senseFly eBee Geo Draufsicht

senseFly präsentiert neue eBee Geo Mapping-Drohne

Publiziert von Nils Waldmann

am

Der Drohnenhersteller senseFly hat seine neue eBee Geo Drohne zur Kartografieren und Erstellung von 3D-Modellen vorgestellt. Die neue Drohne verspricht, mit einer Akkuladung bis zu 160 Hektar mit einer Akkuladung abdecken zu können.

Die Erstellung von digitalen Karten mithilfe von Drohnen ist eines der immer stärker wachsenden Anwendungsgebiete im UAV-Umfeld. Das zu Parrot gehörende Unternehmen senseFly hat sich speziell auf diese Disziplin fokussiert.

Mit der neuen eBee Geo Drohne sollen Kunden ein neues, optimiertes Fluggerät an die Hand bekommen, das speziell für das Mapping großer Fläche in kürzester Zeit entwickelt worden ist.

eBee Geo bleibt bis zu 45 Minuten in der Luft

Die neue eBee Geo Drohne von senseFly ist als Flugzeugdrohne ausgeführt. Dies bedeutet, dass das neue Modell mit nur einem nach hinten gerichteten Antrieb auskommt. Der Auftrieb wird durch die Tragflächen mit einer Spannweite von 116 cm generiert.

senseFly eBee Geo DraufsichtBildquelle: senseFly | ©
Die neue senseFly Drohne fliegt bis zu 110 km/h schnell.

Mithilfe eines 4S-Lithium-Polymere-Akkus mit 3.700 mAh soll die vollbeladen knapp 1,3 kg schwere Drohne so echte 45 Minuten in der Luft bleiben können. In dieser Zeit kann das UAV sich voll und ganz auf seine Hauptaufgaben konzentrieren: Das Erstellen von hochauflösenden Fotos des überflogenen Grundes. Die Fluggeschwindigkeit beträgt dabei zwischen 40 und 110 km/h.

Die eBee Geo Drohne ist außerdem mit einem nach unten gerichteten LiDAR-Sensor ausgestattet, der Hindernisse am Boden erkennt. Mit einer Reichweite von 120 m kann die Drohne so die Kontur der Oberfläche erkennen.

Da die Drohne auch in der EU unterwegs sein wird, ist das Gerät für den Einsatz von Remote ID vorbereitet, so wie es die EU-Drohnenregeln zukünftig fordern werden.

20-MP-Sensor und bis zu 2,5-cm-Genauigkeit

Ebenfalls Richtung Erdoberfläche schaut die im neuen Set enthaltene senseFly S.O.D.A.-Kamera. Die vier Buchstaben stehen dabei für „Sensor Optimized for Drone Applications“ (Sensor für Drohnenanwendungen optimiert). Im Grunde handelt es sich dabei um eine Kamera mit einem 1-Zoll-Sensor, der Bilder mit einer Auflösung von 20 MP aufnimmt.

Um Verzerrungen des Bildes zu vermeiden kommt eine mechanische Blende (Global Shutter) zum Einsatz. Bei einer Flughöhe von knapp 120 m (AGL) soll die Auflösung des Material so 2,9 cm/Pixel betragen. Bei einer minimalen Flughöhe von 47 m sind auch 1,1 cm/Pixel möglich.

senseFly eBee Geo ExplosionszeichnungBildquelle: senseFly | ©
Der modulare Aufbau soll einen einfachen Transport ermöglichen.

Das gesamte System arbeitet mit einer Genauigkeit von bis zu 2,5 cm, sofern dir optionale RTK-Option installiert wird. Dann kann die Drohne auf virtuelle Basisstationen oder manuell gesetzte RTK-Basisstationen zurückgreifen. Laut senseFly ist die Drohne mit den führenden RTK-Anbietern kompatibel. Alternativ stellt senseFly als weitere Option eigene Ground Control Points (GCPs) zur Verfügung, wenn RTK nicht benutzt werden soll oder kann.

Der Großteil der Drohne ist aus robustem EPP-Schaum gefertigt, wie man ihn auch von anderen Flugmodellen kennt. Die eBee Geo Drohne ist auf der Unterseite außerdem mit einem speziellen Material namens Curv beschichtet, dass den Rumpf vor Beschädigungen schützt.

Der gesamte Flug wird über die eMotion Software gesteuert und überwacht. Für den Transport lässt sich die neue Drohne einfach auseinandernehmen und kann in dem mitgelieferten Rucksack transportiert werden.

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Mehr Informationen

Zur Zusammensetzung der aufgenommenen Einzelbilder ist die Drohne kompatibel mit bekannten Fotogrammetrielösungen wie Pix4Dmapper, Pix4DCloud, Pix4Dmatic, Pix4Dfields, Agisoft PhotoScan, Esri Drone2Map, DroneDeploy und Trimble Business Center sowie Bentley ContextCapture.

Die senseFly eBee Geo kann ab sofort vorgestellt werden. Der Preis der Basisversion liegt bei circa 10.000 US-$ netto.

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Quelle: senseFly

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils. Ich bin Modellbauer seit frühen Kindertagen. Meinen ersten Multicopter habe ich bereits im Jahr 2012 gebastelt und bin FPV-Pilot der ersten Stunde. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich Drohnen & UAVs berichte und teste ich auf Drone-Zone.de die neuesten Drohnen, Kameratechnologie sowie interessantes Drohnenzubehör.

Bildquellen

  • senseFly eBee Geo Draufsicht: senseFly | ©
  • senseFly eBee Geo Explosionszeichnung: senseFly | ©

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