Drohnen-Gesetze und Regeln in Portugal 2019 (So gehst du vor!)(In nur 15 Minuten gelesen)

Wer nach Portugal in den Urlaub fliegt, sollte seine Drohne unbedingt einpacken. Portugal ist gegenüber Drohnenflügen ein sehr liberales Land. Was genau du beachten musst, haben wir dir in diesem Artikel zusammengetragen.

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Damit du deinen Urlaub zusammen mit der Drohne im Gepäck stressfrei antreten kannst, benötigst du ein wenig Vorlaufzeit. Wenn du also mit deiner Drohne nach Portugal reisen möchtest, solltest du dir bereits einige Wochen vorher Gedanken dazu machen.

Disclaimer
Wir sind hier in keiner Weise rechtsberatend tätig. Alle hier zusammengetragenen Informationen entstammen einer gründlichen Recherche zum Thema Drohnenflug in Portugal. Ziel ist es, dir als Leser einen schnelle Überblick über das Thema zu verschaffen. Wir übernehmen ausdrücklich keine Haftung und Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen. Die Recherche erfolgte nach besten Wissen und Gewissen. Die Verwendung der Informationen geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr.

Drohnen-freundliches Portugal

Anders als in anderen europäischen Ländern, sind die Portugiesen und die portugiesische Gesetzgebung sehr liberal gegenüber dem Einsatz von Drohnen eingestellt. Es ist das erste Land das uns begegnetet ist, in dem man quasi mitten in der Stadt aufsteigen darf. Das wäre in Deutschland quasi unmöglich, ohne einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren zu provozieren – okay das war ein wenig übertrieben, aber ihr wisst, was gemeint ist. ;)

Drohnen-Gesetze und Regeln in Portugal - Mavic 2 Pro mit Genehmigungen
Die DJI Mavic 2 Pro* hat uns nach Portugal begleitet.

Portugal hat den sogenannten Drone Code verabschiedet, der auf den portugiesischen Luftfahrtgesetzen fußt (hier gibt es den Drone Code auf Portugiesisch). Ähnlich wie die Drohnenverordnung in Deutschland, versucht die Regierung so die erlaubte und verbotene Nutzung von Drohnen möglichst einfach darzustellen.

In unseren Augen ist das Portugal noch ein wenig besser gelungen, als uns in Deutschland. Auf der Website „Von na Boa“ und der dazugehörigen App gibt es alle wissenswerten Infos, rund im den Drohnenflug in Portugal – aktuell leider nur auf portugiesische. Der Google Translator leistet aber zumindest ins Englische sehr gute Arbeit, sodass die Seite sehr informativ ist (Seite einfach mit Google Chrome besuchen und übersetzen lassen).

Voa na Boa – eine App für Drohnenpiloten

Mit der gleichnamigen App Voa na Boa für Drohnepiloten hat Portugal allen Fliegern einen echten Gefallen getan. Die App teilt den Luftraum über Portugal in sehr nachvollziehbare Zonen auf und gibt direkt an, wie hoch in beschränkten Lufträumen geflogen werden darf.

Auch Nationalparks und von der Air Force kontrollierte Gebiete sind eingezeichnet. Genau so wie die Zonen rund um die Flughäfen. Wirklich gut!

Die App gibt es für iOS und Android Smartphones. Sie ist kostenlos im App Store / Play Store herunterladbar.

Die Karte ist darüber hinaus online auch auf der Voa na Boa Website einsehbar (ganz nach unten scrollen).

Die wichtigsten Drohnen-Gesetze in Portugal auf einen Blick

  • Drohnen können ohne besonderen Führerschein geflogen werden
  • In unkontrolliertem Luftraum beträgt die maximale Höhe 120 m (AGL = über Grund)
  • Eine Versicherungspflicht besteht nicht (macht aber immer Sinn –> Infos zur Drohnenhaftplfichtversicherung)
  • Kennzeichnung / Registrierung der Drohne ist Stand April 2019 nicht notwendig
  • Werden während des Fluges Luftbilder oder Videos aufgezeichnet muss eine Erlaubnis von der Autoridade Aeronáutica Nacional (AAN) eingeholt werden.
  • Das Abfluggewicht darf maximal 25 kg betragen.
  • Ansonsten gilt, wie fast überall: Keine Nachtflüge, Flüge über Militär- und Regiersungsanlagen, Gefängnissen, Bildungseinrichtungen Sicherheitskräften, Einsatzorten und Menschenansammlungen (> 12 Personen).
  • Natürlich muss die Privatsphäre anderer Personen beachten werden.
  • Gleiches gilt für das Eigentum anderer Leute (genügend Abstand halten).

Wer es noch genauer wissen möchte, sollte sich die Übersicht von my-road zu den aktuellen Drohnengesetzen in Portugal anschauen.

Drohnen fliegen in Portugal: Diese Genehmigungen brauchst du

Wer seine Drohne mit in den Urlaub nimmt, will wohl in den meisten Fällen damit Aufnahmen anfertigen. Dafür benötigt es in Portugal in jedem Fall eine Genehmigung!

Zwar ist das Fliegen an sich (fast) überall erlaubt, das Schießen von Fotos und Filmen von Videos muss jedoch zuvor genehmigt werden.

Das verdirbt einem im ersten Moment ein wenig den Spaß und sorgt für die oben erwähnte Vorlaufzeit. Weiter unten haben wir euch den gesamten Prozess dargestellt. Es ist jedoch alles halb so schlimm!

Denn: Im Gegensatz zu einigen Behördengängen in Deutschland mit relativ langen Antwortzeiten, sind die Portugiesen extrem flott. Anfragen werden meist innerhalb weniger Tage und in einem sehr guten Englisch beantwortet. Die Kommunikation war so mit allen Behörden super einfach.

Zum Vergleich: In Deutschland warten wir immer noch auf einige Auskünfte von Ordnungsämtern, die wir per Mail gestellt haben – wohl gemerkt auf Deutsch… ;)

Im Folgenden wollen wir kurz auf die einzelnen Player eingehen, die du ggf. in Portugal um Erlaubnis fragen musst, um mit deiner Drohne filmen und fotografieren zu dürfen.

Autoridade Aeronáutica Nacional (AAN)

Die Autoridade Aeronáutica Nacional (AAN) ist der erste und wichtigste Partner. Die AAN ist die nationale Luftfahrtbehörde. Sie entscheidet darüber, ob an einem Ort Fotos und Videos mit einer Drohne gemacht werden dürfen.

Sie erteilt die wichtigste Genehmigung, mit Koordinaten, maximaler Flughöhe und dem entsprechenden Radius, der den Flugbereich abgrenzt.

Die AAN entscheidet auch darüber, ob in einem dem Militär zugeordneten Bereich geflogen werden darf. Dazu werden eure Anfragen automatisch an die Luftwaffe weitergegeben. Ziemlich praktisch.

Website der Autoridade Aeronáutica Nacional (AAN): https://www.aan.pt

Autoridade Marítima Nacional

Die zweite Anlaufstelle ist die portugiesische Marine Autoridade Marítima Nacional (AMN). Sie ist immer dann um Erlaubnis zu fragen, wenn Flüge über dem Wasser (Meer oder Seen) oder am Strand erfolgen sollen.

