DJI Dock 3 mit schwebender Matrice 4TD Drohne

DJI Dock 3 mit Matrice 4D & Matrice 4TD vorgestellt

Publiziert von Nils Waldmann

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DJI präsentiert heute mit dem neuen DJI Dock 3 die nächste Generation seines stationären Drohnenmanagements. Erstmals lässt sich das Dock 3 auch offiziell auf Fahrzeugen montieren, um semi-stationäre Einsatzfälle abzubilden.

Das DJI Dock 3 ist die nächste Evolutionsstufe von DJIs Drohnen-Hub-Lösung. Das neue Produkt darf als direkter Nachfolger des Dock 2 gesehen werden.

Zusammen mit dem Dock 3 kommt auch eine neue Docking-Drohne auf den Markt. Genauer gesagt sind es zwei, denn DJI macht die Matrice 4 in Form der neuen Matrice 4D und Matrice 4TD Dock-kompatibel.

DJI Dock 3 unterstützt jetzt auch mobilen Betrieb

Wie auch bereits Dock der zweiten Generation ist das neue Dock 3 wieder vergleichsweise kompakt gebaut. Ein Mechanismus erlaubt das Verschließen der Landefläche, um die Drohne nach der Landung vor Wind und Wetter zu schützen.

Eingeschneites DJI Dock 3Bildquelle: DJI | ©

Das Dock selbst ist dabei nach Schutzart IP56 geschützt und soll somit auch in extrem rauen Bedingungen eingesetzt werden können. Auch Temperaturen bis 50 Grad bzw. bis -30 °C sollen dem System nichts anhaben können, sodass das Dock 3 auch für Anwendungsfälle in entlegenen Gebieten konzipiert ist.

Erstmals erlaubt DJI jetzt auch offiziell die mobile Verwendung der neuen Basisstation. Dazu lassen sich bis zu zwei Docks 3 auf einem Fahrzeug montieren – etwa auf der Ladefläche eines Pickups. So können die Drohnen direkt aus dem Dock heraus Aufgaben, wie der Inspektion großflächiger Infrastruktur (z.B. PV-Anlagen) nachgehen, ohne auf die Vorzüge einer automatisierten Bodenstation verzichten zu müssen.

DJI Dock 3 mit Drohne auf einem Fahrzeug montiertBildquelle: DJI | ©

Gleichzeitig entfällt damit die Notwendigkeit, das Dock 3 selbst für einen begrenzten Zeitraum aufwendig vor Ort fest aufstellen zu müssen.

Matrice 4 Serie wird zur Docking-Drohne

Zusammen mit dem Dock 3 bringt DJI auch zwei neue Drohnen auf den Markt, die speziell für den Einsatz im neuen Docking-System entworfen sind.

Die neue Matrice 4D und Matrice 4TD basieren im Kern auf der ebenfalls kürzlich vorgestellten Matrice 4 Drohnenfamilie. Im Vergleich zu dem normalen Enterprise-Modell übernehmen die „D-Versionen“ jedoch das starre Armdesign der Matrice 3D, welches genau in die Kontur des Dock 3 passt.

Matrice 4TD im FlugBildquelle: DJI | ©

In Bezug auf die Ausstattung der Payload bekommen Anwender dieselbe Ausstattung wie bei der Matrice 4. Die Matrice 4D richtet sich mit ihrer Hauptkamera (4/3 CMOS) vor allem an Inspektionsaufgaben, während die Matrice 4TD mit einer Wärmebildkamera und zusätzlichem NIR-Zusatzlicht vor allem für Rettungs- und Überwachungsaufgaben gedacht ist.

Neu ist außerdem, dass DJI für die beiden neuen UAVs ein erweitertes Modul zur Hinderniserkennung anbietet, welches auf LiDAR und mmWave-Radar setzt. Damit sollen sich die Drohnen auch in Umgebungen mit feinen Hindernissen, wie Kabel sicher zurechtfinden können.

Das neue, optionale DJI FTS (Flight Termination System) soll im Notfall die Propeller der Drohnen sofort stoppen. Das kann im Fehlerfall passieren oder beim ungültigen Verlassen eines Geozauns. Damit soll die Gesamtlösung auch im Rahmen der C6-Drohnenklasse verwendbar sein.

Neues Relaying und Cloud-Abindung

Weiterhin stattet man die neuen Matrice 4D UAVs mit einer Ralying-Funktion aus, um die Reichweite des Gesamtsystems zu erweitern. Dabei kann eine Drohne als intelligente Reichweitenverlängerung in der Luft platziert werden, um das Steuersignal vom Dock 3 zu einer zweiten Drohne entsprechend weiterzuleiten.

Diese Funktion ist vor allem dann relevant, wenn Einsätze in Gebieten ohne 4G-Netz oder im Gebirge stattfinden müssen.

Die Matrice 4D und Matrice 4TD lassen sich im Übrigen auch ohne das Dock 3 betreiben. Dazu macht DJI die Drohnen mit dem neuen DJI RC Plus 2 Enterprise kompatibel.

Für den stationären Einsatz an einem festen Ort gibt es außerdem eine Spezialversion des D-RTK 3, welches zusammen mit dem Dock 3 installiert wird, um den Funklink zu stabilisieren und das GNSS-Signal zu optimieren.

Weiterhin lässt sich das gesamte System auch in FlightHub 2 als Cloud-Management-Lösung einbinden. Für wiederkehrende Aufgaben können die Drohnen jetzt auch automatisiert Bereiche im zeitlichen Ablauf auf Veränderungen überwachen, um zum Beispiel Naturkatastrophen zu erkennen.

Verfügbar ist das DJI Dock 3 inklusive einer der Matrice 4D-Modelle ab sofort.

Quelle: DJI

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils. Ich bin Modellbauer seit frühen Kindertagen. Meinen ersten Multicopter habe ich bereits im Jahr 2012 gebastelt und bin FPV-Pilot der ersten Stunde. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich Drohnen & UAVs berichte und teste ich auf Drone-Zone.de die neuesten Drohnen, Kameratechnologie sowie interessantes Drohnenzubehör.

Bildquellen

  • Eingeschneites DJI Dock 3: DJI | ©
  • DJI Dock 3 mit Drohne auf einem Fahrzeug montiert: DJI | ©
  • Matrice 4TD im Flug: DJI | ©
  • DJI Dock 3 mit schwebender Matrice 4TD Drohne: DJI | ©

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