DJI präsentiert neuen X-Port und Enterprise Shield Schutzbrief

DJI hat seinen neuen X-Port für Enterprise-Drohnen auf dem gerade laufenden Airworks 2019 in Los Angeles vorgestellt. Die neue Schnittstelle soll die schnellere Integration von Drittanbieter Hardware ermöglichen.

Das Ziel von DJI X-Port ist dabei denkbar einfach: Die Entwicklungsaufwände von Drittanbietern sollen minimiert werden, wenn diese sich entscheiden eigene Sensoren oder Kameras für DJI Enterprise Drohnen anzubieten. Dadurch steigt im Umkehrschluss mit größerer Verbreitung von DJI Drohnen natürlich auch der Absatz und Marktanteil von DJI.

Außerdem stellt DJI sein neues Enterprise Shield Programm vor, dass professionelle Drohnen bei Schäden günstig reparierbar macht und wie eine Art Schutzbrief funktioniert.

DJI X-Port für mehr Flexibilität

Der neue X-Port ist eine weiterentwickelt Gimbal-Aufnahme, die aktuell bei den Drohnen der Matrice 200 V2 Serie zum Einsatz kommt.

Der neue Anschluss ergänzt die bisherige SkyPort-Technologie und bringt so die SkyPort Version 2.0 mit sich.

DJI Matrice 200 V2 DrohneBildquelle: DJI | ©
Die Matrice 200 V2 Drohne* kann mit dem X-Port umgehen.

Ab sofort stehen über den X-Port bis zu 17V Versorgungsspannung für die Payload (den Sensor oder die Kamera) bereit. Außerdem wird DJIs TimeSync Feature nun über X-Port auch an Fremdsensoren weitergegeben, sodas sichergestellt wird, dass alle Komponenten der Drohne mit derselben internen Uhrzeit arbeiten, um die Datenanalyse zu vereinfachen.

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An oberster Stelle steht mit der Einführung von X-Port für DJI jedoch die reduzierte Entwicklungszeit von bis zu 60%, die sich für Dritthersteller ergeben soll.

Diese kommt durch die direkt integrierten APIs zur Kommunikation zwischen Payload und Drohne, den vollen Zugriff auf die SkyPort 2.0 Funktionen und ein neues Interface zur einfachen Fehlersuche und -behebung für das Gimbal zu Stande. Unterstützt wird X-Port ab Start von den Drohnen der Matrice 200 V2 Serie*.

Enterprise Shield: Care Refresh für Enterprise Drohnen

Was bisher nur DJIs Hobby- und Professional-Drohnen vorbehalten war, kommt nun auch für die Fluggeräte der Enterprise-Serie auf den Markt.

Mit DJI Care Refresh* bietet DJI seinen Kunden die Möglichkeit, das eigene Produkt gegen eine einmalige Gebühr für ein Jahr gegen die allermeisten Schäden abzusichern und zu einem fixen Preis reparieren oder austauschen zu lassen. Mehr zu Care Refresh und ob sich der Kauf lohnt, haben wir ausführlich für dich beleuchtet. Davon waren die Enteprise- Drohnen der Matrice-Serie jedoch bisher ausgeschlossen.

Mit Enterprise Shield hat DJI nun eine gleichwertige Option vorgestellt. Der Servicevertrag kommt in zwei Varianten auf den Markt: Enterprise Shield Basic Renew und Enterprise Shield Plus Renew.

Die Version Enterprise Shield Basic Renew erlaubt einen Austausch des Gerätes bei Defekt zu einem reduzierten Preis. Die Garantie des Austauschgerätes beträgt dann wieder mindestens 12 Monate.

Enterprise Shield Plus Renew erlaubt hingegen unzählig viele Austausche und Reparaturen innerhalb des geschützten Servicewertes und eines Zeitraumes von 12 Monaten.

Quelle: DJI Pressmitteilung

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  • DJI Matrice 200 V2 Drohne: DJI | ©
Nils Waldmann

Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

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