Die AMN ist weniger zentralisiert in Bezug auf Drohnenflüge aufgestellt. Hier muss jeder Oberbefehlshaber der einzelnen Zuständigkeitsbereiche „Capitanias“ um Erlaubnis gebeten werden.

Im Gegensatz zur Erlaubnis der AAN verlangen manche AMN-Vertreter für die Ausstellung eine Gebühr (meist wohl um die 20 Euro). In Lissabon war es kostenlos.

Website der Autoridade Marítima Nacional (AMN): https://www.amn.pt

Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas

Der letzte Player im Bunde ist die Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas (ICNF), was für „Das Institut für Naturschutz und Wälder“ steht.

Das ICNF muss immer um Erlaubnis gefragt werden, wenn die Drohne in einem der portugiesischen Nationalparks oder über historischen Stätten geflogen werden soll, die vom ICNF verwaltet werden.

Wann du das ICNF einschalten musst, erkennst du auf der Karte der Voa na Boa App. Hier sind alle Nationalparks und andere Gebiete des ICNF ins orange (hell) hervorgehoben.

Website des Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas (ICNF): https://www.icnf.pt

Kurzüberblick aller Genehmigungen für den Drohnenflug in Portugal

Du musst,…

  • …die AAN fragen, wenn du Fotos- und Videos mit deiner Drohne aufnehmen willst.
  • …die AMN fragen, wenn du am Strand oder über dem Wasser fliegen willst.
  • …das ICNF fragen, wenn du in Nationalparks oder über historischen Stätten fliegen willst.

Der Genehmigungsprozess für Drohnenpiloten in Portugal (e-AAN)

Da wir nun erörtert haben, wer alles gefragt werden muss, wollen wir uns nun um das Einholen der Genehmigungen kümmern (Stand April 2019).

Der folgende Guide bezieht sich dabei zunächst auf die AAN-Genehmigung. Ohne diese stellen nämlich weder AMN noch ICNF ihre Genehmigung aus.

Zum Glück ist das Beantragen der AAN-Genehmigung seit Februar 2019 über ein Online-Portal möglich. Für dieses muss man sich zunächst registrieren und eine Art Versicherungserklärung per Briefpost nach Portugal schicken. Die Freischaltung des Account geschieht dann innerhalb weniger Tage.

Schritt 1: im e-AAN System registrieren

Im ersten Schritt muss die elektronische Registrierung im e-AAN System durchgeführt werden. Dabei werden einige für Deutsche komische Daten, wie die Steuernummer abgefragt. Diese Information ist in Portugal etwas ganz selbstverständliches (selbst der Fahrkartenautomat der Lissabonner U-Bahn fragt einen danach).

Drohnen-Gesetze und Regeln in Portugal - e-AAN RegistrierungBildquelle: e-ANN Tool Website
Die Registrierung für das e-AAN Tool ist schnell erledigt.

Hier kann ganz einfache die deutsche Steuernummer angegeben werden. Geprüft wird dieses Datum bei Ausländern wohl eher weniger (denken wir!).

Schritt 2: Account aktivieren

Um den Account zu aktivieren, muss die im nächsten Schritt per Mail zugesandte Erklärung händisch unterschrieben und an die portugiesische Anschrift der AAN gesandt werden. Das geht auf dem Postweg in wenigen Tagen.

Bei uns hat die Aktivierung keine 5 Tage gedauert. Ein erfolgreiche Freischaltung des Accounts wird einem per Mail mitgeteilt (Willkommen im Jahr 2019!).

Die Zusendung des Formulars per eMail funktioniert nur, wenn ihr eine digitale Signatur besitzt. So etwas ist aber in der Regel deutlich teuer als die 90 Cent Briefporto.

Schritt 3: Stammdaten anlegen (Pilot, Drohne, Versicherung)

Nachdem der Account aktiviert ist, könnt ihr euch das erste Mal im e-AAN Tool anmelden. Die Oberfläche lässt sich direkt beim Login auf Englisch umstellen.

Unter „Contacts“ und „Adresses“ finden sich die Daten der Registrierung wieder.

3.1 Einen Pilot anlegen

Der Account ist einem sogenannten „Operator“ zugeschrieben. Das bist im Normalfall du. Um nun einen Antrag für einen Flug stellen zu können, musst du noch einen „Piloten“ anlegen.

Unter einem Operator Account können also mehrere Piloten angemeldet werden. Wenn du also mit Freunden oder Familie reist, sollte es theoretisch genügen die Genehmigungen für jeden Piloten über einen Operator Account zu beantragen.

Drohnen-Gesetze und Regeln in Portugal - Pilot registrierenBildquelle: e-ANN Tool Website
Ein Pilot kann direkt aus dem Operator Profil erstellt werden.

Wer alleine unterwegs ist, der kann einfach den „Copy from my data„-Button verwenden und das Tool übernimmt die Daten des Operators automatisch.

3.2 Versicherung hinterlegen

Da wir als deutsche Drohnenpiloten ja verpflichtet sind eine Hapftlichtversicherung für den Betrieb einer Drohne / eines Flugmodells abzuschließen, kann man diese auch im e-AAN hinterlegen.

Drohnen-Gesetze und Regeln in Portugal - e-AAN Versicherung hinterlegenBildquelle: e-ANN Tool Website
Auch die eigene Versicherung lässt sich optimal angeben.

Wir haben dazu einfach die Nummer des Versicherungsscheins eingetragen. Nach dem Versicherer fragt das Tool nicht. Das ganze ist sicherlich optional und eher vorbereitend auf eine möglicherweise anstehende Versicherungspflicht in Portugal bereits vorab integriert worden.

3.3 Ein RPA (Drohne) hinzufügen

Im nächsten Schritt fügen wir nun deine Drohne hinzu. Das ist nach dem Anlegen des Piloten der wichtigste Schritt.

Wir haben die im folgenden Bild die ausgefüllten Daten einer DJI Mavic 2 Pro* angehängt. Das sollte einen ganz guten Anhaltspunkt geben.

Wichtig ist: Die Drohne muss nicht bei jedem Kriterium „Yes“ erfüllen. Es ist nur wichtig, dass das Formular ehrlich ausgefüllt wird. Außerdem sollte zur Identifikation der Drohne eine Seriennummer angegeben werden.

Sollte ein Wert nicht vorhanden sein, immer zuerst den Infotext lesen, der beim Überfahren mit der Maus erscheint. Oftmals muss dann „Do not have“ oder Ähnliches eingeben werden.

Alle Felder mit einem roten Stern musst du beantworten, der Rest ist optional.

Das Hinterlegen der Drohneninformationen ist etwas aufwändiger.

Damit hast du nun alle wichtigen Stammdaten hinterlegt und dein Account ist bereit, sogenannte „Applications“ für Flüge an die AAN zu senden. Darum kümmern wir uns jetzt.

Schritt 4: Genehmigung für einen Drohnenflug in Portugal beantragen

Um einen Antrag für einen Drohnenflug zur Erstellung von Bildern oder Videos in Portugal zu stellen, steht der Menüpunkt „Areas“ bereit.

Klicke hier auf den Button „Add„, wie in den Schritten zuvor, um einen neuen Antrag zu öffnen.

Flug über dem Meer oder Strand?

