Urban-Air Port will eVTOL-Flugplatz in UK bauen
Das Unternehmen Urban-Air Port hat eine neue Kooperation mit der Flugsparten von Hyundai bekanntgegeben. Zusammen wollen die Unternehmen die nötigen Infrastruktur für Taxidrohnen im Vereinigten Königreich vorantreiben.
Wenn heute über Urban Air Mobility gesprochen wird, stehen meistens die Fluggeräte (eVTOLs) selbst im Fokus. Verschiedene Unternehmen arbeiten Taxidrohnen, die zukünftig für autonome Personentransporte eingesetzt werden sollen.
Weniger Beachtung findet dabei in der Öffentlichkeit, dass für eine Verbreitung dieser Technologie ebenfalls die passende Infrastruktur in Form von Lande- und Startpunkten geschaffen werden muss. An dieser Stelle greifen Urban-Air Port und Hyundai nun an.
Urban-Air Port will ersten Flugplatz bis 2022 an den Start bringen
Dabei soll dem Startup Urban-Air Port aus Groß Britannien die neue Partnerschaft mit dem Industriegiganten Hyundai helfen – genauer gesagt der mit der Urban Air Mobility Division der Hyundai Motor Group.

Der Plan ist es, in den kommenden Jahren 65 dieser neuen Start- und Landepunkte weltweit zu installieren. Im größerem Umfang spricht das Unternehmen in einer Pressemitteilung sogar von 200 der neuen Urban-Air Ports, die in den nächsten 5 Jahren gebaut werden sollen.
Die erste dieser neuen Einrichtungen trägt den Namen „Air-One“ und soll in der britischen Stadt Coventry (UK) mit circa 325.000 Einwohnen entstehen. Dieses Projekt soll bereits im kommenden Jahr abgeschlossen sein und Pioniercharakter haben. Es wird eine Grundbasis für kommende Drohnentaxis bilden, um diese geregelt starten und landen zu lassen.
Flexible Infrastruktur auch für andere UAVs
Die kompakten Air Ports haben dabei zu aller erst den reibungslosen Betrieb von Drohnen-Taxis und ähnlichen Luftfahrzeugen im Fokus. Die rampenartigen Gebäude sollen dazu die gesamte nötige Technik beinhalten. Dazu zählt auch die Möglichkeit, die Fahrzeuge vor Ort zu warten oder ggf. zu reparieren.
Auch andere Drohnen sollen die neuen Mini-Flughäfen nutzen können, um zu laden und beispielsweise die Ladeinfrastruktur zu nutzen. Das könnte vor allem im Kontext von Drone Delivery interessant werden.
Apropos Aufladen: Hier will Urban-Air Port nicht vor fliegenden Geräten halt machen. Auch elektrische Autos, Busse oder Motorroller sollen die Energieversorgung des Airports nutzen können. So soll eine reibungslose Transportkette zwischen Strecken an Land und in der Luft sichergestellt werden. Dazu gehört auch ein intelligentes Konzept, wie das Gepäck der Passagiere sicher umgeladen werden kann.
Die nötige Energie dafür soll aus Brennstoffzellen, also Wasserstoff kommen, damit die Gebäude autark arbeiten können. Urban-Air Port gibt nämlich an, dass sich die Landepads später flexibel an andere Orte bewegen lassen oder gar in Krisensituationen spontan in kürzester Zeit errichtet werden könnten.
Hyundai selbst arbeitet ebenfalls an einem eVTOL, das bis zum Jahr 2028 in den Betrieb gehen soll. Die passende Infrastruktur dafür schaffen die Unternehmen also vorausschauend parallel. Die Urban Airports sollen aber nicht auf einen bestimmten Hersteller beschränkt sein, sondern für alle Taxi-Drohnen funktionieren.
Quelle: Urban-Air Port
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Bildquellen
- Urban-Air Port und Hyundai zeigen Landeplatz für eVTOLs: Hyundai / Urban-Air Port | ©