QYSEA FIFISH V-EVO Unterwasserdrohne auf einem Holzsteg

QYSEA stellt FIFISH V-EVO Unterwasserdrohne mit 4K/60 fps vor

Publiziert von Nils Waldmann

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Der ROV-Spezialist QASEA hat mit der neuen FIFISH-V-EVO Serie seine erste Unterwasserdrohne vorgestellt, die Videoaufnahmen mit 4K und bis zu 60 fps liefern soll. Außerdem lässt sich die kleine Tauchdrohne mit einem Greifarm ausstatten und soll bis zu 100 Meter tief tauchen können.

Drohnen gibt es nicht nur für das Fliegen in der Luft, sondern auch für die Erkundung von Gewässern. Im Fachjargon spricht man häufig von ROVs (remotely operated underwater vehicle) – also ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugen.

Neben dem Boom in der UAV-Branche haben sich in den vergangenen Jahren auch immer mehr Unterwasserdrohnen am Markt etabliert. QYSEA hat jetzt seine neuste Kreation veröffentlicht, die sich auch an Privatanwender richtet.

FIFISH V-EVO bekommt verbesserte Kamera mit AI

Die FIFISH V6 Serie von QYSEA ist bereits eine Weile auf dem Markt und wurde in einem spannenden Projekt sogar mit einer fliegenden Drohne gekoppelt.

QYSEA FIFISH V-EVO Unterwasserdrohne auf einem HolzstegBildquelle: QYSEA | ©
Die FIFISH V-EVO Drohne an Land.

Die neue FIFISH V-EVO ist die neuste Ergänzung der V6-Serie und kann damit auf eine Reihe an Verbesserungen zurückgreifen. Im Mittelpunkt steht dabei die neue Kamera, welche weiterhin 4K-Auflösung für Unterwasserabenteuer bietet, jetzt jedoch mit bis zu 60 Bildern pro Sekunden aufzeichnen kann. Alternativ stehen auch 50fps, 30fps oder 25fps zur Verfügung – je nach Anforderung. Der neue Sensor wird dabei mit einem Objektiv mit 166° FOV kombiniert, um maximal viel Bild einzufangen.

Damit in größeren Tiefen – die FIFISH V-EVO kann bis zu 100 Meter tief tauchen – noch etwas auf dem Bildschirm über der Wasseroberfläche sichtbar ist, gibt es außerdem einen verbesserten LED-Spot mit einer Helligkeit von bis zu 5000 Lumen. Dieser soll mit einer neutralen Lichtfarbe von 5500 K für ausgewogene Bilder sorgen.

Apropos Bildqualität: Die V-EVO kann ab sofort auf einen intelligenten AI-Bildfilter zurückgreifen, der reflektierendes Plankton („White Marine Flakes“) aus den Videos und Fotos entfernen solle.

Zudem gibt es den neuen „AI Vision Lock“, der ein bestimmtes Motiv automatisch im Fokus und in der Bildmitte halten soll, ähnlich wie man es von modernen Kameradrohnen in der Luft gewohnt ist.

360° Bewegungsfreiheit und FPV-Brille

Die Unterwasserdrohne ist dabei so aufgebaut, dass ihr stromlinienförmiges Gehäuse besonders wenig Angriffsfläche für Unterwasserströmungen bieten soll, um das nur 3,9 kg schwere ROV möglichst ruhig zu halten.

Gesteuert wird die FIFISH V-EVO mit sechs unabhängigen Antrieben, die für Vorschub in die gewünschte Richtung sorgen und das kleine Unterwassergefährt mit bis zu 1,5 m/s vorwärtsbewegen. Damit kann sich die Drohne in alle Richtungen bewegen und drehen.

Die notwendige Energie kommt dabei aus einem 97 Wh großen Akku, der direkt an Bord der FIFISH V-EVO sitzt. Die gesamte Datenübertragung zum Piloten der Tauchdrohne erfolgt im Standardlieferumfang über ein 100 m langes Spezialkabel. Dieses lässt sich bei Bedarf mit einer optionalen Spuhle auf bis zu 300 Meter erweitern.

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Quelle: QYSEA

Der Pilot kann die Drohne dann über einen Controller und die FIFISH App steuern. Alternativ lässt sich die Unterwasserwelt auch aus der FPV-Perspektive erkunden, die dank der VR-Brille sogar die Ausrichtung der Drohne im Wasser mit einem Headtracker steuern kann.

Preise und Verfügbarkeit

QYSEA bietet die FIFISH EVO-V in zwei verschiedenen Paketen an. Das Standardset geht für einen Preis von 1499 Euro (UVP) an den Start. Dafür bekommt ihr die Drohne, das 100-m-Kabel, den Controller, die VR-Brille sowie ein passendes Case.

Für 1799 Euro (UVP) gibt es ein weiteres Set, welches dann noch einen Roboterarm mitbringt, der sich am Erweiterungsport am Bauch der FIFISH EVO-V befestigen lässt.

Bestellt werden kann die Unterwasserdrohne im Online-Handel oder direkt beim Hersteller.

Amazon.de:

Quelle: QYSEA

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils. Ich bin Modellbauer seit frühen Kindertagen. Meinen ersten Multicopter habe ich bereits im Jahr 2012 gebastelt und bin FPV-Pilot der ersten Stunde. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich Drohnen & UAVs berichte und teste ich auf Drone-Zone.de die neuesten Drohnen, Kameratechnologie sowie interessantes Drohnenzubehör.

Bildquellen

  • QYSEA FIFISH-EVO Unterwasserdrohne – Image Source QYSEA: QYSEA | ©

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