Im ersten Schritt muss angegeben werden, ob über dem Meer oder Stränden geflogen werden soll. Je nachdem, wo sich die herausgesuchten Koordinaten für den Flug befinden.

Wenn nein, wird nur der Verwaltungsbereich abgefragt, wenn ja, muss die zuständige Captaincy der AMN angegeben werden (siehe weiter unten).

Stammdaten für den Flug wählen

Deine Drohne, den Piloten und ggf. deine Versicherung kannst du nun einfach aus dem Drop Down Menü auswählen.

Der Antrag für einen Drohnenflug mit Kamera ist ein wenig aufwändiger.

Nun wird es spannend. Es folgt die Angabe des Zeitraums für den die Genehmigung gelten soll. Hierbei ist der Bereich am oberen Rand zu beachten: Maximal 60 Tage sind möglich. Je nach Koordinaten kann die Erlaubnis aber auf 2 Tage eingeschränkt werden.

Wir sind mit 7 Tagen in der Regel gut gefahren. Sehr stark besuchte Orte oder Koordinaten im Einflussbereich des Militärs wurden auf 2 Tage eingeschränkt.

Bei „Time Period“ einfach „von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang“ wählen. Nachtflüge sind nicht gestattet (man kann aber sicher auch dafür eine Genehmigung bekommen).

Koordinaten, Flugbereich und Höhe angeben

Im nächsten Schritt erfolgen eigentlich die wichtigsten Angaben. Zunächst muss eine Form des Flugbereichs gewählt werden. Aufgrund der geringeren Anzahl der Angaben, haben wir hier immer „Circular“ gewählt.

Es sind dann nur die Koordinaten des Mittelpunktes eines Kreises und dessen Radius anzugeben. Außerdem ist die Flughöhe zu wählen. Hier hilft die Voa na Boa App weiter. In der Regel bekommt man hier die maximale Höhe genehmigt. Fordert man mehr, wird die Genehmigung meist auf eine niedrigere Höhe eingeschränkt.

Wer komplizierte Flugmissionen vor sich hat, kann auch Polygone oder sogar Pfade zur Genehmigung beantragen.

Weiterführende Informationen zum Flug

Außerdem müssen einige weitere Fragen beantwortet werden. Hier sind die Werte, die wir entsprechend eingetragen haben (bitte nicht blind kopieren, sondern auf deine Situation anpassen ;)).

  • Type of collection: Fotografie / Filnagem / photography / filming
  • Purpose: Vacation
  • Recipient entity: Me, private
  • Aerial images: Maybe YouTube, Social Media. Mainly private.
  • Complementary notes: Drone has a sign with my name and address on it as required by German law. I do not have a drone registration number from Portugal.

Das war auch „schon“ alles.

Diese Prozedur wiederholt sich nun für jede Koordinate an der die Drohne zum Filmen und Fotografieren eingesetzt werden soll.

Wo bekomme ich Koordinaten her?

Diese Frage stellten wir uns auch. In unserem Fall kam aufgrund der geplanten Reise nur Lissabon, die Gegend um Cascais und der Sintra Nationalpark in Frage. Im Rahmen einiger Recherchen zu diesem Thema bin ich mit Michael von dem Blog allucansurf.de in Kontakt gekommen.

Er hat eine sehr schöne Serie über seine Reise mit der Drohne nach Portugal geschrieben. Unter anderem hat er eine tolle Zusammenfassung von Koordinaten erstellt. Hier kann man sich super inspirieren lassen.

Die meisten unserer Punkte stammen direkt aus Michaels Liste und sind nur zu empfehlen.

Das Koordinatenformat

Ein Wort noch zu den Koordinaten. Diese müssen im Format Grade(°) und Dezimalgrade angegeben werden (also z.B. 38.713889, -9.139444).

Das Format in Grade(°), Minuten(′), Sekunden(″) und Dezimalsekunden versteht das e-AAN Tool nicht. Für die obigen Koordinaten wäre das dann 38°42’50.0″N 9°08’22.0″W.

Google Maps spuckt zum Glück beide Werte aus, sodass man hier nicht groß Umrechnen muss.

Um für einen beliebigen Punkt auf der Weltkarte bei Google die Koordinaten zu erhalten, einfach mit Rechtsklick die Stelle anklicken und „Was ist hier?“ wählen. Ein kleines Fenster am unteren Rand zeigt dann die Koordinaten in Graden(°) und Dezimalgraden an.

Wie geht es nun weiter?

Die ANN prüft die Anträge nun. Das geschieht meist 8 bis 10 Werktage vor dem Beginn des beantragten Zeitraums. Über den Beginn und das Ergebnis der Prüfung wird man sofort per Mail benachrichtigt.

Die Genehmigung lässt sich dann direkt als PDF im e-AAN herunterladen. Diese PDF-Dateien müssen dann auch ggf. an andere Behörden weitergeleitet werden.

Wir sind letztendlich mit einer ganzen Mappe voller Genehmigungen nach Portugal geflogen. Das Stückpapier hat sogar das ein oder andere Mal seinen Zweck erfüllt und Ärger abgewandt!

Änderungen der Antragparameter durch die AAN

Selten kommt es vor, dass die AAN den Antrag anpassen muss. Ggf. wird die gewählte Koordinate geringfügig verschoben oder der Radius oder die Höhe eingeschränkt.

Diese Änderung bekommt man mit der Genehmigung per Mail mitgeteilt. Es ist wichtig, diese Änderungen zur Kenntnis zunehmen, weil die Koordinaten auf der Genehmigung selbst den „alten“, beantragen Koordinaten entsprechen.

Eine Einschränkung las sich zum Beispiel folgendermaßen:

„[…] In accordance with the legal regime stated in the Decree-Law no. 42071, from December 30th 1958, regulated by the Portaria no. 17568, from February 2nd 1960, amended by the Portaria no. 358/2000, from June 20th, whose implementation, according to paragraph b), no. 3, art. 4th of the Law no. 28/2013, from April 12th, is a National Aeronautical Authority responsibility, and considering the potential risk of collection and dissemination of aerial imaging of sensitive sites for the national security, located in the requested area, and in order to avoid overruling/denial, your request registerregistered under number 20078 is hereby approved/authorized by this authority under the following terms and conditions: 1) the requested maximum height of 30m is reduced to 20m; 2) the requested range of 250m is reduced to 50m; 3) the center geographic coordinate  38.706868  -9.135398 is changed to  38.706672  -9.136122 (70m West of the previous coordinate).“

Was ist mit der Marine und den Nationalparks?

Je nach dem, wo deine Koordinaten liegen, musst du nun noch die AMN und/ oder die ICNF um Erlaubnis fragen.

Es ist wichtig zu wissen, dass die ANN zwar nach dem Flug über dem Wasser fragt, sie holt aber nicht die Erlaubnis bei der AMN für dich ein. Das ist deine Verantwortung! Einzig und allein die Kontakt zur Luftwaffe deckt die ANN mit ab.

Kontakt mit der AMN (Marine)

Auf der Website der AMN sucht du dir die zuständige Captaincy heraus und schreibst an die Kontaktadresse einfach eine Mail. Wir haben folgenden Text verwendet:

Dear Captain of Sea and war, [TITEL ANPASSEN!]
 
