6 Monate Haft für Drohnen-Schmuggler in Schottland

In Schottland ist ein Mann zu einer Haftstrafe von 6 Monaten verurteilt worden, nachdem er versucht hat Gegenstände mit seiner Drohne in das lokale Gefängnis zu schmuggeln. Aufgrund einer Vorstrafe sitzt der Pilot nun selbst hinter Gittern.

Auch kleine Drohnen lassen sich bereits ohne größere Aufwände für den Transport leichter und kompakter Gegenstände umrüsten. Gerade im Kontext der illegalen Versorgung von Häftlingen mit verschiedensten Gegenständen, werden Drohnen deshalb weltweit immer stärker als Bedrohung für Strafvollzugsanstalten wahrgenommen.

In Deutschland hat Bayern beispielsweise bereits ein Pilotprojekt gestartet, um Drohnen über Gefägnisgrund mit speziellen Netzwaffen abzufangen. In Edinburgh, Schottland kam es nun zu einem Schmuggelversuch, der jedoch nach hinten losging.

Schottland: 25 Jähriger Drohnenpilot landet im Knast

Ein 25 Jahre alter Mann wurde nun in Schottland zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten verurteilt. Das Urteil wurde im Kontext eines Schmuggelversuches gesprochen, bei dem der Schotte eine Drohne zum Transport von Gegenständen in das Her Majesty’s Prison Edinburgh verwendete.

Bei dem Transportversuch ging es offenbar darum, mehrere Mobiltelefone mithilfe einer Drohne über die Schutzanlagen des Gefängnis zu fliegen und im Innenhof der Anlage an Häftlinge zu übergeben. Der Mann hatte für diese Aufgabe offenbar aus einer unbekannten Geld angenommen.

In diesem Fall kam es aber nie zum Abwurf des Schmuggelgutes. Der Drohnenpilot soll die Drohne vor seinem Ziel bereits zum Absturz gebracht haben. Die Polizei wurde bei einer Durchsuchen der näheren Umgebung später fündig und konnte die Drohne bergen.

Polizei durchsucht Auto und wird fündig

Die Polizei wurde am 22. November 2020 am Nachmittag auf einen Mann aufmerksam gemacht, der mit einer Drohne in der Nähe der Rückseite des Gefängnisses gesehen wurde.

Die Beamten konnten den Mann daraufhin in einem Auto identifizieren, das von einer Frau gefahren wurde. Bei einer Durchsuchung des Wagens wurden unter anderem einige der Mobiltelefone gefunden. Der Verurteilte hatte sich diese zuvor offenbar bei einem kurzen Stopp auf einer Toilette in die Socken gestopft.

Der Mann war bereits Angeklagter in einem anderen Verfahren und befand sich nur durch Kaution auf freiem Fuß. In dem anderen Verfahren ging es um einen Diebstahl in einem Einzelhandelsgeschäft. Dieses Delikt brachte dem 25 Jährigen nun offenbar zwei weitere Monate Haft ein, wie der Daily Record berichtet.

Gegenüber einer weiteren Anklage, auch für den Schmuggel von SIM-Karten, Tabak und ein USB-Mobiltelefon-Ladegerät verantwortlich zu sein, bekannte sich der Mann als nicht schuldig. Auch diese Tat wurde offenbar mit einer Drohne begangen.

Quelle: Daily Record

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

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