DJI Terra v3.9.0 mit weiteren Features verfügbar

Publiziert von Nils Waldmann

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Der Drohnenhersteller DJI hat eine neue Version seiner Drohnen-Mapping- und Inspektionssoftware DJI Terra veröffentlicht (v3.9.0). Unter anderem ist es ab sofort die neue Zenmuse L2 Payload unterstützt.

DJI Terra ist die Lösung von DJI, um verschiedene Arten von Vermessungs-, Kartografie- und Inspektionsaufgaben in einer Anwendung zusammenzufassen. Das Tool erlaubt sowohl die Planung von Flugmissionen als auch das Generieren von 2D-Karten und 3D-Modellen aus Einzelbildern.

Verfügbar ist DJI Terra als Jahreslizenz oder als unbefristete Lizenz. Zudem werden entsprechende Wartungslizenzen für die Software angeboten.

DJI Terra v3.9.0 Update bringt Support für Zenmuse L2

Das veröffentlichte Update für Terra trägt ab sofort die Versionsnummer v3.9.0 und löst damit die v3.8.0 aus dem August 2023 ab. Die neue Software bringt neue Funktionen, Verbesserungen und Bug Fixes mit. Hier sind die wichtigsten Änderungen für euch im Überblick.

Neue Features

  • DJI Terra verarbeitet ab sofort Daten, die mit der neuen Zenmuse L2 LiDAR-Payload gesammelt wurden.
  • Zenmuse L2 lässt sich jetzt kalibrieren. Außerdem wurde die Kalibrierungsfunktion für die Zenmuse L1 ebenfalls auf LiDAR-Kalibrierung umgestellt.
  • Unterstützt für den Import von Höhenkontrollpunkten für LiDAR-Punktwolkenrekonstruktions-Missionen. Der Name wird von „Genauigkeitsprüfung“ zu „Genauigkeitskontrolle und -prüfung“ aktualisiert.
  • Neue Export-Funktion für XML-Dateien mit Verknüpfungspunkten (tie points) für Bildern und POS-Daten für Rekonstruktion mit sichtbarem Licht (RGB). Die XML-Dateien können in Software von Drittanbietern zur 2D/3D-Rekonstruktion verwendet werden.
  • Der Quality Report für LiDAR-Punktwolkenverarbeitung wurde in einer neuen Version veröffentlicht und unterstützt nun die Ausgabe von Flugparametern, IMU-Trackingfehlern, RMSE-Kontrollpunkten sowie weiteren Parametern.

Verbesserungen

  • Die Funktion „Glatte Punktwolke“ wurde optimiert. Die Punktwolkendichte wird nach Aktivierung dieser Funktion auf etwa ein Dritte der bisherigen Punktwolkendichte (in v3.8) reduziert.

Fehlerbehebungen

  • Es wurde ein Fehler behoben, durch welchen die Rekonstruktion schlecht funktioniert oder die Fehlermeldung 1005 angezeigt wurde, wenn sich Bilddaten von mehreren Kameras oder in unterschiedlichen Auflösungen in einem Ordner befinden, weil die Kameraparameter zuvor nicht vom Anwender konfiguriert worden sind.
  • Außerdem wurde ein Problem behoben, bei dem die Anmerkungs- und Messfunktion nicht verfügbar war, wenn es keine Ausgabe für die LiDAR-Punktwolken-Rekonstruktionsmission in DJI Terra v3.8 gab.

Das gibt es beim Update zu beachten

Wie immer, hält die Terra-Aktualisierung einige Voraussetzungen parat, die ihr vor dem Update erfüllen müsst. Die wichtigste davon betrifft die Grafikkarte eurer Workstation. Ab sofort kann eine DJI Terra Lizenz (ab v3.9.0) nur noch auf Computern mit NVIDIA-GPU bezogen werden.

Wer mit Höhenkontrollpunkten arbeitet, sollte beim Importieren von Höhenkontrollpunkten für LiDAR-Punktwolkenmissionen darauf achten, dass das Ausgabekoordinatensystem und das vertikale Koordinatensystem auf „Standard“ eingestellt sind.

Außerdem ist darauf Acht zu geben, dass ihr mit Testlizenzen ab Terra v3.8.0 keine berechneten Funktionen bei der Rekonstruktion von LiDAR-Punktwolken mit Datei größer als 8 GB mehr ausprobieren könnt.

Quelle: DJI

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

Bildquellen

  • DJI Terra auf einem Notebook – Image Source DJI: DJI | ©

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