I am visiting your beautiful country in the beginning of [month year] and would like to take some photos and record some videos with my drone.
 
I am planning to fly at the following coordinates, which also will include flying over the the sea and on beaches. I therefore would like to kindly ask you for your permission to fly at the following spots:
 
Coordinate / Height above ground level / circular radius
 
38.775083, -9.091389 / 30 m / 500 m

 
The flight will take place from [date] to [date] from sunrise to sunset.
 
Your authorisation is highly appreciated.
 
I am looking forward to your answer.
 
Sincerely,

Drone-Zone.de / Nils Waldmann

Dazu hängt du die e-AAN Genehmigungen als PDF. Die Antwort erfolgte vom Lissabonner Captain innerhalb weniger Tage. Du bekommst dann eine Email mit dem Okay. Die druckst du aus und nimmst sie mit.

Kontakt mit der Naturschutzbehörde (ICNF)

Bei den Nationalparks bzw. der ICNF gilt dasselbe. Liegt dein Ziel in einem Bereich, der geschützt ist, musst du einen separaten Antrag stellen. Das geht mit einem einfachen PDF-Formular (siehe Link unten). Die Damen und Herren wollen allerdings so genannte KMZ-Dateien angehängt haben, die den Bereich des geplanten Fluges zeigen.

Die KMZ-Daten zu den beantragen Koordinaten lassen sich einfach herunterladen.

Diese Dateien kannst du dir nach erfolgreicher Genehmigung im e-AAN Portal herunterladen, um sie weiterzuleiten.

Das Antragsformular findest du hier (nur auf portugiesisch verfügbar, am besten den Google Translator Service für PDFs nutzen und die Übersetzung als Ausfüllhilfe verwenden). Dieses schickst du dann an rtf@icnf.pt

Die Antwort kommt ebenfalls mit einer Stellungnahme via e-Mail. Je nach Jahreszeit kann diese auch negativ ausfallen, wenn gerade besondere Arten brühten, etc. Dann in jedem Fall respektieren und nicht dort fliegen!

Was gibt es noch zu beachten?

Wie auch in anderen Ländern kann der Luftraum ungeachtet der ausgestellten Genehmigung gesperrt werden. Das gilt dann natürlich auch für den freien Luftraum.

Diese Sperrungen sind auf der Website der AAN inklusive KMZ-Datei (die sich mit Google Earth öffnen lässt) einsehbar und müssen auf jeden Fall vor jedem Start geprüft werden.

Die Portugiesen sind außerdem sehr beziehungsorientiert. Ein kleiner Hinweis an den nahestehenden Polizisten und ein kurzes Vorzeigen der ANN Genehmigung vor dem Start hält einem mitunter viel Diskussion vom Leib.

Alle Polizisten und offizielle Angestellten in Parks und Burgen waren sehr hilfreich. Nie bekamen wir ein pauschales „Nein“ zu hören. Alles wurde immer sauber geprüft. In der Regel ging alles in Ordnung.

Oft kam sogar der Hinweis, dass man andere Personen, die sich beschweren könnten, direkt an den Offiziellen weiterschicken sollte. Das ist aber nie passiert. Die Leute waren im Gegenteil sehr interessiert und haben sich gefreut. Oder es ware ihnen schlicht egal – das ist meist sogar das Beste. ;)

Schlusswort

Das ganze Prozedere klingt niedergeschrieben schlimmer, als es eigentlich ist. Mit unserem Guide hast du schon eine Menge Wissen vor dir liegen, das dir dabei hilft, deine Drohne legal in Portugal zu fliegen.

Wir wünschen viel Spaß im Urlaub mit der Drohne und hoffen, dass dir unser Artikel weitergeholfen hat.

Sollte dies der Fall sein, freuen wir uns darüber, wenn du den Artikel teilst. Bei Fragen oder Anregungen hinterlasse gerne jederzeit einen Kommentar.

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Bildquellen

Nils Waldmann

Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

23 Gedanken zu „Drohnen-Gesetze und Regeln in Portugal 2019 (So gehst du vor!)

  • Avatar
    14. Mai 2019 um 19:27
    Permalink

    Was ich nicht verstehe, wie soll ich nach genehmigten Koordinaten fliegen?

    Sagen wir mal ich wäre so weit (was ich noch nicht bin. Warte noch auf die AAN Freischaltung.) und hätte in der e-AAN div. Orte mit deren Koordinaten genehmigt bekommen.
    Dann bin ich in Portugal und stehe mit meiner Mavic 2 Pro an der ersten Koordinate. Gut finden werde ich den Punkt schon, aber wie soll ich wissen ob ich mit dem Copter in dem „Koordinaten Fenster“ fliege wenn:
    1. ich offline bin?
    2. die DJI App nutze um das Gerät zu steuern?

    Ich lese immer wieder das ihr eine App nutzt um euch zu orientieren bzw. danach zu fliegen, vermutlich die voa na boa. Nur wie geschieht das zeitgleich wenn ihr den Copter steuert? Hin und her zu wechseln ist doch nicht grade sinnvoll. Und selbst wenn hat das tool doch keine GPS Daten vom Copter, selbst wenn ich keine Internetverbindung in Portugal habe um mir zu sagen wo der Copter grade laut genehmigten Koordinaten (wenn überhaupt) grade ist.

    Antwort
  • Nils Waldmann
    15. Mai 2019 um 16:44
    Permalink

    Hallo Markus,
    vielen Dank für deinen Kommentar.

    Wir sind die Mavic 2 Pro mit dem Smart Controller geflogen. Ein Smartphone mit Internet (EU Roaming ist ja mittlerweile in den meisten Verträgen kostenlos), war also immer dabei.
    Die Flugplanung haben wir aber immer am Abend zuvor erledigt. Im e-AAN Portal kannst du dir nach Genehmigung die KMZ-Files herunterladen und in Google Earth öffnen. Da wir nur kreisförmige Gebiete für den Flug angefordert haben, war die Einhaltung leicht: Karte angucken, markante Grenzen einprägen und nicht über den Rand hinaus fliegen.
    Wir haben außerdem immer versucht möglichst von der Mittelpunktkoordinate zu starten (dafür sucht man sich diese ja aus) und haben dann mit einer Höhen- und Entfernungsbregrenzung in der DJI Go 4 App gearbeitet.

    Ich hoffe, das hilft dir weiter.

    Viele Grüße,
    Nils

    Antwort
  • Avatar
    15. Mai 2019 um 17:16
    Permalink

    Hallo,

    die Seite mit den Tipps zu Drohnenflügen in Portugal ist klasse! Sie hat mir sehr gut weitergeholfen. Vielleicht 1 Tipp, Du könntest noch angeben, dass das Formular für die Naturschutzbehörde ausschließlich in Portugiesisch zur Verfügung steht. Aber mittels Google Übersetzer lässt sich schnell feststellen, welche Felder mit welchen Informationen zu füllen sind.

    Die Geschwindigkeit der portugiesischen Behörden ist wirklich atemberaubend schnell. Da können sich unsere deutschen Behörden eine dicke Scheibe von abschneiden. Allein schon die Tatsache, dass das alles per E-Mail bzw. Online geht und lediglich ein Bestätigungsformular nach Account-Einrichtung ist per Schneckenpost zu verschicken, ist schon erwähnenswert.

