Caddx stellt Dual-Sensor 4K-FPV-Cam Tarsier offiziell vor

Der Kamerahersteller Caddx hat seine Tarsier 4K-FPV-Kamera nun offiziell vorgestellt. Bereits im März hatten wir euch erstmals über die neue Kamera berichtet, die FPV-Kamera und 4K-Recording vereint.

Caddx hat nun die Katze aus dem Sack gelassen und weitere Details zur Tarsier FPV-Kamera veröffentlicht.

Dual-Sensor-Kamera im Miniformat

Somit handelt es sich bei der neuen Kamera um die erste Dual-Lens-FPV-Cam auf dem Markt. Zwei Sensoren sorgen dafür, dass die Tarsier sowohl einen FPV-Feed mit geringer Latenz, als auch 4K-Video parallel aufzeichnen kann.

Caddx Tarsier 4K FPV Cam Dual LenseBildquelle: Caddx / Facebook | ©
Die Tarsier FPV-Kamera kommt als Dual-Modul / Dual-Lens Setup.

Die Konstruktion dürfte auf alle Fälle für große Aufmerksamkeit sorgen und ist ein direkter Angriff auf die Action Cams im Würfelform, die bisher die 4K-Aufzeichnung auf vielen FPV Racern da draußen übernommen haben. Die Caddx Lösung ist insgesamt aber natürlich deutlich leichter, als eine Kombination aus 4K-Action Cam und separater FPV-Kamera.

1200 TVL und 4K/30p unter einem Dach

Der Bildsensor für die FPV-Übertragung löst dabei mit 1200 TVL auf und verfügt natürlich über Super WDR sowie ein Umschaltung zwischen 4:3 und 16:9. Die FPV-Kamera kann außerdem über ein separates OSD konfiguriert werden.

Für die 4K-Aufnahmen kommt eine 12-MP-Sensor von Sony zum Einsatz. Videos können so mit einer Bitraten von 70 MBit/s aufgezeichnet werden. Die maximale Auflösung beträgt 4K bei 30 fps. Die Kamera kann aber auch 1080p mit bis zu 90 fps aufzeichnen.

Kodiert wird das HD-Material in H.264 oder H.265. Dafür hat das System eine leistungsstarke Dual-Core-CPU an Bord. Außerdem soll die HD-Kamera mit einer mechanischen Bildstabilisierung ausgestattet sein. Aufgezeichnet wird auf eine microSD-Karte*, die mindestens U3-Spezifikation aufweisen muss.

DVR-Modul mit App-Support

Um all diese Funktionen zu ermöglichen, sind einige Komponenten der Kamera auf ein separates DVR (Digital Video Recorder) Board ausgelagert. Dieses hat Abmessungen von 29 x 29 mm bei einem Standardlochabstand von 20 mm. Die gesamte Kameralösung soll somit 18 g wiegen.

Caddx Tarsier 4K FPV Cam Dual Lense FrontBildquelle: Caddx / Facebook | ©
Von Vorne sieht die FPV-Cam besonders neuartig aus.

Trotz der Dual-Sensor-Konfiguration ist die Kamera an sich nur 16 mm tief und misst 19 x 20 mm in der Grundfläche.

Alle Bildeinstellungen der HD-Kamera sollen sich einfach über die Caddx FPV App ändern lassen. Dazu verfügt das DVR-Modul über eine Wifi-Anbindung.

Caddx integriert außerdem zwei digitale Mikrofone, die den Sound während des Fluges aufzeichnen und auch via FPV-Link übermitteln können.

Preise und Verfügbarkeit

Die Caddx Tarsier ist ab sofort vorbestellbar. Die neuen 4K-FPV-Kamera soll dabei 89 US-$ kosten, was in Anbetracht des potenziellen Wegfallen einer separaten 4K-Kamera natürlich sehr attraktiv ist. Wann genau der Versand erfolgt ist noch nicht bekannt.

Zusätzlich legt Caddx passenden ND-Filter für die 4K-Linse bei, um die Belichtungszeit bei starkem Sonnenschein einfacher anpassen zu können.

