Mann bei Bergungsversuch seiner Drohne getötet

Anzeige (i)

Im US-Bundesstaat Georgia kam ein Drohnenpilot bei dem Versuch seine Drohne zu bergen ums Leben. Der Mann wurde durch einen Stromschlag einer Hochspannungsleitung verletzt und verstarb kurze Zeit später.

Bergungswerkzeug führt zum Tod

Der 37 Jahre alte Ruff F. T. kam bei dem Versuch seinen Quadcopter von / aus einem Baum zu befreien ums Leben, in den die Drohne zuvor geflogen war. Dazu verwendete der Pilot einen lange Stab, mit dem er die festhängende Drohne lösen und anschließend bergeben wollte.

Hochspannungsmast Image Source hpgruesen PixabayBildquelle: hpgruesen / Pixabay
Exemplarisches Bild einer Höchstspannungsleitung.

Bei dem Versuch passierte der Unfall, als das Bergungswerkzeug versehentlich in Kontakt mit der nahegelegene oberirdischen Stromleitung kam, wie sie in vielen Teilen der USA zum Straßenbild dazugehören.

Der Pilot erlitt einen schweren Stromschlag. Sein 29-jähriger Bruder Calvin, der bei der Rettungsaktion der Drohne half, wurde ebenfalls erfasst und beide wurden weggeschleudert.

Wiederbelebungsversuche ohne Erfolg

Der 37-Jährige wurde von den eintreffenden Helfern der Polizei versucht wiederzubeleben, bis die Rettungskräfte eintrafen, die den Verletzen in das nahegelegene Krankenhaus brachten. Augenzeugen berichten jedoch, dass Ruff F. T. nicht mehr wiederbelebt werden konnte.

Flug in kontrolliertem Raum des Flugahafens

Zu allem Überfluss dieser furchtbaren Geschichte, verfing sich die Drohne in einem Baum, der sich in dem gesperrten Luftbereich des nahegelegenen Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport befindet (5 Meilen Radius). Es liegt daher nahe, dass der Pilot die Drohne an dem entsprechenden Ort hätte niemals hätte fliegen dürfen und der Unfall so mitunter ebenfalls hätte vermieden werden können.

Drone-Zone’s Meinung

Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunde des Verstorbenen.

Dieser furchtbare Unfall zeigt erneut, wie gefährlich Hochspannungsleitungen für nicht ausgebildete Menschen sind. Egal, ob sich ein Drache oder eine Drohne in der Nähe von spannungsführende Leitungen verfängt: Es sollte in jedem Fall die Feuerwehr oder Polizei verständigt und NIEMALS eine eigenständige Bergungsaktion gestartet werden. Schon der kleinste Fehler führt hier fast unweigerlich zum Tode.

Quelle: Clayton News Daily

Anzeige (i)

Bildquellen

Nils Waldmann

Nils Waldmann

...studierter Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftsinformatiker, leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und freier Redakteur bei dem Computer-Onlinemagazin Allround-PC.com.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.