    Viele Grüße
    Lucy

    Antwort
    • Nils Waldmann
      15. Mai 2019 um 17:54
      Permalink

      Hallo Lucy,
      freut mich sehr, dass dir unser Guide geholfen hat. Deinen Tipp mit dem Formular werde ich direkt ergänzen – danke dafür.

      Ja, die Portugiesen sind extrem schnell, dass ist man als Deutscher (leider) nicht gewohnt.

      Viele Grüße und guten Flug!
      Nils

      Antwort
  • Avatar
    19. Mai 2019 um 23:06
    Permalink

    Hallo Nils,

    vielen lieben Dank für diesen Guide! Er hilft mir wirklich sehr weiter!
    Anfangs war ich durch das AAN-Formular sehr verwirrt, da ich dort bei einem Gewicht ab 250g eine Registriernummer der ANAC angeben muss. Diese meinte aber, bis 25kg bräuchte ich gar keine Genehmigung von denen und eben auch keine Registrierung? Komisch.

    Und ich finds schon heftig, dass sie meinen Antrag erst 10 Tage vor dem eigentlichen Urlaub prüfen? D.h. wenn da was falsch gelaufen / ausgefüllt wurde, habe ich Pech gehabt und bekomme ggf. gar keine?

    Wir haben einen Urlaub in Madeira vor uns, und freuen uns wirklich sehr – ich glaube Drohnenaufnahmen wären da wunderschön :-)

    Liebe Grüße
    Thomas

    Antwort
    • Avatar
      20. Mai 2019 um 00:41
      Permalink

      Noch kurz ein Zusatz:

      Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht genau, wo ich überall filmen möchte. Am liebsten würde ich „die Insel“ angeben, mit Ausnahme der Heliports/Flughäfen.

      Was wird AAN machen, wenn ich einfach alle Straßen, Küsten und Wanderpfade angebe? Ich kann es eigentlich erst vor Ort genauer abschätzen.

      Weißt du, wieviel Ort man insgesamt angeben kann, ohne das es Probleme geben wird?

      Vielen Dank für deine Hilfe!
      Thomas

      Antwort
      • Nils Waldmann
        20. Mai 2019 um 04:58
        Permalink

        Hallo Thomas,

        danke für das Feedback. Der ganze Prozess ist ohne Frage nicht unaufwendig auf Seite des Piloten. Da du immer konkrete Punkte und Radien angeben musst, klappt das mit der ganzen Insel (ohne Air- und Heliports) natürlich leider nicht. Zu große Radien (> 100 m in der Stadt) wird man dir auch wieder beschränken. Die AAN ist da aber zum Glück sehr fair. Wenn du zu „großzügige“ Koordinaten anfragst, wird man dir diese – wenn möglich – reduzieren oder versetzen. In Deutschland dürfte man in diesem Fall mit großer Wahrscheinlichkeit erst einen neuen Antrag stellen.

        Das mit den 10 Tagen ist vor Ort absolut unkritisch. Wir haben noch ein paar coole Spots entdeckt und ich diese noch während unseres Aufenthalts genehmigt bekommen. Ich glaube man muss minimal 48h vor dem Datum einen Antrag stellen. Die 10 Tagesregel ist eher eine Art Sicherheitspuffer – d.h. es werden nur Anträge zur Bearbeitung garantierter, die 10 Tage vorher vorliegen.

        Bei mir wurden im Übrigen alle Orte genehmigt, selbst die, wo eine Rücksprache mit der Airforce nötig war.

        Viel Erfolg! :)
        Grüße,
        Nils

        Antwort
  • Avatar
    8. Juni 2019 um 18:14
    Permalink

    Hallo an die Macher dieser Informationsseite,
    ich finde es riesig toll für die ganzen Informationen über das Drohnengesetz in Portugal.
    Wäre es möglich, dass man von euch eine „Schritt für Schritt-Anleitung“ bekommen kann, da ich leider der Portugiesischen und englischen Sprache nicht mächtig bin.
    Die Seite von AAN kann ich wohl aufrufen aber die direkte Ansteuerung des Antragsformular zur Registrierung (euer Beispielbild) kann ich nicht finden.
    Zur besseren Info:
    wir fahren Mitte August mit dem Wohnmobil das erste Mal nach Portugal (über Frankreich-Spanien) und wissen noch nicht das Einreisedatum nach Portugal (es gibt keine zeitlich festgelegte Strecke).
    Den tatsächlichen Aufenthalt (wieviel Tage,wann, wie, wo) können wir auch nicht vorhersagen, da die Straße das Ziel ist.
    Wir haben die APP „Voa Na Boa“ und fragen uns ob diese APP vergleichbar mit der APP „DFS Drohnen“ zu Handhaben ist, sowie, wenn man nur „Voa Na Boa“ benützten würde, dann keine Genehmigung bräuchte. Dort sind ja bekanntlich die Regionen farblich (rot, orange, gelb, und blau) hervorgehoben wo man fliegen darf bzw. nicht oder braucht man grundsätzlich eine Genehmigung (wegen Videoaufzeichnungen).
    Persönlich gesehen ist unsere Meinung nach das deutsche Drohnengesetz unkomplizierter, da wir unter normalen Umständen laut der APP „DFS Drohnen“ genau ersehen können wo der normale Flug erlaubt ist.
    Über verständlicherweise sonstige Verbote (Flugplätze, Menschenansammlungen, Unfallorte bzw. öffentliche Gebäude usw.) möchte ich nicht eingehen, da es einem jeden Bewusst sein müsste wo man nicht fliegen darf.
    Wie schon vorab erwähnt wurde können wir nicht genau sagen (wegen den Koordinaten) wo uns der Weg in Portugal hinführt.
    Vielleicht sehen wir das ganze Prozedere zu problematisch an – aber wir möchten in keinem Fall mit dem portugiesischen Gesetz in Konflikt kommen – daher auch diese ganze Nachfrage

    Antwort
    • Nils Waldmann
      9. Juni 2019 um 05:54
      Permalink

      Hallo Alfred,

      vielen Dank für deine ausführliche Frage. Ich fürchte ich habe jedoch keine guten Neuigkeiten für dich in Bezug auf das spontane Starten deiner Drohne. Die Voa na Boa App kann man grundsätzlich schon als vergleichbar mit der DFS App ansehen. (Die DFS App reagiert zusätzlich dynamisch auf deinen Standort und erteilt eine Erlaubnis / Verbot. Das kann Voa na Boa nicht, hier muss man dann den Text lesen.)

      Der Aufstieg ist in den meisten Gebieten ohne besondere Genehmigung möglich. Das „Problem“ in Portugal ist lediglich, wie du richtig schreibst, dass man eine Genehmigung braucht, sobald Aufnahmen (Foto oder Video) gemacht werden. Da kommst du nicht drum herum – auch nicht an Orten, wo sonst ein genehmigungsfreies Fliegen möglich ist. Ab diesem Moment musst du den im Artikel beschriebenen AAN Prozess durchlaufen und kommst damit automatisch in die zeitlich (mehr oder weniger) und örtliche Abhängigkeit.

