Kelekona Cargo Drohne

Kelekona will eVTOL für 40 Passagiere bauen

Publiziert von Nils Waldmann

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Auch in der Luft könnte sich irgendwann die Frage stellen: Individualtransport oder teilen und mit vielen anderen Passagieren gemeinsam fliegen? Wenn es nach dem Startup Kelekona aus New York geht, gibt es nur eine Richtung: Mehr ist besser.

Die Unternehmen im Bereich der Urban Air Mobility (UAM) sprießen gerade wie Pilze aus dem Boden. Kelekona aus den USA könnte man zu dieser Gruppe an Unternehmen zählen. Gegründet wurde das Strauß nämlich erst im Jahr 2019.

Die Idee des Kelekona eVTOL ist einfach: Mehr Passagiere pro Flug transportieren und somit den Luftraum effizienter nutzen. Das Argument: Individualverkehr zwischen den Wolken zu replizieren, könnte bald verstopfte Himmel statt Straßen bedeuten.

Kelekona eVTOL soll Massentransport ermöglichen

Das gerade an Startup aus der Metropole New York City auf die Idee gekommen ist, auch am Himmel lieber mehr als zwei bis sechs Personen pro Fluggerät zu transportieren, wundert wenig. Die Stadt ist auch heute massiv auf ihr breites Metro-Netz angewiesen, mit denen sich ein Großteil der Einwohner der Stadt von A nach B bewegt.

Kelekona Cargo DrohneBildquelle: Kelekona | ©

Kelekona will dieses Prinzip in die Luft bringen. Nicht direkt mit hunderten von Personen pro Fluggerät. Aber mit deutlich mehr als zwei, vier oder sechs Passagieren – so, wie es Lösungen der Konkurrenz von EHang und Co aktuell tun.

Konkret soll das eVTOL von Kelekona bis zu 40 Passagiere und den Piloten tragen können. Dazu ist diese Taxidrohne natürlich auch außen deutlich größer. Durch die Größe sollen aber auch die Flugpreise entsprechend sinken.

Das Unternehmen setzt also zunächst ganz bewusst auf bemannte Technologie. Wobei es wohl mit der geplanten Ausstattung nicht fern liegt, dass die neue Drohne in Zukunft auch alleine navigieren könnte.

Los Angeles – San Fransisco in einer Stunde

Die Vision des Gründers des Unternehmens ist es, auch mittlere Strecken schnell und kosteneffizient durch Luftrransport zu überbrücken. Für die beliebte Strecke zwischen den Städten Los Angeles und San Francisco will man eine Reisezeit von 1 Stunde erreichen. Mit dem Auto benötigt man für die knapp 400 Meilen circa 6,5 h.

Auch Europa wurde schon bedacht: Die Strecke London nach Paris will das Unternehmen ebenfalls in einer Stunde schaffen. Sogar zu Preisaussagen lassen sich die Unternehmen bereits hinreißen. Gegenüber digitaltrends wurden Preise von 89 US-$ pro Ticket für einen 30-Minuten-Flug zwischen New York und den Hamptons genannt.

Angetrieben werden soll das neue eVTOL – das aktuell nur digital existiert – von acht Mantelpropellern. Die Energie kommt aus großen Akkus. Diese sind für einen schnelle Umschlag komplett wechselbar. Ein Konzept das schon Elon Musk beim Tesla Roadster der ersten Generation beworben hatte.

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Quelle: Kelekona

Ausgestattet mit doppeltem Radar, allseitigen Kameras und Tele-Kameras an der Front soll das Fluggerät Hindernisse und Gefahren in bis zu 100 Meilen Entfernung erkennen.

Natürlich muss Kelekona nun zunächst liefern. Und bis alle nötigen Freigaben für die Transport von Personen vorhandne sind hat das Unternehmen auch schon einen Plan B: zunächst sollen Waren transportiert werden. Bis zu 4.500 kg Zuladung soll das eVTOL statt der 40 Personen transportieren können.

Einen sportlichen Zeitplan gibt es außerdem: Eine solche Cargo-Version soll sich bereits 2022 in die Luft erheben.

Quelle: digitaltrends, Kelekona

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils. Ich bin Modellbauer seit frühen Kindertagen. Meinen ersten Multicopter habe ich bereits im Jahr 2012 gebastelt und bin FPV-Pilot der ersten Stunde. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich Drohnen & UAVs berichte und teste ich auf Drone-Zone.de die neuesten Drohnen, Kameratechnologie sowie interessantes Drohnenzubehör.

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  • Kelekona Cargo Drohne: Kelekona | ©

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