Impossible Aerospace stellt „Air Support“ Drohnen-Notfallsystem vor

Der Drohnenhersteller Impossible Aerospace hat ein neues Produkt mit dem Namen Air Support vorgestellt. Die Idee hinter dem neuen Service ist einfach: Drohnen sollen möglichst schnell an Notfall- und Unfallschauplätzen verfügbar sein.

Impossible Aerospace ist bereits für seine Impossible US-1 Drohne bekannt, die dank großer Akkus bis zu 78 Minuten in der Luft bleiben kann. Möglich wird das durch den Einsatz von Teslas Akkutechnologie und ein besonderes Design des Rahmens.

Auf Basis der US-1 Drohne hat das US-amerikanische Unternehmen nun seine Air Support Lösung vorgestellt, um Einsatzkräfte möglichst effizient aus der Luft zu unterstützen.

Air Support: Drohnen können schneller vor Ort sein

Das Air Support System richtet sich dabei direkt an ganze Städte, die ihr Notfallmanagement verbessern wollen. Dabei geht es nicht nur um Krisensituationen, wie Naturkatastrophen, sondern um die Unterstützung der täglichen Polizei-, Feuerwehr und Rettungskräfte.

Impossible US-1 DrohneBildquelle: Impossible Aerospace | ©
Die Impossible US-1 Drohne ist im Inneren voller Akkus für bis zu 78 Minuten Flugzeit.

Um eine möglichst kurze Reaktionszeit von Notruf bis zur Ankunft der Drohne am Notfallstandort zu gewährleisten, werden die Drohnen in bestimmten Abständen dauerhaft auf Gebäudedächern platziert. Von dort aus ist jede Drohne für einen bestimmten Radius zuständig.

Insgesamt wird das Netzwerk aus Drohnen so geplant und installiert, dass sich eine vollständige Abdeckung des Stadtgebietes ergibt. Für eine 100% Verfügbarkeit der Technologie empfiehlt der Hersteller die Positionierung von zwei Drohnen pro Sektor.

Geht nun ein Notruf in der Standardnortufzentrale ein, kann diese die Luftunterstützung (Air Support) sofort an den gemeldeten Ort des Geschehens schicken. Im Gegensatz zu Rettungskräften am Boden ist die Drohne in der Regel deutlich schneller vor Ort und kann ein erstes Bild der Lage an die Helfer am Boden liefern, bevor diese überhaupt eintreffen.

Kampf gegen Verbrechen und Unterstützung bei Notfällen

Das Air Support System soll dabei nicht nur auf die Informationsbeschaffung bei Unfällen beschränkt sein. Auch für Feuerwehreinsätze kann das System wertvolle Vorabinformationen über die bisherige Ausbreitung des Brandes liefern. Möglich macht das eine Wärmebildkamera.

Außerdem sieht Impossible Aerospace großes Potenzial bei der Unterstützung der Polizeiarbeit. So kann die entsandte Drohne durch ihre kurze Reaktionszeit theoretisch sogar Verbrechen in Aktion stören und somit potenziell Schaden abwenden.

Ausgestattet mit Blaulicht, tritt die Impossible US-1 Drohne damit auch in die Reihen der Polizei, wenn nötig. Ein LED-Scheinwerfer ermöglicht außerdem das Aufklären von dunklen Bereichen. Mit der Wärmebildkamera lassen sich auch Personen aufspüren.

Gesteuert wird die Drohne durch einen ausgebildeten Piloten aus einer Zentrale heraus. Es handelt sich dabei um speziell ausgebildetes Personal, dass für BLVOS-Füge zertifiziert ist. Autonom ist das Air Support System aktuell (noch) nicht unterwegs.

US-Städte die sich für das Air Support System interessieren, bekommen bei Impossible Aerospace das Gesamtpaket: Das Unternehmen berät die Kommunen bezüglich der Platzierung der Drohnen, liefert die Hardware und Software, bildet das Personal aus und kümmert sich sogar um die nötigen FAA-Lizenzen für den Betrieb der Drohnen.

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Quelle: Impossible Aerospace

Die US-1 Drohne kann dabei bis zu 78 Minuten in der Luft bleiben. Diese Flugzeit wird durch die Verwendung von Tesla-Akkus in Kombination mit einem intelligenten Design des Rahmens ermöglicht. Die Drohne ist quasi vollständig mit Akkus gefüllt – von Rumpf bis Propellerarm. Gesteuert wird die Drohne durch eine spezielle Fernsteuerung, die mit einem Samsung Tablet* ausgestattet ist.

Quelle: Impossible Aerospace

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils! Ich bin leidenschaftlicher Modellbauer, Hobby-Fotograf, Akku-Liebhaber und RC-Pilot. Ich berichte hier über die neusten Entwicklungen in der Drohnen-Branche und kümmere mich um detaillierte Anleitungen, Guides und Testberichte.

Nils Waldmann

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