Wingcopter will Offshore-Windparks per Drohne beliefern

Der deutsche Lieferdrohnenhersteller Wingcopter hat eine neue Kooperation mit dem Unternehmen German Airways bekanntgegeben. Gemeinsam soll in der Zukunft die Belieferung von Wildparks auf dem offenen Meer mithilfe von UAVs umgesetzt werden.

Dass Lieferungen per Drohne nicht nur im Endkundengeschäft ein heißes Thema sind, dürfte bereits hinlänglich bekannt sein. Auch im industriellen Bereich können UAVs sehr flexibel zum Transport kleiner bis mittelgroßer Güter eingesetzt werden.

Wingcopter hat nun ein weiteres Projekt an Land gezogen, dass die eigenen Drohnen zu Lieferzwecken direkt in Deutschland verwenden wird.

Wingcopter 198 über dem offenen Meer

Gemeinsam mit German Airways – einem Unternehmen der Zeitfracht Gruppe – soll in den kommenden Jahren eine Teileversorgung für Offshore-Windparks aufgebaut werden. Zeitfracht ist in diesem Spezialgebiet bereits auf dem Wasser mit seiner Reederei OPUS unterwegs.

Wingcopter German Airways Offshore Lieferungen per DrohneBildquelle: Wingcopter | ©

Für die Lieferdrohnen von Wingcopter bedeutet das, dass sich ein technisch hochanspruchsvolles Einsatzgebiet ergibt. Die UAVs müssen über dem Wasser nämlich nicht nur Wind und Wetter trotzen, sondern auch in der Lage sein, sicher und vor allem genau auf sich bewegenden Schiffen zu landen.

Die dazu notwendigen Tests wollen beide Unternehmen in den kommenden Monaten gemeinsam durchführen.

German Airways kauft dabei zum Start des Projektes 17 Liefer-UAVs von Wingcopter. Bis 2023 besteht im Rahmen der neuen Geschäftsbeziehung außerdem die Option für das deutsche Luftfahrtunternehmen bis zu 115 weitere Drohnen zu erwerben.

Flughafen Rostock-Laage wird Testgelände

Seit Beginn 2022 gehört auch der Flughafen Rostock-Laage zur Zeitfracht Gruppe. Damit steht German Airways für das Projekt also direkt eine passende Basis zur Verfügung, von der aus die Drohnen in Zukunft direkt in den deutschen Luftraum starten sollen.

Damit das Ganze auf rechtlicher Seite auch möglich ist, greift man im Rahmen des Projektes auf das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) von German Airways zurück.

So sollen die Fluggeräte zunächst in der SPECIFIC und später in der CERTIFIED Kategorie (mehr dazu hier) betrieben werden können.

Erste Lieferungen mit dem vollelektrischen Wingcopter 198 sollen dabei im zweiten Halbjahr 2024 erfolgen. Die Delivery Drohne ist dabei in der Lage bis zu 5 kg Ladung zu tragen und kann – je nach Betriebsbedingungen – zwischen 75 und 110 km mit einer Akkuladung zurücklegen.

Quelle: Wingcopter

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Bildquellen

  • Wingcopter German Airways Offshore Lieferungen per Drohne: Wingcopter | ©

Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

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