Mavic Air 2 schlägt Mavic 2 Pro im Lift-Test – zumindest relativ gesehen

Ohne Frage: Weder die Mavic 2 Serie noch die neue Mavic Air 2 Drohne sind in irgendeiner Form zum Heben oder Transportieren von Gegenständen konstruiert oder gebaut worden. Ein Lift-Test geht trotzdem immer.

Gerade im Rahmen der vergangenen Monate haben wir immer wieder Videos gesehen, bei denen vor allem DJI Consumer-Drohnen zum Transport von Gegenständen durch die Luft verwendet worden.

Da DJI – aus guten Gründen – keine Angabe über die maximale Zuladung bei seinen Drohen aus dem Hobby-Segment macht, hilft nur ein Experiment. Und dieses wurde nun in Form eines Videos auf YouTube veröffentlicht.

Deadlift-Vergleich für DJI Drohnen

Der YouTube-Kanal PhotographyTalk hat sich endlich der Frage angenommen, die uns schon immer allen unter den Nägel brannte: Welche DJI Drohne kann mehr Gewicht in Bezug auf ihr Eigengewicht heben?

Die DJI Mavic 2 Pro arbeitet mit OcuSync 2.0
Die Mavic 2 Pro kann laut Experiment über 1 kg zusätzlich heben.

Dieses Verhältnis ist wichtig zu erwähnen, denn natürlich wird die Mavic 2 Pro absolut gesehen mehr Gewicht anheben können, als die Mavic Air 2 oder die Mavic Mini. Was aber vor allem interessiert ist: Wie gut sind die Drohnen in Bezug auf ihr eigenes Gewicht motorisiert?

Um das heraus zu finden wurden alle drei Modell: Mavic 2 Pro, Mavic Air 2 und Mavic Mini im unten verlinkten Video in kleinen Schritten mit Gewichten beladen. Genauer gesagt baumelte das Gewicht an einer etwa 2,5 Meter langen Schnur unter der Drohne.

Allgemein kann man von solchen Lasttests nur abraten, da sie die Motoren und vor allem die Drehzahlregler (ESCs) extrem belasten. Wer seine Drohne gerne mag, belässt also lieber bei den Erfahrungen aus dem Video.

Ein Deadlift zeigt dabei auch nur das Maximum auf, mit dem die Drohne noch schweben kann. Wirklich navigieren – zumindest nicht, wie man es sonst gewohnt wäre – kann man mit der extremen Zuladung nicht mehr.

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Die Mavic Air 2 ist die Power-Königin

Für den Test wurden die Drohnen auf eine Flughöhe von etwas über 2 Metern gebracht. Das Gewicht lag somit noch am Boden an einem Faden befestigt. Jede Drohne musste dann versuchen, das Gewicht ebenfalls mit in die Luft zu heben.

Generell ist zu bemerken, dass immer wieder Windböen zu sehen sind, die den Vergleich nicht 100% akkurat machen. Nicht desto trotzt hat das Experiment interessante Zahlen zu Tage gefördert.

  • Mavic Mini – Eigengewicht: 249 g, maximale Zuladung: 181 g = 0,73x des Eigengewichtes.
  • Mavic Air 2 -Eigengewicht: 570g, maximale Zuladung: 830 g = 1,42x des Eigengewichtes
  • Mavic 2 Pro – Eingeweicht: 907 g, maximale Zuladung: 1137 g = 1,24x des Eigengewichtes

Bei einigen Versuchen blieb die Drohne wie angenagelt an der Leine hängen und quälte sich gegen die Schwerkraft ab. Bei anderen Versuchen hebt das Gewicht kurz ab und die Drohne sinkt dann wieder langsam zu Boden, weil der Antrieb der Last nicht gewachsen ist.

In Sachen Motorisierung im Verhältnis zum Gewicht muss sich die Mavic 2 Pro also der neuen Mavic Air 2 geschlagen geben.

Diese Werte decken sich mit den Berichten einiger Mavic Air 2 Piloten, die die Drohne als sehr agil und „responsive“ beschreiben.

Euch ist egal, wie viel eure neue Drohen heben kann (uns auch!), ihr seid aber trotzdem noch unschlüssig, ob ihr lieber Mavic 2 Pro oder Mavic Air 2 kaufen sollt? Dann schaut doch mal in unseren Vergleich der beiden Drohnen hinein.

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Quelle: PhotographyTalk

Quelle: PhotographyTalk via YouTube

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Ach ja, schon unseren ausführlichen Testbericht der DJI Mavic Air 2 gesehen?

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Nils Waldmann

Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

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