      Der Prozess ist definitiv „aufwändiger“ als in Deutschland. Dafür ist damit ein Aufstieg mitten in der Stadt möglich – d.h. völlig andere Perspektiven als in DE. ABER: Deutschland ist für Ausländer, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind, ebenfalls fast unmöglich legal mit der Drohne zu bereisen. Die DFS App gibt zwar luftraumtechnisch relativ gute Sicherheit und bezieht auch einige andere Komponenten der Drohnenverordnung ein, andere wichtige Dinge (wie Landschaftsschutzgebiete, die den Aufstieg verbieten), werden dir aber nicht angezeigt. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, muss teils städtische Verordnungen aus den frühen 90er Jahren durchforsten, um zu prüfen, ob ein Aufstieg okay ist. Hier sind die Portugiesen wenigstens transparenter organisiert, als die deutsche Bürokratie. :)

      Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen?

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
  • Avatar
    9. Juni 2019 um 09:04
    Permalink

    Hallo Nils,
    Danke für deine sehr ausführliche Antworten.
    Denke dass ich es so verstanden habe, selbst da wo ich keine Aufstiegsgenehmigung benötigen würde wird mir ein Strich durch die Rechnung gemacht da gleichermaßen keine Bildaufnahmen gemacht werden dürfen.
    Also doch Antrag stellen bei der AAN – O.K. – aber wie?
    Wenn ich auf die Seite der AAN gehe, wo finde ich den Antrag (s. euer Beispielbild) für eine Genehmigung?
    Wie verhält es sich bei meiner Art Urlaub, keine genauen Tage, keine genauen Orte – welche dementsprechende Daten kann/soll/muss ich angeben und für welche Zeitdauer?
    Alles Fragen die mir fast ;-) schlaflose Nächte bereitet (nun ganz so schlimm ist es auch nicht!).
    Natürlich ist es vermutlich besser wenn man in einer Stadt auch Aufnahmen machen kann (was ja in D verboten ist – dieses ist von meiner Sicht aus „nachvollziehbar“).

    Was die DFS Drohnen-APP anbelangt:
    ist es nicht so, wenn ich mich an einem Standort befinde und mir wird „Flug erlaubt“ oder „Flug verboten“, angezeigt, dass ich mich auf diesen Hinweis verlassen kann?
    Wenn ich den z.B. den Bayerischen Wald auswähle (Bereich grün gehalten – Naturpark), dann kommt Flug verboten oder entlang der Donau (auch Ufernähe) ist auch Flug verboten.
    Es hat jedes Land seine Vor- und Nachteile (in diesem Fall was Drohnengesetz betrifft).

    Hast du evtl. doch eine kleine Hilfestellung zum Antrag bei der AAN?
    Hoffe nicht lästig zu sein
    VG Alfred

    Antwort
    • Nils Waldmann
      11. Juni 2019 um 16:13
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      Hallo Alfred,
      „leider“ hast du das genau richtig zusammengefasst: Sobald du Aufnahmen machst, brauchst du immer eine Freigabe der AAN. Da du diese zumindest auf einen Ort beschränken musst (zeitlich sind in der Regel 7 Tage Gültigkeit der Genehmigung kein Problem), musst du dir in jedem Fall vorab Gedanken machen, wo du fliegen willst.

      Schau auf jeden Fall in die Voa na Boa App und suche dir Gebiete heraus, die nicht in einem Nationalpark liegen. Denn dafür brauchst du dann wieder eine zusätzliche Genehmigung (d.h. selbst wenn die AAN ja sagt, kann die Nationalparkbehörde immer noch nein sagen).

      Zum Antrag: Damit du überhaupt etwas in dem AAN-Tool machen kannst, musst du die Erklärung, welche am Ende der Registrierung heruntergeladen werden kann (oder wurde sie per Mail zugeschickt?), per Briefpost an die AAN geschickt haben. Erst dann, werden alle Einträge, wie in den Artikelbildern sichtbar, aktiviert. Hast du das bereits erledigt? Vielleicht liegt hier schon das Problem?

      Zur DFS Drohnen App: Die App versucht einigermaßen genau die Vorschriften der Drohnen-Verordnung umzusetzen. Ich empfehle in jedem Fall Map2Fly als zusätzliche App. Denn nur, weil du dich nicht in einem Naturpark oder Naturschutzgebiet befindest, kann es sich trotzdem um ein Landschaftsschutzgebiet oder einen geschützten Landschaftsbestandteil handeln. Ob das Fliegen hier erlaubt (bzw. nicht verboten) ist, musst du dann in der entsprechenden Satzung des Schutzgebietes nachlesen, um sicher zu gehen. Map2Fly kann diese „sonstigen Schutzgebiete“ wenigstens anzeigen und informiert einen im Falle von Landschaftsschutzgebieten über die Nummer des LSGs. Damit findet man über Google dann in der Regel recht zügig die Verordnung zum Schutzgebiet. Gefühlt ist ganz Bayern ein LSG. Aber nicht überall ist das Fliegen deshalb verboten.

      Leider alles nicht einfach. Weder in Deutschland, noch in Portugal.

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
  • Avatar
    12. Juni 2019 um 07:19
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    Hallo Nils,
    vielen Dank für deine Geduld.
    Leider habe ich noch keinen Antrag gestellt, da ich auf der Seite von AAN (https://www.aan.pt/) noch keine dementsprechenden Link in dem man den Antrag anfordern kann finden konnte.
    Bin der Portugiesischen bzw. Englischen Sprache nicht mächtig und deshalb ist der ganze Vorgang für mich schwer.
    Ich fahre ungefähr Mitte August los und werde vermutlich eine Woche später (vielleicht auch 1,5 Wochen???) vom Norden nach Portugal einreisen.
    Da ich Portugal noch nicht kenne ist es unmöglich eine Route fest zulegen.
    Wenn ich alles richtig verstehe (???) müsste/muss ich hergehen und im Vorab mit der APP „Voa na Boa“ bzw. Map2Fly (habe ich auch) meinen sogenannten Drohnenurlaub planen und mich nach Möglichkeit danach richten.
    Was ist dann, wenn ich einen bestimmten Ort (Gebiet „A“) von der AAN genehmigt bekommen habe und komme aus irgendeinem Grund dort gar nicht hin sondern fahre über eine andere Route nach Ort (Gebiet „B“) ? Dann habe ich vermutlich Pech gehabt – Gebiet „A“ Aufnahmen genehmigt, Gebiet „B“ verboten da keine Genehmigung.
    Finde dieses alles sehr frustrierend für das was ich eigentlich vorhabe, da ich eigentlich nur Aufnahmen von der Örtlichkeit wo ich mich persönlich gerade befinde (Aufnahmen in max. Umkreis 50 m – max. Höhe 30 m – max. 5 Min. Szenen) aufnehmen.
    Vermutlich werde ich dann die Drohne in Portugal doch nicht einsetzen, da ich mich keinem gesetzlichen Druck aussetzen möchte (jeder hat seine Sichtweise).
    Da finde ich Frankreich sehr, sehr liberaler mit der Beantragung einer Genehmigung und Handhabung von Drohnen. Einfach Antrag mit allen Daten (persönliche und Drohne) bei „AlphaTango“ ausfüllen, registrieren, ausdrucken, auf Verlangen vorzeigen (gültig 5 Jahre) und fertig ist die Suppe. Jetzt kann ich überall, da wo es gesetzlich erlaubt und legal ist, fliegen und Aufnahmen machen. Bin dort auch nicht gebunden auf „an welchem Tag, wieviel Tage, an welchem Ort, Koordinaten….“
    Für mich persönlich gesehen ist Portugal gegenüber Drohnenflügen „kein sehr liberales Land“, da alles sehr kompliziert, zu umständlich und zu aufwendig ist.
    Natürlich sehe ich die ganze Sache mit anderen Augen – bei allem Respekt – ich plane nicht meinen Urlaub nach dem Drohnengesetz in Portugal sondern plane meine ungezwungene Fahrt mit dem Wohnmobil.
    Wie schon mehrmals erwähnt: wie gelange ich überhaupt an den Antrag von der AAN – auf der Seite finde ich keine Möglichkeit (oder ich bin blind).

