.09.2021: Auch OsitaLV weißt darauf noch einmal hin.)

Mit größerer Sensorfläche steigt jedoch nicht gleichzeitig auch die Auflösung. Viel mehr – wie oben bereits angesprochen – bekommt jedes Pixel mehr Platz.

Wenn wir einen Blick auf die Sony Exmor Sensoren werfen (DJI hat in der Vergangenheit bei anderen Produkten auf Sony Sensoren gesetzt und Sony ist einer der größten Produzenten von Bildsensoren), dann finden sich Auflösungen 20 MP (5324 x 3996) für die Baureihen IMX269, IMX270 und IMX272 im MFT-Format. Die neuere IMX492-Generation löst hingegen mit bis zu 47 MP auf und kann theoretisch 8K mit 30 fps.

Es wird also sehr spannend werden, welche Fähigkeiten eine doch kompakte Drohne, wie die Mavic 3 mit einem MFT-Sensor spendiert bekommen könnte -vorausgesetzt an den Gerüchten ist etwas dran. DJI würde dann wohl lediglich auf einen 4/3-Zoll-Sensor setzen und den Rest der MFT-Komponenten (wechselbare Objektive) links liegen lassen.

Hier sind noch einige „neue Fotos“ von der Mavic 3 für euch. Demnach ist der Begriff „Mavic Pro“ zurück.

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Quelle: OsitaLV via Twitter, JasperEllens via Twitter

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

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