Hubsan präsentiert Zino Mini Drohne mit 1/1,3″-Sensor

Der chinesischen Drohnenhersteller Hubsan bringt mit der Zino Mini nun in kürzester Zeit das dritte Modell im Sub-250g-Segment auf den Markt. Die Zino Mini unterscheidet sich dabei in ihrer Ausstattung von den beiden bestehenden Drohnen der aktuellen Zino-Serie.

Langsam müssen Interessenten bei Hubsan richtig aufpassen, denn neben der Zino Mini Pro und der Zino Mini SE kommt nun auch noch die Zino Mini (ohne Zusatz) auf den Markt. Das neue Modell reiht sich damit zwischen die Pro und die SE ein und soll das mittlere Preissegment abdecken.

Dazu macht Hubsan Abstriche bei der Hinderniserkennung, bleibt aber bei der Kamera auf den Spuren der Pro-Variante.

Zino Mini behält 1/1,3-Zoll-Sensor

Die neue Zino Mini bildet damit die Stufe zwischen der Einsteigervariante Zino Mini SE und der zu erst vorgestellten Zino Mini Pro. Hubsan bewirbt den Neuzugang seiner Zino-Familie auch mit dem Zusatz „Let more people fly“ und spielt damit klar auf eine Kundengruppe an, die auf ein gutes Preisleistungsverhältnis achtet.

Hubsan Zino Mini DrohneBildquelle: Hubsan | ©

Insgesamt sind sich alle drei Modelle der aktuellen Zini-Generation damit sehr ähnlich und teilen sich die wichtigsten Eckdaten, wie beispielsweise das Gewicht von 249 g und die Gehäusegröße mit einem Propellerabstand (diagonal) von 220 mm.

Unterschiede macht die Zino Mini aber bei der Kamera im Vergleich zur günstigeren SE-Variante. Hier bringen die Chinesen denselben Sensor mit 1/1,3 Zoll zum Einsatz, der auch in der Zino Mini Pro seine Arbeit verrichtet. Das bedeutet, auch die neue Zino Drohne kann 4K mit 30 fps aufnehmen. Die Videobitrate ist mit bis zu 200 MBit/s ebenfalls auf dem Niveau der Zini Mini Pro.

Gleicherweise übernimmt das neue Modell den internen Speicher von der Pro-Version und wird mit 64 oder 128 GB eMMC-Speicher angeboten. Videos werden natürlich mit dem aktuellen H.265 Codec aufgezeichnet. Für Fotos steht jedoch nur JPEG bereit. Dafür gibt es einen Night Mode, der Aufnahmen automatisch verbessern und enttäuschen soll.

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Keine Hinderniserkennung, aber SyncLeas 3

Der zweite große Unterschied, dieses mal im Vergleich zur Pro-Version, ist die Hinderniserkennung. Während die Mini Pro auf eine dreiseitige Objekterkennung und Hindernisvermeidung zurückgreifen kann, bleiben der Zino Mini lediglich die nach unten gerichteten Kameras zur visuellen Positionierung. Diese kommen dafür immerhin mit LED-Beleuchtung für präzise Funktion bei schwachen Lichtverhältnissen.

In dieser Disziplin ist die Zino Mini der SE-Variante also ebenbürtig, denn hier verzichtet Hubsan ebenfalls auf die Ausstattung mit erweiterten Sensoren für die Hinderniserkennung. Die Objektverfolgung via ATVT 3.0 bleibt dem neuen Modell aber erhalten.

Im Gegensatz zur SE greift die neue Zino Mini dann aber wieder auf das SyncLeas 3 Protokoll zurück und soll damit in den Genuss der gleichen Reichweite (bis zu 6 km unter CE-Bedingungen) kommen, wie das Pro-Modell. Im Vergleich zu SyncLeas 2 hat das neuere Protokoll nicht nur 2 MBit/s sondern 20 MBit/s für den Video-Livefeed in Full-HD zur Verfügung.

Bei der Flugzeit muss die Zino Mini ebenfalls keine Abstriche machen. Bei allen Modellen kommt der gleiche Akku mit 3000 mAh zum Einsatz. Das soll bei der neuen Mini für bis zu 40 Minuten Flugzeit reichen, die Pro wird ebenfalls mit 40 Minuten angegeben und die SE schafft laut Hubsan sogar bis zu 45 Minuten mit einem Akku in der Luft.

Preise und Verfügbarkeit

Aktuell ist die neuste Zino Mini Drohne noch nicht vorbestellbar. Den Preis verrät uns der Hersteller aber bereits: Mit einem Akku und 64 GB Speicherkapazität soll die Drohne 498,81 Euro (UVP) kosten (wie immer dürften dazu noch Steuern und Zollgebühren kommen).

Zum Vergleich: Die SE kostet in der einzigen Variante 370,91 Euro, die Pro gibt es im Standardset mit 64 GB ab 556,95 €. Ob Interessenten wegen eines Aufpreises von knapp 50 Euro auf die Hinderniserkennung verzichten wollen (Mini vs Pro), überlässt Hubsan ab sofort dem Kunden selbst.

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Quelle: Hubsan

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Bildquellen

  • Hubsan Zino Mini Drohne: Hubsan | ©

Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

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