Autel Dragonfish UAV Draufsicht

FCC Leak: Autel Dragonfish Controller gelistet

Publiziert von Nils Waldmann

am

Vor einigen Wochen berichteten wir bereits über die neue Dragonfish Drohne von Autel Robotics. Nun ist der neuste Drohnen-Controller von Autel erstmals im Rahmen der FCC-Anmeldung in den USA aufgetaucht.

Die Dragonfish Drohne von Autel ist eine sogenannte VTOL-Drohne, die im Streckenbetrieb wie ein Flugzeug unterwegs ist und somit deutlich effizienter fliegen kann als ein herkömmliche Drohne im Quadcopter-Design.

Die Dragonfish Drohne soll sich dabei vor allem für das Kartografieren oder die Überwachung aus der Luft eignen. Damit sich das neue Modell auch komfortabel steuern lässt, hat Autel Robotics ebenfalls einen neuen Controller entwickelt.

Dragonfish Controller mit großem Display

Die neuen Informationen stammen, wie so oft, aus der offiziellen Anmeldung des neuen Produktes bei der US-amerkanischen FCC-Behörde. Unter der Nummer DFRC2409A sind hier nun ausführliche Informationen, Bilder und sogar die Bedienungsanleitung der neuen Fernsteuerung aufgetaucht.

Autel Dragonfish UAV DraufsichtBildquelle: Autel Robotics | ©
Die Dragonfish Drohne von Autel Robotics.

Offiziell trägt die neue Fernsteuerung den Namen Dragonfish PAD Remote Controller (DFRC-1). Sie basiert auf einem vollständig integrierten Design, das ein großes Touch-Screen und sämtliche andere Hardwarekomponenten in einem Gerät vereint.

Ein extra Smartphone oder Tablet ist damit nicht mehr nötig, um die Dragonfish Drohne zu steuern. Dasselbe Prinzip kennen DJI-Anwender bereits von dem DJI Smart Controller, der ein nahezu identisches Konzept verfolgt.

Im Inneren des Dragonfish PAD Controllers arbeitet ein Android Betriebssystem, das zum Ausführen unterschiedlicher Apps dient. Dazu zählt neben einem Chrome-Browser natürlich auch Autels Dragonfish App zur Steuerung der Drohnenfunktionen.

Breite Funk- und Buttonausstattung

Die neue Fernsteuerung unterstützt offenbar diverse Frequenzbänder. Zur Kommunikation mit der Drohne stehen beispielsweise primär 900 MHz und 2,4 GHz bereit. Als Backup-Kanal kann ein zweites Funkmodul im 5,8-GHz-Band verwendet werden.

Außerdem scheint es direkt zwei WiFi-Module zu geben, die unter anderem auch die Kommunikation mit dem Internet oder aber einem andern Dragonfish PAD Controller ermöglichen.

Zudem ist ein GPS-Modul zur Standortbestimmung der Fernsteuerung integriert.

Die Fernsteuerung kommt außerdem mit einer Vielzahl an Knöpfen. Dazu zählen Drehräder und Buttons an jeder Schulterseite. Außerdem gibt es einen USB-Anschluss und einen HDMI-Port. Des Weiteren verrät die Anleitung, dass man den Controller mit einer microSD-Karte ausstatten kann. Darüber hinaus ist auch ein SIM-Karten-Slot abgebildet.

Die Antenne des Controllers lassen sich individuell positionieren und können zum Transport eingeklappt werden. Auf der Vorderseite gibt es zusätzlich zu den beiden Steuerknüppeln einen Home- und einen Kamera-Button.

Betrieben wird die Fernsteuerung mit einem integrierten 3S-Akku (11,4 V) mit einer Kapazität von 8.200 mAh. Geladen wird der Controller mit einem separaten Ladegerät, das gleichzeitig auch zum Aufladen der Flugakkus der Drohne verwendet wird.

Quell: FCC via FCCID.io

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils. Ich bin Modellbauer seit frühen Kindertagen. Meinen ersten Multicopter habe ich bereits im Jahr 2012 gebastelt und bin FPV-Pilot der ersten Stunde. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich Drohnen & UAVs berichte und teste ich auf Drone-Zone.de die neuesten Drohnen, Kameratechnologie sowie interessantes Drohnenzubehör.

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