Dronavia Fly ID Light DRI-Sender in der Hand einer Person

Fly ID: Dronavia stellt drei neue Remote ID-Sender vor

Publiziert von Nils Waldmann

am

Der französische Drohnenspezialist Dronavia hat seine neue Fly ID Familie vorgestellt. Dabei handelt es sich um verschiedene Remote ID-Sender, die ältere Drohnenmodelle oder Selbstbauten mit den neuen Remote ID-Anforderungen kompatibel machen sollen.

Dronavia ist bisher vor allem als Entwickler und Hersteller von Fallschirmsystemen für Drohnen und sogenannter FTS (Flight Termination Systems) bekannt, welche den Flug einer Drohne im Notfall unterbrechen können.

Jetzt erweitert das Unternehmen aus der französischen Stadt Remiremont sein Portfolio um Remote ID-Sender auf Basis von DRI (Direct Remote ID).

Fly ID kommt in drei Varianten

Die Bezeichnung Fly ID ist dabei der neuen Namen einer ganzen Produktreihe, die Dronavia rund um das Thema Fernidentifikation ins Leben gerufen hat. Die Serie besteht aktuell aus drei verschiedenen Produkten, die jeweils unterschiedliche Anwendungsfälle abdecken sollen, im Kern aber auf derselben Technologie basieren.

Dronavia Fly ID DRI-Sender auf einer Drohne montiertBildquelle: Dronavia | ©
Der Dronavia Fly ID Sender.

Für das Abstrahlen der Informationen über die Position, Höhe, Richtung, Geschwindigkeit und weitere Daten, nutzt man auch bei Fly ID Bluetooth als Übertragungsmethode.

Außerdem verfügen die Geräte über eine WiFi-Schnittstelle, damit sich der Anwender mit seinem Smartphone direkt mit dem DRI-Sender verbinden kann, um dessen Status über eine Webschnittstelle einsehen zu können.

Als Protokoll für die Übertragung der DRI-Daten wird der Standard EN 4709-002 verwendet, sodass die Informationen mit bekannten Anwendungen, wie Open Drone ID oder Drone Scanner empfangen werden können.

Auch für Modellbauer und Profi-Piloten

Aufgeteilt ist die Fly ID Serie in die drei Modelle Fly ID Light, Fly ID und Fly ID Pro.

Die Light-Variante kommt dabei ohne Gehäuse und ist für die direkte Integration in ein eigenes Produkt oder einen Selbstbau geeignet. Durch das minimalistische Design beträgt das Gewicht von Fly ID Light nur 9,6 Gramm. Die Antenne ist bei diesem Sender bereits an Bord. Die Spannungsversorgung wird extern mit bis zu 8,4 V (im speziellen High Voltage Mode) bereitgestellt.

Der Fly ID Sender ist hingegen in einem Gehäuse eingelassen und kommt mit einem Gewicht von 23 g und Abmessungen von 37 x 27 x 24 mm daher. Der integrierte Akku lässt sich per USB-Port wieder aufladen und soll bis zu 5 Stunden Betrieb ermöglichen.

Beim Fly ID Pro geht Dronavia noch einen Schritt weiter und spendiert seinem DRI-Sender einen externen Antennenanschluss, der standardmäßig mit einer Stabantenne bestückt wird. Gegenüber den beiden anderen Modellen steigt die Reichweite von 1 km auf 3 km. Auch dieser Sender wird mit einem Akku betrieben.

Preise und Verfügbarkeit

Alle drei Sender sind ab sofort beim Hersteller bestellbar.

Für den Fly ID Light ruft man einen Preis von 90,83 Euro ohne USt auf. Der Fly ID (ohne Zusatz) soll 132,50 Euro ohne USt kosten. Für das Fly ID Pro Modell müssen Interessenten 165,83 Euro ohne USt einplanen.

Quelle: Dronavia

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils. Ich bin Modellbauer seit frühen Kindertagen. Meinen ersten Multicopter habe ich bereits im Jahr 2012 gebastelt und bin FPV-Pilot der ersten Stunde. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich Drohnen & UAVs berichte und teste ich auf Drone-Zone.de die neuesten Drohnen, Kameratechnologie sowie interessantes Drohnenzubehör.

Bildquellen

  • Dronavia Fly ID DRI-Sender: Dronavia | ©
  • Dronavia Fly ID Light DRI-Sender: Dronavia

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