    Viele Grüße
    Alfred

    Antwort
    • Nils Waldmann
      12. Juni 2019 um 18:33
      Permalink

      Hallo Alfred,

      ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Für das was du vor hast (gemütliche Fahrt durch das Land) sind die Gesetze alles andere als günstig. Wenn man sich eher an einem Ort aufhält (Städtetrip nach Lissabon), dann ist alles halb so wild und machbar. Ich würde meinen Urlaub aber auch nicht nach den Gesetzen dort planen, das wäre mir ebenfalls zu doof.

      Bzgl. Antrag: Folge dem Link https://backoffice.aan.pt/operators-areas und klicke unten auf „Dont have account? Sing up“. So kommst du zur initialen Registrierung. Wenn du dieses Formular abgeschickt hast, bekommst du eine Mail mit einem PDF, welches du dann per Post unterschrieben an die AAN schicken musst. Ich kann nur empfehlen, den Google Chrome Browser zu nutzen. Bei fremdsprachigen Seiten erscheint ganz rechts in der Adresszeile ein kleines Symbol zur Übersetzung der Seiteninhalte in eine beliebige Zielprache (links neben dem Favoritenstern). Damit kommst du sicher besser klar. Ich hab’s gerade probiert. Aus dem Englischen ist das Ergebnis verständlich.

      Das mit Frankreich hört sich super an. So sollte es überall sein. Kurze Registrierung, um die Haftungsfragen zu klären und los geht’s. Aber das können wir uns wohl leider nicht aussuchen.

      Ich hoffe, dass ganze hilft dir wieder ein Stück weiter. :) Noch bist du mehr als rechtzeitig dran und ich würde in jedem Fall einige Anträge einreichen. Vielleicht kommt es ja doch dazu, dass du an dem einen oder anderen Ort aufsteigen kannst. Dann war es das wert! Sollten dir die ganze Infos doch noch irgendwie zum Fliegen mit deiner Drohne in Portugal verhelfen, freuen wir uns natürlich auch über eine kleine Spende via Paypal (siehe Button oben) :)

      Beste Grüße und eine tolle Reise,
      Nils

      Antwort
  • Avatar
    12. Juni 2019 um 22:06
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    Vielen Dank für deine Hilfe für die Beantragung bei der AAN sowie deine ausführlichen Erklärungen!
    Leider noch Nachfragen im Antrag:
    Nature of entity (bedeutet dieses „Herr, Frau“?)
    Representative full name (Vor- u. Nachnahme?)
    NIF (keine Ahnung!)
    Der Rest ist O.K.
    Wenn ich dieses Formular ausgefüllt habe und dann über diese Seite registriere bekomme ich dann eine Mail von der AAN mit dem Antrag?
    Muss man für jeden Flug einen Antrag stellen, oder kann man evtl. auch eine Liste mit den Örtlichkeiten aufstellen.
    Wann sollte der Antrag für die Fluggenehmigung stellen?
    Hoffentlich hast du Verständnis für meine Fragen!
    Zu guter Letzt: kann ich es riskieren in einem Bereich wo laut der „Voa na Boa“ App der Drohnenflug ohne Videoaufnahmen gesetzlich erlaubt ist doch eine SD-Karte in die Kamera einlegen (Kamera ist fest verbaut) ??????
    Die SD-Karte würde nach der Landung sofort entfernt und Daten wieder gelöscht!
    Ich erwarte natürlich kein O.K. von dir, es geht mir nur um das Risiko!

    Übrigens: ich habe sehr gerne gespendet!
    Gruß Alfred

    Antwort
    • Nils Waldmann
      13. Juni 2019 um 05:45
      Permalink

      Hallo Alfred,
      erst einmal vielen Dank für deine Spende! :)

      Zu deinen Formularfragen:

      Nature of entity -> Private / Hobby (außer du bist kommerziell unterwegs, dann eine der anderen Optionen)
      Representative full name: Dein Vor- und Nachname (und alle Mittelnamen)
      NIF: Deine Steuern-Identifikationsnummer (Das ist in Portugal Standard, danach fragt selbst der Fahrkartenautomat). Ich hab dort meine deutsche angegeben.

      Nach Abschluss des Formulars bekommst du eine Mail mit den Zugangsdaten zum eAAN Portal (siehe Link von vorher). Außerdem erhält du ein PDF, welches du ausdrucken und unterschreiben und dann per Briefpost an die AAN schicken musst. Sobald der Brief ankommt, aktiviert die AAN deinen eAAN-Zugang. Darüber wirst du per Mail informiert. Damit kannst du dann wie im Artikel beschrieben Anträge für Flüge stellen. Du musst für jeden Ort einen separaten Antrag stellen. Damit du sichergehen kannst, dass dein Antrag noch rechtzeitig bearbeitet wird, gibt die AAN eine Vorlaufzeit von 10 Tagen vor. Bei uns hat es aber auch mit 3 Tagen geklappt (das ist aber nicht garantiert).

      Das mit der SD-karte ist eine gute Frage. Ich sag mal so: In den ländlichen Gebieten hat es niemanden interessiert, was wir da mit der Drohne gemacht haben. Du solltest in diesen Situationen vielleicht vermeiden, direkt über den Pool des naheliegenden Hotels zu fliegen… Das Gesetz schreibt meines Wissens auch nicht vor, dass du keine Kamera / SD-Karte mit der umherfliegen darfst. Du darfst lediglich keine Aufnahmen machen, ohne die Genehmigung der AAN. Aktiv nach einer Genehmigung gefragt worden, sind wir nie. Die haben wir wenn überhaupt freiwillig nahestehenden Polizisten in der Stadt gezeigt, um direkt in Ruhe fliegen zu können.

      Ich habe auch in der Stadt einige Drohnen beobachtet, die in riesigen Radien und großen Höhen wild umher geflogen sind -> Ergo: Die hatten mit Sicherheit keine Genehmigung, denn die AAN hätte den Flugbereich niemals so gestattet.

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
  • Avatar
    13. Juni 2019 um 08:31
    Permalink

    Hallo Nils,
    allerbesten Dank für alle deine Unterstützungen – hat mir wirklich sehr geholfen!

    Sehr gut umschrieben mit den Aufnahmen!

    So – nun habe ich mich registriert und die Post geht heute noch raus.
    Passwort für den Zugang habe ich auch schon.
    Wenn ich in den Account reingehe… – müsste/kann man da jetzt schon etwas ausfüllen oder werden da Daten für genehmigte Flüge, nach meinen örtlichen Beantragungen, von der AAN ergänzt?
    Oder wie ist die Reihenfolge…
    Nochmals vielen Dank für deine Hilfe und Geduld.