Quelle: Caddx

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

4 Gedanken zu „Caddx stellt Dual-Sensor 4K-FPV-Cam Tarsier offiziell vor

  • 31. Mai 2020 um 08:55
    Permalink

    Hallo Nils,
    ich bin der Roland und habe soeben meine Caddx Orca 4k bekommen und natürlich sofort ausprobiert. Als ich die aufgenommenen Video files mit der SD-Karte auf meinen PC übertragen wollte musste ich leider feststellen dass der PC keinen Zugriff auf die SD Karte bekam. Die Karte war überhaupt nicht mehr zu gebrauchen außerhalb von der Orca 4k nachdem ich sie über die CaddxFPV-App formatiert hatte wie es in der Anleitung auch beschrieben wird.
    Auch war keine Formatierung mehr möglich egal mit welchem PC ich es versucht hatte.
    Hast du Erfahrungen mit derlei Missständen oder kann hier ein Fehler meiner Kamera vorliegen?
    Über Deine Antwort würde ich mich freuen und mit besten Grüßen,
    Roland

    Antwort
    • 31. Mai 2020 um 11:47
      Permalink

      Hallo Roland,

      danke für deinen Kommentar. Zunächst einmal die Frage: Hast du eine andere microSD-Karte zur Hand mit der du das Verhalten verifizieren kannst? Erst danach würde ich tiefer nach einem Fehler suchen. Ist die Speicherkarte eventuell zu groß (bzw. größer als von der Kamera unterstütz – unwahrscheinlich, weil die Orca ja bis 256 GB verarbeiten können soll)?

      Das Verwenden eines anderen microSD-SD-Adapters kann auch Wunder wirken.

      Wenn die Karte aus der Kamera in den PC eingelegt wird (ich gehe davon aus du arbeitest mit Windows), ist in der Windows Datenträgerverwaltung noch ein Dateisystem für das Laufwerk gelistet? Es sollte ja eine FAT32-Partition drauf sein.

      Ich würde empfehlen, die Speicherkarte am Computer einmal mit dem SD Formater Tool von Panasonic zu formatieren. Das Tool hält die damals spezifizierten Standards für SD-Karten genau ein und hat mir schon bei so manchem Kompatibilitätsproblem mit Speicherkarten geholfen. Natürlich gehen dabei alle Daten auf der Karte verloren.

      Teile uns gerne dein Ergebnis mit!

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort
  • 3. Mai 2021 um 14:33
    Permalink

    Hallo Roland,
    hallo Nils,
    ich habe genau das gleiche Problem wie oben beschrieben.
    Ich bekomme die SD Karte zwar zurückformatiert, aber sobald ich sie wieder mit der Orca nutzen will muss ich sie in der App formatieren und der Spaß geht von vorne los.
    Ich behelfe mir gerade mit dem Download der Dateien aus der App auf das Smartphone, von dort in die Cloud und auf den Mac…das ist aber auch keine wirkliche Dauerlösung.
    Hast du / ihr hier noch einen Tipp für mich, wie ich dieses Problem beheben kann?
    Liebe Grüße,
    Lukas

    Antwort
    • 3. Mai 2021 um 16:40
      Permalink

      Hallo Lukas,

      erst einmal vielen Dank, dass du hier deinen Workaround mit uns geteilt hast. Das hilft sicher anderen schon einmal weiter.

      Leider hat Roland damals nicht mehr auf meine Fragen geantwortet. Hast du einmal probiert, die SD-Karte mit dem SD Formaten Tool von Panasonic zu formatieren? Wäre interessant, ob die Kamera diese Karte dann akzeptiert. Falls nicht, gibt es da wohl ein tieferliegendes Problem mit der Firmware der Orca 4K?

      Ich habe leider keine Kamera dieses Typs hier, um den Fehler nachzuvollziehen und kann daher nicht konkreter helfen. Sorry!

      Viele Grüße,
      Nils

      Antwort

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