Schnelleinstieg in den FPV-Flug

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Um dir einen schnellen Einstieg in das Thema FPV-Flug zu ermöglichen, haben wir im Folgenden ein paar interessante Produkte zusammengetragen. Beim FPV-Flug wird das Bild über eine sogenannte Videobrille – auch FPV-Goggles genannte – dargestellt. Diese Art der Bilddarstellung vermittelt das typische „Mittendringefühl„, welches FPV-Fliegen zu einer so tollen Erfahrung macht. Unter Modellbauern war FPV schon vor dem aktuellen Trend daher auch unter der Bezeichnung Immersionsflug bekannt.

Je nach Flugmodell und Art des FPV-Fluges wird natürlich auch eine entsprechende FPV-Kamera benötigt, die in das Modell integriert wird, um das Bild aus der Ich-Perspektive des Fliegers oder Quads aufnehmen zu können. Hier wird zu aller erst bei der Art der Signalübertragung unterschieden. Während es beim FPV-Racing auf minimale Verzögerung des Bildes ankommt und daher analoge Funktechnik verwendet wird, ist bei der FPV-Luftbildfotografie immer häufiger digitale Bildübertragung* anzutreffen. Letztere hat den großen Vorteil, wesentlich höher aufgelöste und somit qualitativ hochwertige Bilder vom Flugmodell auf die Brille des Piloten zu übertragen. Lediglich die Verzögerung des Bildsignals ist bei der digitalen Übertragung höher.

Zu guter Letzt benötigt ist noch die Funktechnik, die das Bild aus der Luft auf den Boden zum Piloten bringt. Dafür gibt es diverse Lösungen, welche in der Mehrzahl für das FPV-Racing ausgelegt sind und somit mit analogem Funksignal arbeiten. Damit das Bild drahtlos übertragen werden kann, benötigt es einen Videosender (VTX)* im Modell sowie einen Videoempfänger (VRX oder RX)* am Boden. Natürlich werden auch noch entsprechende FPV-Antennen benötigt. Alle gängigen FPV-Systeme arbeiten dabei auf dem 2,4-GHz- oder 5,8-GHz-Band. Wer mehr Infos zu analogen FPV VTX benötigt, für den haben wir einige Details in unserem Test zum FT951 Transmitter zusammengefasst.

Natürlich gibt es auch bereits fertig montierte und flugbereite Modelle mit FPV-Ausstattung zu kaufen. Solche FPV-Drohnen sind mittlerweile in allen Größen und Preisklassen verfügbar, egal ob für den Race-Tack oder das Wohnzimmer – das Produktangebot ist derzeit riesig.

Wer direkt in das FPV-Racing einsteigen will, muss sich außerdem mit der entsprechenden Akku-Technik auseinandersetzen. Professionelle FPV-Racing-Quads leisten in der Spitze mehr als 1 kW. Um diese Leistung bereitzustellen, benötigt es Hochleistungsakkus. Auf Drone-Zone.de findest du eine Vielzahl an aktuellen Akkus samt ausführlichen Testberichte.

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Bildquellen

Nils Waldmann

Nils Waldmann

...studierter Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftsinformatiker, leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und freier Redakteur bei dem Computer-Onlinemagazin Allround-PC.com.

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