    Viele Grüße
    Alfred

    Antwort
    • Nils Waldmann
      13. Juni 2019 um 17:50
      Permalink

      Hallo Alfred,

      wenn ich mich richtig entsinne, kannst du bis zur Aktivierung durch die AAN eher weniger im eAAN-Tool tun. Die im Artikel beschriebenen Schritte (Pilot anlegen, Drohne anlegen und Anträge stellen) sind definitiv erst nach der Aktivierung verfügbar. Also warte am besten ein paar Tage ab, bis die Email mit der Freischaltungsinfo kommt. Dann solltest du dem oben beschriebenen Guide folgen können.

      Viel Erfolg!

      Beste Grüße,
      Nils

      Antwort
  • Avatar
    14. Juni 2019 um 21:53
    Permalink

    Hallo Nils,
    vorerst mal besten Dank für deine Unterstützung!
    Werde mich vermutlich nochmals melden wenn ich die Mail von der AAN bekommen habe.
    Bestimmt tauchen von mir für dich noch Fragen auf.

    Herzliche Grüße
    Alfred

    Antwort
    • Nils Waldmann
      16. Juni 2019 um 19:08
      Permalink

      Hallo Alfred,
      sehr gerne! Wir Drohnen-Flieger müssen ja zusammenhalten! :)

      Viel Erfolg. Melde dich gerne bei weiteren Fragen.

      Grüße,
      Nils

      Antwort
  • Avatar
    9. Juli 2019 um 14:26
    Permalink

    Hallo Nils,
    zuerst, wir fahren Anfang September in den Urlaub (wann wir in Portugal eintreffen ist nicht vorhersehbar).

    Die Antwort von der AAN habe ich bekommen mit folgendem Textinhalt der relativ groß ist (ich bitte um Verständnis, wenn ich den kompletten Inhalt dir hier übermittle):

    Zitat Anfang
    „Sehr geehrter Herr / Frau,

    Das Büro der Nationalen Luftfahrtbehörde (AAN) bestätigt hiermit Ihre erstmalige Registrierung im Antrag e-AAN, so dass Sie von diesem Moment an Ihre Anträge einreichen können.
    Mit dieser neuen Webanwendung, die sich auf die Bereitstellung von Anträgen zur Genehmigung des Betriebs unbemannter Flugsysteme (Drohnen) im militärischen Luftraum oder zur Durchführung von Flugvermessungen bezieht, beginnt eine neue Phase in der Beziehung von Bürgern, Unternehmen und Institutionen zur EU AAN und umgekehrt
    e-AAN wird die einzige Kontaktroute in der Beziehung zwischen dem AAN-Büro und den unbemannten Luftfahrzeugbetreibern sein, deren wesentlicher Unterschied nach der erstmaligen Registrierung darin besteht,
    • Anfragen von jedem elektronischen Gerät, sei es Smartphone, Tablet oder Computer, ausführen, wodurch die vorherigen Kontaktwege (E-Mail, Post oder Fax) beseitigt und eine Reihe von Einschränkungen und Schwierigkeiten vermieden werden.
    • Füllen Sie ein vereinfachtes Formular aus, da die permanenten Daten der Registrierung automatisch verwendet werden und nur zur Definition und Anforderung von Betriebsbereichen erforderlich sind.
    • Über den persönlichen Bereich den Status aller eingereichten Anträge und der erteilten Genehmigungen festlegen, die jetzt elektronisch abgerufen, im PDF-Format heruntergeladen und bei Bedarf ausgedruckt werden.

    Es wird betont, dass mit der Implementierung dieser Anwendung die vorherigen Kommunikationsformen, die Formulare verwenden, nicht mehr akzeptiert werden.
    Natürlich wird es eine Übergangsfrist geben, um die bequeme Erstregistrierung und anschließende Validierung zu ermöglichen und die telefonische und persönliche Anwesenheit zu gewährleisten. Schließlich ist es ratsam, regelmäßig das AAN-Portal zu konsultieren, wo bei Bedarf zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt werden.
    Kein anderes Problem im Moment“
    Zitat Ende

    Angeblich soll sich in der Handhabung etwas geändert haben!?
    Wie darf ich dieses Schreiben interpretieren?
    kann es sein, dass ich über meinen Account per Internet vor Ort meinen Flug bei der AAN schriftlich
    ankündigen kann und dann eine Genehmigung in meinem Account vorfinde (den ich dann bei Veranlassung vorzeigen könnte?)
    Unter „Adicionar um RPA“ müsste ich eigentlich die Örtlichkeit und vieles mehr ausfüllen.
    Gut wäre es, wenn man kurzfristig alles bewerkstelligen könnte.
    z.B.: bin heute an dem und dem Ort – ich melde jetzt einen Flug über meinen Account an und bekomme dann „kurzfristig“ die Erlaubnis von der AAN, welches ich dann in meinem Account vorfinde!?
    Mach mir bitte ein wenig Hoffnung mit meiner Wunschvorstellung.
    Danke wiederum an dich
    Gruß Alfred

    Solltest du schon im Urlaub sein, dann gute Erholung!

    Antwort
    • Nils Waldmann
      12. Juli 2019 um 04:56
      Permalink

      Hallo Alfred,
      erst einmal sorry für die verzögerte Rückmeldung.

      Die Email bezieht sich auf das geänderte Verfahren von papierbasierten Anträgen auf das im Artikel beschriebene eAAN-System. Im Vergleich zum April hat sich da leider nichts verändert. Natürlich kannst du die Anträge direkt via Internet stellen und bekommst auch, wie beschrieben, ein PDF mit der Genehmigung. Das Ganze muss aber weiterhin ortsbezogen und mit einer Vorlaufzeit von 10 Tagen geschehen (das Minimalste sind glaube ich 3 Tage gewesen – darunter kann man gar keine Daten auswählen, wenn man einen Antrag erfasst).

      Eine spontane Freigabe, wie es die USA nun mit LAANC implementieren, gibt es in Portugal noch nicht. Das wird sich vielleicht in ein paar Jahren ändern, wenn die EU mit ihrem U-Space Projekt ein wenig weiter fortgeschritten ist.

      Tut mir Leid, dass ich keine positiveren Infos für dich habe :(

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
  • Avatar
    14. Juli 2019 um 08:30
    Permalink

    Hallo Nils,
    besten Dank für deine Antwort.
    Man liest halt doch gerne manche Texte (AAN) so wie man es gerne hätte.
    Werde vermutlich doch mit meiner Drohne und der Urlaubsart irgendwie zurecht kommen.

    Es hat sich doch gelohnt mit dir in Kontakt gekommen zu sein – das Wissen um die ganze Thematik hat mich bereichert.

    Viele Grüße und gute Zeit
    Alfred

    Antwort
    • Nils Waldmann
      14. Juli 2019 um 11:16
      Permalink

      Hallo Alfred,
      das freut mich sehr! Ja, einfach mitnehmen und sehen, wo das Fliegen klappt. :)

      Viel Spaß und auf bald!
      Gruß,
      Nils

      Antwort

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