Klein Vision AirCar in der Luft

Klein Vision führt AirCar vor – der fliegende Sportwagen

Publiziert von Nils Waldmann

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Das slowakische Unternehmen Klein Vision hat sein neues AirCar nun erstmals in einem Flug zwischen zwei verschiedene Städten vorgeführt. Halb Sportwagen, halb Flugzeug macht das Hybridgefährt für den ein oder anderen sicherlich einen Kindheitstraum wahr: Das fliegende Auto existiert.

Wenn wir hier von Urban Air Mobility berichten, stehen oft Taxi-Drohnen im Vordergrund, die Personen über kurze oder mittlere Distanzen transportieren sollen. Das Ganze natürlich möglichst effizient und autonom.

Dass der individuelle Flugverkehr mit dem Heranwachsen der neuen Technologien aber auch in Zukunft Bestand haben dürfte, zeigt Klein Vision nun mit seinem AirCar. Und zwar auf exklusive Art und Weise.

AirCar fliegt von Nitra nach Bratislava 

Das AirCar ist ein Gefährt, wie aus einem Science Fiction Film. Die Designer und Ingenieure hinter dem Fahr-/Flugzeug beschäftigen sich teils schon seit mehreren Jahrzehnten mit der Verwirklichung dieses Traumes.

AirCar auf der StraßeBildquelle: Klein Vision | ©

Nun ist das AirCar erstmals eine Distanz zwischen zwei verschiedenen Städten geflogen. Der Start war dabei auf dem Rollfeld des Nitra Airport. Die Strecke führte knapp 35 Minuten durch die Luft zum internationalen Flughafen in Bratislava. Dort wurden AirCar und Pilot bereits von der Presse erwartet.

Auf seinem Flug begleiteten mehrere kleinere Sportmaschinen das fliegende Auto auf seiner Inter-City-Reise. Dabei sind auch einige coole Aufnahmen entstanden (sehenswertes Video!).

Ein echter Transformer

Das besondere an dem AirCar ist, dass es sich auch ganz normal als Automobil im Straßenverkehr bewegen kann. Die Umwandlung zum Flugzeug (und zurück) ist dabei aber sicherlich besonders spektakulär.

Klein Vision AirCar in der LuftBildquelle: Klein Vision | ©

Um aus dem Flugzeugmodus in den Automodus zu wechseln – das alles passiert automatisch – öffnen sich an den Seiten zwei kleine Flügeltüren. Die Tragflächen falten sich dann mittig entlang der gesamten Länge und fahren nach oben. Danach legen sich die Flüge an den Rumpf an und werden entlang des Autos im hinteren Teil versenkt. Am Ende fährt noch das Doppelleitwerk ein wenig ein und der fliegende Sportwagen ist abfahrbereit.

Aktuell handelt es sich um den Prototyp 1 des AirCars. Dieser wird von einem 160 PS Motor von BMW in der Luft bewegt, der die Luftschraube am Heck antreibt. Damit kann das Flugauto bis zu 190 km/h schnell fliegen. Diese Version hat insgesamt schon mehr als 40 Stunden in der Luft verbracht und ist 142 mal erfolgreich gestartet und gelandet.

Der nun anstehenden AirCar Prototyp 2 wird mit 300 PS fast doppelt so stark motorisiert sein und soll sich dadurch mit bis zu 300 km/h in der Luft fortbewegen können. Über die Performance als Auto ist wenig bekannt. Darauf dürfte aber aktuell auch kaum der Fokus liegen. Denn fahrende Sportwagen gibt es viele. Fliegende eher weniger.

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Quelle: Klein Vision

Dieses neue Modell soll dann auch eine vollständige Zulassung als Fluggerät der EASA bekommen und zusätzlich eine Straßenzulassung für den KFZ-Betrieb erhalten. Die Flugreichweite gibt Klein Visions mit bis zu 1000 km an.

Für absehbare Zeit dürfte das exklusive Gefährt, sobald es dann in die Fertigung geht, aber weiterhin den eher Wohlhabenden vorbehalten sein. Der Rest von uns muss sich auf Sharing-Konzepte im UAM-Bereich verlassen.

Quelle: Klein Vision

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Nils Waldmann

Hi, ich bin Nils. Ich bin Modellbauer seit frühen Kindertagen. Meinen ersten Multicopter habe ich bereits im Jahr 2012 gebastelt und bin FPV-Pilot der ersten Stunde. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich Drohnen & UAVs berichte und teste ich auf Drone-Zone.de die neuesten Drohnen, Kameratechnologie sowie interessantes Drohnenzubehör.

Bildquellen

  • AirCar auf der Straße: Klein Vision | ©
  • Klein Vision AirCar in der Luft: Klein Vision | ©

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