DJI bringt C2-Zertifizierung für Mavic 3 Enterprise Serie

Publiziert von Nils Waldmann

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Gute Neuigkeiten für alle Piloten einer Mavic 3 Enterprise, Mavic 3 Thermal und (wahrscheinlich auch) Mavic 3 Multispectral Drohne: DJI wird die Modelle ebenfalls mit einer Cx-Klassifizierung ausstatten. Neuen Informationen folgend, sollen alle M3E-Modelle ein C2-Label erhalten.

Die Mavic 3 Enterprise Serie ist derzeit die kompakte Wahl im Portfolio von DJI, wenn es um den flexiblen und schnellen Einsatz von professionellen Drohnenanwendungen geht. Mit der letzten Ergänzung in Form der Mavic 3 Multispectral, deckt die M3 Enterprise-Familie jetzt auch landwirtschaftliche Einsatzbereiche ab.

Bisher fehlte den Enterprise-Modellen jedoch noch eine „Kleinigkeit“: Eine offizielle Cx-Zertifizierung der EASA für den unkomplizierten Einsatz auf Basis der Drohnenregeln in der EU. Das soll sich jetzt ändern.

Mavic 3 Enterprise Drohnen werden mit C2-Drohnenklasse ausgestattet

Hinweis: Wir konnten bisher nicht konkret validieren, ob die M3M ebenfalls von der aktuellen Rezertifizierung eingeschlossen ist.

Bereits im Frühsommer hatte es erste Informationen gegeben, dass DJI an der Zertifizierung seiner aktuellen Enterprise-Modelle auf Basis der Mavic 3 Plattform arbeiten würde.

Jetzt wird es konkreter und die Rezertifizierung der Drohnen ist offenbar abgeschlossen, sodass Nutzer vom aktuellen „Bestandsdrohnenstatus“ in eine offizielle C2-Zertifizierung wechseln können.

Die Mavic 3T auf ihrem Koffer.

Dazu muss, ganz ähnlich wie bei der Mavic 3 und Mavic 3 Cine, ein entsprechender Service-Antrag durch den Nutzer gestellt werden. Das alles läuft direkt über die DJI Pilot 2 App.

Passen dazu gibt es eine neue Firmware, die die entsprechenden Parameter für die C2-Klasse einhält, sobald die Drohne im Gebiet der EU-Regelungen betrieben wird.

Sobald der Antrag auf eine C2-Rezertifizierung von DJI bearbeitet wurde, bekommen Besitzer einer aktuellen M3E-Drohne die entsprechenden Aufkleber und neue Propeller per Post zugeschickt, die montiert werden müssen. Aller Voraussicht nach wird auch hier eine kurze Dokumentation in Form von Fotos notwendig sein, um DJI den „Umbau“ auf C2-Niveau zu nachzuweisen. Danach gibt es dann das entsprechende Zertifikat in elektronischer Form zum Download.

C2-Klasse ermöglicht flexibleren Einsatz

Dass die C2-Zertifizierung jetzt kommt, ist kein Zufall. Ab dem 1. Januar 2024 dürfen Hersteller nur noch Drohnen in den Verkehr bringen, die nach einer offiziellen Cx-Klasse zertifiziert sind. Da DJI seine Mavic 3 Enterprie-Serie natürlich auch im kommenden Jahr weiter verkaufen will, wird das Label verpflichtend.

Die C2-Klassifizierung ergibt sich dabei primär aus dem Gewicht (MTOM) der Drohnen, das für alle drei Varianten über 900 g liegt (M3E, M3T, M3M: 1.050 g). Die Drohnen landen damit in der gleichen Kategorie, wie die neue Mavic 3 Pro (zum Testbericht), die ebenfalls ein C2-Label trägt.

Bisher konnten die Drohnen, wurden sich aufgrund des Risikoprofils Flugmission nicht ohnehin unter einem der STS oder PDRA Standardszenarien betrieben, ausschließlich in der Kategorie OPEN A3 geflogen werden. Das ändert sich dank der C2-Zertifizierung jetzt und ihr könnt nach dem Durchlaufen des C2-Prozesses auch in OPEN A2 fliegen. Das setzt natürlich die A2-Lizenz (EU-Fernpilotenzeugnis) voraus. Alle Infos zu dem erweiterten Drohnenführerschein und der praktischen Selbstprüfung lest ihr in unseren separaten Artikeln zu dem Thema.

Die Möglichkeit der Rezertifizierung dürften in Kürze freigeschaltet werden und in der DJI Pilot 2 App verfügbar sein – vorausgesetzt die neuste Firmware / Pilot 2 App Version ist installiert.

Quelle: Globe-Flight

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

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