GoPro Karma: Enttäuschte Kunden sammeln Unterschriften

Die GoPro Karma Drohne hat dem weltbekannten Kamerahersteller GoPro nicht viel Positives eingebracht. Enttäuschte Kunden sind nun dabei sich zu organisieren, um GoPro zum Handeln zu bewegen.

Die GoPro Karma Drohne kam zu einer Zeit auf dem Markt, zu der noch viele Chancen für neue Player im Consumer Drohnen Segment existierten. Wie auch anderen Konkurrenten (wir erinnern und an 3D Robotics), fiel aber auch die Karma Drohne relativ kurz nach ihrem Launch einer groß angelegten Rückruf- und Austauschaktion zum Opfer.

GoPro entschied sich damals nach begrenzter Zeit den Vertrieb der Karma Drohne einzustellen und sich aus dem Drohnengeschäft zurückzuziehen.

GoPro Karma macht für viele Besitzer Probleme

Seit dem ist GoPro ununterbrochen mit Problemberichten von Kunden konfrontiert – zumindest wenn man den einschlägigen Foren und Plattformen Glauben schenken will.

Go Pro Karma Drohne und Kamera
Die GoPro Karma Drohne ohne Karma Grip und Hero Kamera.

Ein großer Fehler, dass die gesamte Karma Flotte mit einem Schlag außer Gefecht setzte, war die Veränderung des „World Magnetic Models“ mit dem Jahreswechsel in 2020. Die Drohne verweigerte daraufhin vollständig ihren Dienst.

Letztendlich war GoPro in der Lage, das Problem mit einem Software-Update zu beheben und die Drohnen wieder funktionsfähig zu machen.

Nun gibt es neue Probleme, die in ihren Auswirkungen ähnlich weitreichend zu sein scheinen.

Karma und Controller lassen sich nicht mehr koppeln

Der neue Fehler, der ebenfalls viele der Karma Besitzer zu betreffen scheint, verhindert erneut, dass die GoPro Drohne verwendet werden kann.

In diesem Fall lassen sich die Drohne und der Controller einfach nicht mehr verbinden. Beide Geräte können zwar eingeschaltet werden, eine Kommunikation findet aber nicht mehr erfolgreich statt.

In diesem Zustand ist die GoPro Karma Drohne natürlich nicht verwendbar und das macht viele Nutzer offenbar wütend oder sorgt mindestens für Enttäuschung.

Der Fehler wird von einigen Kunden auf ein Update zurückgeführt. Danach war die Drohne für viele offenbar nicht mehr verwendbar. Ein Gemeinsamkeit die betroffene Karma Kunden offenbar bereits ausgemacht haben, ist, dass der Fehler auftrifft, nachdem die Kamera inklusive Stabilisator eingesteckt wurde.

GoPro hat sich zu dem Problem noch nicht offiziell geäußert.

Kunden sammeln Unterschriften

In ihrer Verzweiflung haben sich bereits über 500 betroffene Kunden aus der gesamten Welt zusammengefunden, um einen gemeinsamen Brief an GoPro zu senden.

Die Organisation wurde von einem YouTuber mit den Namen „Gavin Gene“ initiiert, der aus den USA zu stammen scheint. In einem Video erklärt er, was genau das Problem mit seiner Karma Drohne ist, was er bereits unternommen hat und warum er diese Aktion nun startet.

Gavin betont in dem Video aber ganz klar, dass es ihm nicht darum gingen, möglichst großen Schadensersatz oder eine Rückerstattung seines Geldes zu bekommen. Er will viel mehr, dass den vielen hunderten (oder wohl eher tausenden) Betroffenen gleichermaßen geholfen wird und die Karma Drohne wieder zurück in die Lüfte kommt.

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Quelle: Gavin Gene

Falls ihr betroffen seid, findet ihr alle Details zum Mitmachen im eingebundenen Video. Der entsprechende Brief, der an GoPro gesandt werden soll, ist hier einzusehen.

Hinweis: Drone-Zone steht mit dieser Kunden-Aktion in keinerlei Verbindung. Wir haben lediglich immer wieder Anfragen aus unserer Community zu Problemen mit der GoPro Karma Drohne erhalten und sind der Meinung, dass diesem Fehler Aufmerksamkeit zuteil kommen sollte.

Quelle: Gavin Gene via YouTube

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Nils Waldmann

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