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Draganfly stellt neues Commander 3 XL UAV vor

Publiziert von Nils Waldmann

am

Der kanadische Drohnenhersteller Draganfly hat eine neue Allround-UAV-Plattform vorgestellt, die auch unter nassen Bedingungen in die Luft steigen soll. Die Commander 3 XL Drohne geht dabei mit einem simplen Design an den Start und soll sich für den Transport einfach zerlegen lassen.

Auch im professionellen Segment sind Drohnen mit hoher Tragekapazität und gleichzeitig kompakten Abmessungen für den Transport immer stärker gefragt.

Draganfly beantwortet diesen Bedarf nun mit seiner neuen Commander 3 XL Plattform, die sich mit einer Bandbreite an verschiedenen Sensoren und Kameras ausstatten lässt.

Commander 3 XL: Fliegendes Vierkantrohr

Beim Design der Commander 3 XL Plattform galt ganz offenbar: Form follows Function. Der Rahmen des neuen UAV besteht aus einem Vierkantrohr und lässt das Produkt damit eckig wirken.

An dieses Rohr werden an jeweils beiden Seiten dann die abnehmbaren Propellerarme angesteckt, die auch die Antriebe tragen. Die Luftschrauben sind jeweils mit einem Quick-Release-Mechanismus ausgestattet oder lassen sich wahlweise auch falten. Alle Komponenten wurden so konstruiert, dass sie in einen Transportkoffer packen.

Im Transportzustand ist die Commander 3 XL dann knapp 91 x 94 x 30,5 cm groß (ohne Propeller). Flugfertig misst die Drohne circa 162,5 x 160 x 30,5 cm.

Die Drohne steht auf einem kleinen Landegestellt, dass sich vollständig einklappen lässt.

Knapp 12 kg Zuladung möglich

So ausgestattet, kann das neue UAV für eine Vielfalt an Aufgaben herangezogen werden. Das Leergewicht beträgt dabei knapp 13 kg inklusive Flugakku. In dieser Konfiguration bleibt die neue Draganfly Drohne bis zu 55 Minuten mit einer Akkuladung in der Luft.

Natürlich wird die Drohne standardmäßig mit irgendeiner Form von Nutzlast in die Luft steigen. Hier gibt der Hersteller einer Grenze von circa 11,7 kg (26 lbs) an, die für weiteres Material, Sensoren oder Kameras verwendet werden können. Mit voller Beladung liegt die Flugzeit dann laut Draganfly bei circa 20 Minuten.

In Sachen kompatibler Kameras werden derzeit folgende Optionen gelistet: FLIR Duo R Pro, eine 24 MP Fotogrammetriekamera, eine 10x-Zoom-Kamera, eine 24 MP Mapping-Kamera und die Mapping-Lösung RedEdge-MX.

Die Commander 3 XL verfügt außerdem über ein IP43 Rating, was den Betrieb bei Schneefall und bei „leichtem“ Regen problemlos möglich machen soll. Der Betriebstemperaturbereich ist mit -25° C bis + 40°C für ein breites Einsatzspektrum vorbereitet.

Quelle: Draganfly

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

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